Posts Tagged ‘Epidemien’

Warum es notwendig ist, die Emotionelle Pest als medizinische Krankheit in den Griff zu bekommen

22. August 2013

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia darüber, warum nur Mediziner die Emotionelle Pest adäquat verstehen können:

Warum es notwendig ist, die Emotionelle Pest als medizinische Krankheit in den Griff zu bekommen

Die Emotionelle Pest, die Quelle der gesellschaftlichen Pathologie, wird nicht erkannt

12. Juni 2013

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über eine neue Sozialmedizin:

Die Emotionelle Pest, die Quelle der gesellschaftlichen Pathologie, wird nicht erkannt

The Journal of Orgonomy (Vol. 42, No. 2, Fall 2008/Winter2009)

20. Januar 2013

Peter A. Crists Aufsatz „What is the Emotional Plague? A Brief Introduction“ (S. 70-77) wurde in deutscher Übersetzung auf Dr. Vittorio Nicolas Netzseite veröffentlicht.

Hier die beiden Filme, bzw. die TV-Serie, die im Aufsatz eine Rolle spielen:

 

Die Emotionelle Pest im Internet-Zeitalter

13. August 2012

Pedro Pinto (École polytechnique fédérale de Lausanne) et al. haben einen Algorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe sie die Quelle beispielsweise einer Rufmordkampagne in Netzen wie Facebook schnell und sicher dingfest machen können. Wurde ein derartiges Gerücht über Freunde und Freundesfreunde an 500 Facebook-Benutzer weitergeleitet, genügen Pinto die Botschaften, die an 15 bis 20 Freunde gesendet wurden, um die ursprüngliche Quelle der „Information“ ausfindig zu machen.

Diese Methode kann auch benutzt werden, um etwa die Quelle einer Spam-Nachricht oder eines Computervirus festzustellen. Und in der nichtvirtuellen Welt könne, so die Forscher, mit Hilfe des Algorithmus die Quelle einer Infektionskrankheit, etwa Cholera, gefunden werden. Das wurde an einem Beispiel in Südafrika getestet, wo der Ort des Erstauftretens einer Epidemie durch ein Modell des Wassernetzwerks und des Verkehrsnetzwerks gefunden werden konnte, nachdem nur ein kleiner Teil der betroffenen Ortschaften untersucht worden war. Auf ähnlich Weise könne man beispielsweise auch effizienter und schneller auf terroristische Angriffe reagieren.

Bis jetzt wurde der Algorithmus nur im nachhinein benutzt. Beispielsweise wurde er anhand der aufgezeichneten Telefonate im Umfeld der Anschläge vom 11. September geprüft. Das Computerprogramm lief auf drei Verdächtige hinaus, von denen einer tatsächlich der Hauptplaner von 9/11 war.

Seine Methode könnte aber, so Pinto, auch präventiv benutzt werden. Durch einige wenige gut ausgewählte Punkte im unendlich verzweigten Netzwerk könnte der Ausbruch einer Seuche schneller festgestellt und schlimmeres verhütet werden.

Alles, mit dem sich Pinto befaßt, betrifft den Kern der von Reich entdeckten Krankheit „Emotionelle Pest“: das Streuen von Gerüchten, terroristische Angriffe und die Ausbreitung von Ansteckungskrankheiten. Alles läßt sich, ganz genauso wie bei der Emotionellen Pest, auf eine Quelle, einen „Drahtzieher“ und eine Ersterkrankung zurückführen. Man denke nur daran, wie Reich mittels Gerüchten (augenzwinkernde Andeutungen im Gespräch von „Kollegen“) und hinterhältigen Machinationen von teilweise emotional schwerkranken Psychoanalytikern aus der Psychoanalyse heraus gedrängt wurde. Oder wie eine einzelne Frau, Mildred Edie Brady, 1947 jenen Mechanismus in Gang gesetzt hat, der 10 Jahre später zu Reichs vorzeitigem Tod führte.

Reich, der die Emotionelle Pest als eine Art Ansteckungskrankheit betrachtete, deren Ansteckungsweg auf einige wenige primäre Pestkranke („Modjus“) zurückzuverfolgen sei, hat mit hohem Aufwand versucht, diese Netzwerke zu rekonstruieren, um effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Verschwörung – Eine emotionelle Kettenreaktion:

Mit Mirtazapin gegen AIDS

27. März 2012

Die AIDS-Diskussion scheint eine spezifische pestilente Reaktion (Emotionelle Pest) auf die sexuelle Freizügigkeit der 1960er und 1970er Jahre zu sein. Daß, um Reich zu paraphrasieren, die Sexualverneinung nicht nur im sozialen und persönlichen Leben manchen Trick ausspielt, der rationalem Begreifen unzugänglich ist, sondern auch in der Wissenschaft, dem Hort der Rationalität, zeigt die fraglose Dominanz der HIV-AIDS-Hypothese. Der bekannte Retrovirologe Peter Duesberg hat mittlerweile seit fast drei Jahrzehnten ausgeführt, daß die HIV-Hypothese nicht viel mehr als eine „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ für Retrovirologen war, nachdem diese jahrzehntelang vergeblich versucht hatten Krebs auf Retroviren zurückzuführen.

Als sich Anfang der 1980er Jahre ein neues Krankheitsbild zeigte, das man zuerst als eine Art Drogenkrankheit interpretierte, ergriffen die Retrovirologen die Gelegenheit beim Schopfe. Allen anderen Hypothesen wurde das Stigma der Verantwortungslosigkeit angesichts einer menschheitsvernichtenden Epidemie verpaßt und sie so aus dem wissenschaftlichen Diskurs gedrängt. Und das obwohl Kritiker gezeigt haben, daß kein Beweis für eine Zellschädigung durch HIV vorliegt und daß das HIV aus biologischen und epidemiologischen Gründen unmöglich allein für die diversen AIDS-Krankheiten, die das Syndrom definieren, verantwortlich sein kann.

Gegen die offizielle HIV-AIDS-Doktrin wird von den Kritikern eine multifaktorielle Verursachung gestellt, die die Besonderheiten der AIDS-Epidemie weitaus besser erklärt: Mißbrauch von Drogen und Antibiotika, Mehrfachinfektionen mit allen möglichen Erregern, Aufnahme von Fremdeiweiß direkt intravenös wie bei Blutern und Fixern bzw. durch den Darm bei Homosexuellen. Bei der Durchsicht epidemiologischer Studien über die Entwicklung von Kaposi-Sarkoma bei Homosexuellen wurde festgestellt, daß mit dem Beginn der HIV-Hypothese die Fragebögen für die Studien entsprechend verändert wurden, d.h. es wurde mehr Gewicht auf Sexualpraktiken gelegt und weniger ausführlich nach Drogenmißbrauch und insbesondere nach der Inhalation von Nitrit („Poppers“) gefragt – wo die ersten Studien noch eine klare Korrelation gefunden hatten. Überhaupt werden die offiziellen AIDS-Daten aufgrund der vorgefaßten HIV-AIDS-These nachweisbar falsch ausgewertet. Eigene Nachforschungen der AIDS-Kritiker haben gezeigt, daß die HIV-Infektion stark mit Drogenkonsum und dieser wiederum stark mit Homosexualität korreliert.

Das Vorkommen von Krankheiten, die AIDS definieren, ist nicht auf HIV-Positive beschränkt, sondern korreliert zu 98% fast ausschließlich mit Drogenkonsum. AIDS bleibt auf die Risikogruppen beschränkt und greift nicht auf die allgemeine Bevölkerung über. Es ist unrichtig, daß alle Risikogruppen infolge der HIV-Infektion mit der gleichen Geschwindigkeit AIDS entwickeln. Außerdem ist es überhaupt fraglich, ob HIV ein unabhängiger Mikroorganismus ist. Stattdessen wurde die experimentell überprüfbare Hypothese aufgestellt, daß die HIV-Proteine endogener Herkunft sind. Was die Behandlung der angeblichen Virusinfektion betrifft, wurden Studien vorgestellt, wonach die AZT-Behandlung von asymptomatischen Patienten mit 500 oder mehr T4-Helferzellen das Auftreten von AIDS beschleunigt. In experimentellen Arbeiten wurde nachgewiesen, daß die Dosis von AZT, die als Anti-HIV-Medizin verschrieben wird, für menschliche Zellen extrem toxisch ist.

In westlichen Ländern ist AIDS wie zu Anfang der „Seuche“ noch immer weitgehend auf Homosexuelle und Drogenkonsumenten beschränkt, wobei sich die beiden Gruppen weitgehend überlappen. Man nehme etwa die bei Homosexuellen weitverbreitete Abhängigkeit von Methamphetamin (Yaba, Ice, Meth, Crystal, Crystal Meth), die, wie es in der neusten Ausgabe von Info Neurologie & Psychiatrie (März 1912) heißt, „in hohem Maße mit der Verbreitung des humanen Immundefizienz-Virus (HIV) unter homosexuellen Männern assoziiert (ist)“.

Methamphetamin enthemme, so daß es zu Kontakt mit vielen Geschlechtspartnern komme, „Analsex“, auch ungeschützter „Analsex“, und sogar Sex mit bekanntermaßen HIV-positiven Geschlechtspartnern praktiziert werde. So steige aufgrund der Droge, die schnell suchtkrank macht, das Risiko sich zu infizieren.

Charakteristischerweise werden zwei Fragen außer acht gelassen:

  1. Warum konsumieren so außerordentlich viele Homosexuelle Drogen?
  2. Ähneln die teilweise beträchtlichen Nebenwirkungen von Methamphetamin nicht der AIDS-Symptomatik?

Die erste Frage hat die von Info Neurologie & Psychiatrie referierte Studie von Colfax GN, Santos GN, Das M et al. zwar nicht beantwortet, aber immerhin deutlich beleuchtet. In einer doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie konnte gezeigt werden, daß Mirtazapin im Verbund mit Beratungsgesprächen den Methamphetamin-Gebrauch deutlich reduziert, was gleichzeitig mit einer Verringerung sexuell riskanten Verhaltens verknüpft ist. Das ist um so bemerkenswerter, als es derzeit keine zugelassene pharmakologische Therapie gegen Methamphetamin-Abhängigkeit gibt.

Deutet nicht alles darauf hin, daß die Homosexuellen aufgrund ihrer strukturellen Befriedigungsunfähigkeit bzw. orgastischen Impotenz depressiv werden und entsprechend in die drogeninduzierte „Enthemmung“ flüchten? Gleichzeitig gehen diese Drogen mit Nebenwirkungen einher, die alle Anzeichen einer Schrumpfungsbiopathie zeigen. Bei Methamphetamin sind das:

  • Schwächung des Immunsystems
  • Hautentzündungen
  • Haarausfall
  • Zahnausfall (sog. „Meth-Mund“)
  • Magenschmerzen
  • Magendurchbruch
  • Herzrhythmusstörungen
  • Schlafstörungen
  • Erhöhte Körpertemperatur (Hyperthermie)
  • Paranoide Wahnvorstellungen aufgrund des Schlafmangels
  • Akutwerden einer latenten Schizophrenie
  • Übersteigerte(r) Egozentrik/Narzißmus
  • Aggressivität

Chronische Folgen eines starken Konsums sind:

  • Nierenschäden durch oxidativen Streß
  • Gewichtsverlust
  • Zersetzung der Schleimhäute in Mund und Nase (bei Schnupfen oder Rauchen)
  • Ausfall der Zähne

Julius Streicher in Münster

7. März 2012

Die Menschheit war über Jahrtausende Opfer von Epidemien, ohne deren Ursache auch nur zu erahnen. Die Schleimhäute schwollen an, die Haut wurde von Pusteln entstellt, etc. pp. – und niemand ahnte, daß das auf Viren oder Bakterien zurückzuführen war. Ganz genauso ist es mit dem geartet, was Reich als Emotionelle Pest bezeichnet hat: ganze Gesellschaften werden von Irrationalität zerrissen, man denke etwa an den Holocaust an den Armeniern in der Türkei und später auch an den der Juden in Deutschland, ohne daß die wahren Hintergründe jemals offengelegt wurden.

Was ist der „Virus“, der hinter der heutigen Christenverfolgung in der mohammedanischen Welt und der jahrhundertelangen Judenverfolgung in der christlichen Welt steht? Die traditionelle Weisheit reicht immerhin soweit, daß es „die Angst vor dem Anderen“ ist. Toleranz sei deshalb das höchste Gut. – Das ist eine rationalistische Vorstellung, die außer acht läßt, daß wir es hier mit Emotionen zu tun haben und daß das, was als Grund für die Verfolgung der jeweiligen Minderheiten angegeben wird, nur vorgeschoben ist. Es wird vorgegeben, daß man sie bekämpfe, weil für den Feind arbeiteten, eine „fünfte Kolonne“ seien, doch tatsächlich geht es darum, daß sie unbewußt für etwas stehen, was den von der Emotionellen Pest infizierten in die Raserei treibt: jenes Lebensglück, das ihm selbst versagt ist. Entsprechend spielen immer sexuelle Untertöne mit: die Juden, die Christen, die „fremde Rasse“, die „fremde Volksgruppe“, etc. – sie seien „sexuell haltlos“.

Das ist der verborgene Kern, der „unsichtbare Virus“, der hinter der Emotionellen Pest steckt: man leidet an einem Energiestau und statt sich seinen neurotischen Symptomen (= vergebliche Versuche der psychischen und somatischen Energieentladung) resignativ anheimzugeben, tut man alles, um die vermeintliche Ursache des Energiestaus, d.h. die vermeintliche Quelle der Erregung auszuschalten. Der Leitspruch der Emotionellen Pest lautet entsprechend: „Ich finde das unerträglich!“

Die Emotionelle Pest ist derartig ansteckend, weil wir alle unter einem Energiestau leiden, d.h. orgastisch impotent sind.

Diese allgemeine, allgegenwärtige Malaise liegt üblicherweise brach und es kommt nur vereinzelt zu kleineren, engbegrenzten Ausbrüchen der Emotionellen Pest, die schnell wieder verebben.

Man nehme die Juden in Deutschland: der Antisemitismus war allgegenwärtig und für die Betroffenen ein ewiges Ärgernis, aber man konnte sich mit der Situation arrangieren. Bis Leute wie Julius Streicher kamen, die die in den Massen brachliegende Emotionelle Pest künstlich angefacht haben, sodaß es für die Opfer kein Entrinnen mehr gab. Der Holocaust wurde erst dadurch möglich, daß Streicher (und andere seines Schlages) die in den Deutschen (wie in allen anderen Völkern) sozusagen auf Sparflamme glimmende Emotionelle Pest angefacht hat. Ohne einen derartigen „pestilenten Charakter“ (Modju) auf der einen und die neurotischen Massen auf der anderen Seite, hätte es keinen Holocaust gegeben.

Es müssen immer beide Elemente vorhanden sein, bevor es zu katastrophalen Ausbrüchen der Pest kommen kann. Es bedarf nur des richtigen Umfeldes, meist eine wirtschaftliche Krise, die die Massen emotional destabilisiert und zugänglich für die Sprüche Modjus macht:

In der heutigen, der antiautoritären Gesellschaft hat sich an all dem nichts geändert. Der einzige Unterschied ist, daß der Auslöser der pestilenten Attacke ein anderer ist. In der autoritären Gesellschaft ging es letztendlich immer darum, daß das Opfer real oder phantasiert unerträgliche sexuelle Gefühle ausgelöst hat und deshalb beseitigt werden mußte, „damit Ruhe ist“. Heute macht dieses „Ruhebedürfnis“ sich an jenen fest, die die irrationale Grundlage der antiautoritären Gesellschaft gefährden: die alles durchdringende und beherrschende Kontaktlosigkeit. Was früher in Städten wie Münster die Hetze gegen und die schließliche Verfolgung von Juden war, das ist heute „der Aufstand der Anständigen“. Ziel der Hetze sind „Neonazis“ (vermeintliche oder richtige ist in diesem Zusammenhang gleichgültig). Sie gefährden die allgegenwärtige Permissivität und müssen deshalb ausgemerzt werden. Die Hetze ist erbarmungslos eliminatorisch. Sogar die Größenverhältnisse sind identisch. Beispielsweise stellten sich am letzten Wochenende 7 000 fanatisierte Antifanten 250 Neonazis entgegen. Die Antifanten empfanden sich dabei ebenso als heroische „Widerstandskämpfer“, wie einst die eifrigen Leser von Julius Streichers Der Stürmer, die eingeschüchterte Juden auf der Straße bedrängten.

Man erinnere sich an die Sarrazin-Debatte, dem irrationalen Haß, den Unterstellungen und Verdrehungen, dem der Mann ausgesetzt war. Er konnte tun und lassen, was er wollte, aus seiner Rolle als „der Leibhaftige“ kam er einfach nicht heraus. Es ging gar nicht um ihn, noch nicht einmal um das, was er wirklich geschrieben hatte, sondern einzig darum, daß er die Ruhe gestört, die Kontaktlosigkeit gefährdet hat, die die Grundlage der „bunten Republik“ ist. Genauso ging es früher nie um die Juden als solche, sondern um ihre Stellung als Minderheit, die die Bewegungslosigkeit der monolithischen „Volksgemeinschaft“ gefährdete. Die Opfer waren nicht besser oder schlechter als der Rest der Bevölkerung. Heute ist es nicht anders: wer zur verhaßten und letztendlich auszumerzenden Gruppe der „Neonazis“ gehört, bestimmen die Gutmenschen. Münster soll nazirein werden.

Das vorgeschobene Motiv dieser entmenschten Hetze ist der „Antifaschismus“, der unsichtbare „Virus“ ist jedoch die Todesangst vor Kontakt. Daß es einen Unterschied zwischen primären und sekundären Trieben gibt, daß die Wirklichkeit autonom funktioniert und sich nicht nach den eigenen „Idealen“ richtet, daß die menschliche Natur nicht beliebig formbar ist, daß es beispielsweise zwei biologische Geschlechter gibt – derartige Einsichten treibt die heutige Ausformung der Emotionellen Pest in die Raserei. Man denke nur an die ungeheuerliche Aussage von Sigmar Gabriel, daß die moderne Genetik nicht in Übereinstimmung mit dem Parteiprogramm der SPD steht. Daß der Intelligenzquotient größtenteils auf Vererbung beruht und deshalb die „bunte Ideologie“ Makulatur ist, daß die Welt tatsächlich nicht so konturlos ist, wie sie durch die Milchglasscheine der antifantischen Ideologie aussieht, sondern Strukturen und Kontur hat – wer so etwas sagt und damit den Zustand der Kontaktlosigkeit gefährdet, wird für vogelfrei erklärt. Man darf ihm straffrei die größten Ungeheuerlichkeiten an den Kopf werfen. Wenn er sich wehrt, macht er sich der „Volksverhetzung“ schuldig. Die Emotionelle Pest, deren Ziel es ist, jede bioenergetische Bewegung und Erregung zu unterbinden, erklärt das Opfer zum Täter, dem nur widerfährt, was ihm ohnehin zusteht.

Die heutige Ausformung der Emotionellen Pest ist in vieler Hinsicht sogar schlimmer als früher, denn es war nur allzu offensichtlich, daß Streicher ein Schwein war. Sogar viele Nazis ekelten sich vor ihm. Die heutigen Modjus sind unsichtbar, stehen sie doch für „Antifaschismus“, Völkerverständigung und sogar für die „Kultur des Dialogs“. Was sollte am Widerstand gegen Nazis verwerflich sein?

Am nächsten Wochenende geht in Münster der „Aufstand der Anständigen“ weiter, denn wieder müssen „Nazis“ gestoppt werden.

Das halten Antifanten von der Demonstrationsfreiheit. Wenn sie nur könnten: sie würden uns alle an die Wand stellen – und Ruhe ist.

Das Norovirus

20. Oktober 2011

Das Norovirus ist wirklich zum Kotzen. Ich hatte bisher zweimal Brechdurchfall durch dieses Virus und nie in meinem Leben ist es mir so schlecht gegangen. Diese nicht enden wollenden Brechattacken. Auch kann man sich praktisch auf der Toilette häuslich niederlassen. Es ist wirklich zum KOTZEN! Niemand braucht diesen Scheiß. Man wird nicht einmal immun.

Gleichzeitig ist das Virus sehr interessant. Die typischen Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) wurden bereits 1945 beschrieben, der Infektionsweg 1947 mittels Freiwilliger dingfest gemacht. Als klar umrissene klinische Gegebenheit trat das Virus aber erst 20 Jahre später in Erscheinung. Ursprünglich sprach man vom „Norwalk agent“, weil 1968 in dieser Stadt in Ohio diese Form der akuten Gastroenteritis das erste Mal in einer Massenepidemie auftrat. Als immer mehr Erkrankungswellen publik wurden, sprach man schließlich vom „Norowalk-Virus“. 1972 konnte das Virus im Elektronenmikoskop dingfest gemacht und durch Freiwillige, die ein Ultrafiltrat des Stuhls von Erkrankten einnahmen, unzweifelhaft mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Seit 2002, als es in „Norovirus“ umbenannt wurde, steigt die Infektionsrate dramatisch an von 10 000 gemeldeten Fällen auf heute über 150 000. Mittlerweile ist das Norovirus bei weitem die häufigste Ursache für Brechdurchfall. Vor zehn Jahren trat es noch alle zwei Jahre auf, seit fünf Jahren jeden Winter. Passenderweise fast immer zur Weihnachtszeit.

Das gehäufte Auftreten während der dunkelsten Zeit des Jahres habe jedoch nichts mit unserem geschwächten Abwehrsystem zu tun, sondern damit, daß es im Winter zu „Punktmutationen“ komme, was zu aggressiven und besonders ansteckenden Variationen des Virus führe.

Warum das so ist und warum es überhaupt zu dem dramatischen Anstieg in den letzten zehn Jahren gekommen ist, kann m.W. niemand befriedigend erklären. Allenfalls wird vorgebracht, daß unser Immunsystem die Epidemie solange kontrollieren kann, bis nach etwa einem Jahr einerseits die Immunität sich langsam verliert und andererseits die Viren neue Mutationen hervorbringen, die die Immunabwehr von neuem unterlaufen. Hinzu kommt, daß Viren in der vergleichsweise trockenen Luft des Winters besser überleben können.

Viele „orthodoxe Reichianer“ spekulieren jetzt vielleicht, man habe es mit „Autoinfektion“ zu tun. Es ist jedoch unzweifelhaft, daß man sich mit dem Norovirus anstecken muß, damit die entsprechenden Symptome auftreten. Außerdem ist unzweifelhaft, daß die wellenförmig auftretenden Epidemien direkter Ausdruck von Veränderungen am Genom des Virus selbst sind.

Andererseits muß man aber auch fragen, woher Viren, die grundsätzlich nur als Parasiten überleben (d.h. sich fortpflanzen) können, überhaupt kommen sollen, wenn sie denn keine Verfallserscheinungen von vollwertigen Organismen sind! In diesem Sinne geht wirklich jeder Virus auf „Autoinfektion“ zurück. Das würde auch erklären, wie immer wieder neue Virenarten sozusagen „aus dem Nichts“ auftauchen können.

Die Entstehung, die langsame Ausbreitung und schließlich die rezente Explosion des Neurovirus könnte durchaus ein unmittelbarer Ausdruck des DOR-Notstandes auf dem Planeten Erde sein. Eine Art „atmosphärischer Sympathikotonie“, die in den kalten Wintermonaten besonders ausgeprägt ist. Überlegungen, wie sich das im einzelnen zutragen mag, d.h. wie genau sich hier das Norovirus einordnet, wird sich zu schnell in Spekulationen verlieren. Jedenfalls imponiert die akute Gastroenteritis fatal als eine typische DOR-Krankheit: eine schier nicht zu ertragende Übelkeit im Solar plexus (genau so fühlt sich der Heroinentzug an!) und eine für Kleinkinder und Senioren potentiell lebensbedrohliche Dehydration.

In vieler Hinsicht erinnert das Auftreten des Norovirus an die Erkältung, der Reich schlichtweg den infektiösen, viralen Charakter absprach und stattdessen mit einer Fehlanpassung der organismischen Orgonenergie erklärte. Durch die „laufende Nase“, d.h. durch geschwollene Schleimhäute in den oberen Atemwegen, versucht der Organismus so viel Orgonenergie wie nur irgend möglich aufzunehmen. Deshalb auch das gehäufte Auftreten von Erkältungen in der kalten Jahreszeit, wenn generell weniger Orgonenergie in der Atmosphäre vorhanden ist (Arthur Steig: „On the Common Cold: Notes by Layman Based on Wilhelm Reich’s Concept ‘Orgone Energy Metabolism’”, Orgone Energy Bulletin, IV(1), January 1952, S.54-58).

Der Brechdurchfall wäre entsprechend der Versuch des Organismus möglichst schnell, möglichst viel DOR zu entladen.


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