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		<title>Zweierlei Verschwörungstheorien</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 03:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der bekanntesten Verschwörungstheorie habe ich mich neulich in <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/16/lee-harvey-oswald/"><strong>Lee Harvey Oswald</strong></a> beschäftigt. Neuerdings gibt es praktisch kein größeres Ereignis mehr, um das sich keine Verschwörungstheorien spinnen, seien das nun Schulmassaker oder Terroranschläge. Ich warte auf die Erklärung, daß das Schlachten des englischen Soldaten auf offener Straße in London vorgestern sich ganz anders zugetragen hat, „als uns die Massenmedien glauben machen wollen“. Dieser Irrsinn hat mit dem Wesen der antiautoritären Gesellschaft zu tun, die immer mehr von Zweifel an wirklich jedweder noch so rationaler Autorität geprägt ist.</p>
<p>Man nehme die Sache mit der „NSU“ und etwa folgenden unrühmlichen Artikel bei <a href="http://www.pi-news.net/2013/05/lugen-fur-den-kampf-gegen-das-einfache-volk/"><strong>Politically Incorrect</strong></a>, in dem genüßlich irgendwelche angeblichen „Ungereimtheiten“ vorgestellt werden. Das reicht von lächerlichen bzw. schlichtweg blöööödsinnigen Bemerkungen, wie etwa die drei Terroristen hätten ihren kostspieligen Lebensstil niemals nur mit Bankrauben finanzieren können, bis zu Spekulationen, was einen Wohnungsbrand und einen Wohnmobilbrand nicht überstehen kann. Wer so etwas schreibt, hat sich nie mit dem Thema wirklich befaßt. Man suche im Netz unter dem Begriff „Wohnungsbrand“ oder ähnlichem nach Bildern. Fast auf jedem Photo wird man unmittelbar neben vollkommen verkohlten Gegenständen leicht entflammbare Dinge liegen sehen, die wie unberührt wirken. Jeder, der mal im Garten etwas verbrannt hat, weiß, daß es gar nicht so einfach ist, wirklich alles zu verbrennen – man muß das Feuer durch Herumstochern und Umverteilen geradezu zwingen, auch wirklich seine Arbeit zu tun. Und was das widersprüchliche Verhalten der Täter anbetrifft: bei faßt jedem Fall in <strong>xy-ungelöst</strong> stellt sich diese Frage dem fassungslosen Zuschauer! Bei ganz normalen Unfällen im Autoverkehr zeigt sich, daß sich Zeugenaussagen teilweise kraß widersprechen können. Wie soll es da erst bei Schießereien aussehen, bei denen sich wirklich jeder in einem psychischen Ausnahmezustand befindet!</p>
<p>Kurz, der Artikel bei <strong>Politically Incorrect</strong> ist, wie Dutzende anderer derartiger Ergüsse, ein <em>elendiges</em> Gesülze, über kriminaltechnischen und kriminalpsychologischen Kleinkram einerseits und obskure Machenschaften von irgendwelchen „Seilschaften“ andererseits. Das Perfide dabei ist, daß derartige imgrunde inhaltslose Diskussionen ihrem Wesen nach wirklich in alle Ewigkeit so fortgeführt werden können. Währenddessen beschäftigt sich keiner mit der eigentlichen Verschwörung, die etwas mit den bio-sozialen bzw. „sozio-charakterologischen“ Zuständen in diesem Land zu tun haben. Es geht um eine gewisse Schieflage, die Vera Lengsfeld auf der <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moralische_unterstuetzung_fuer_die_koerperverletzer_von_jonny"><strong>Achse des Guten</strong></a> sehr schön auf den Punkt bringt.</p>
<p>Es gibt zweierlei Arten von Verschwörungstheorien: die mechano-mystischen und die funktionellen. Die ersteren sind davon geprägt, daß es um komplizierte Einzelfragen der Ballistik, Statik, Elektrotechnik, des Flugzeugbaus, der Verwaltungsarbeit, etc.pp. geht. Typischerweise verzettelt sich der „investigative“ Verschwörungstheoretiker vollkommen in diesen Einzelheiten. Dieses mechanistische Sichverzetteln wird flankiert durch die mystische Vorstellung einer alle Fäden in den Händen haltenden „verborgenen Macht“ im Hintergrund. Implizit wird sie als allwissend und allgegenwärtig angesehen, – obwohl sie ungreifbar ist.</p>
<p>Funktionelle Verschwörungstheoretiker schauen dem hingegen nach der – Funktion. Beispielsweise sind beim Thema „Überwachungsstaat“ („1984“) weniger irgendwelche Enthüllungen über wirkliche oder angebliche Machenschaften beispielsweise der NSA von Interesse, sondern die massenpsychologischen Zusammenhänge in einer mechano-mystischen Welt.</p>
<p>Charles Konia führt dazu aus:</p>
<blockquote><p>Die Vorstellung, daß Menschen fähig zur Selbstregulierung sind, fähig mit ihrem Leben alleine fertigzuwerden, steht außerhalb des Rahmens des mechanistischen Denkens. Stattdessen werden Unerfahrenheit und törichte oder unmoralische Entscheidungen als Ursache der Probleme der Menschen betrachtet. Zu diesem Glauben gehört, daß es „Sozialwissenschaftler“ und „Weise“ gäbe, „kultivierte Geister“ jenseits des durchschnittlichen Bürgers. Daher seien sie am besten in der Lage, positive Lösungen für die enormen Probleme der Menschheit herbeizuführen. Dieses spezielle Wissen, über das die wenigen Erleuchteten verfügten, müsse umsichtig angewendet werden, um die Handlungen der weniger Bevorzugten zu leiten.</p>
<p>Dementsprechend müßte Macht in die Hände von Einzelpersonen aus den oberen Gesellschaftsetagen gelegt werden, die über die Fähigkeit verfügen, die notwendigen Änderungen vorzunehmen. Dies müßten hochrangige Politiker und andere sein, die am besten wissen, was die Massen brauchen. Sie müßten die Kontrolle ausüben und die Verantwortung tragen für Regierungsprogramme, Unternehmen, Gesundheitswesen, Bildung, Medien und so weiter. Daher müsse die Regierung hierarchisch von oben nach unten aufgebaut sein, damit dieses erweiterte Wissen und die damit verbundenen Sozialleistungen und der Reichtum, der daraus abgeleitet wird, richtig durch die genannten Personen von oben nach unten weitergeleitet werden kann. Da angenommen wird, daß alle Menschen gleich sind und identische Bedürfnisse haben, geht es beim <em>Social Engineering</em> von oben darum, einheitliche soziale Bedingungen und Codes des politisch korrekten Verhaltens bereitzustellen, denen die Massen folgen sollen. Auf der Grundlage dieses neuen moralistischen Ansatzes, der einen Code des politisch korrekten Denkens und Verhaltens auferlegt, ist es relativ einfach die Menschen zu manipulieren und zu kontrollieren.</p>
<p>In dieser neuen klassenlosen Gesellschaft gibt es keine individuellen Unterschiede zwischen Menschen. Auf maschinenhafte Weise wird den Menschen gesagt, was sie denken sollen; sie werden emotional programmiert und abgestumpft durch wohlorganisierte Medienkampagnen, um im Denken, Fühlen und Verhalten gleich zu sein, während, was auch immer von ihrer Arbeitsfunktion geblieben ist, mechanisch auf das niedrigste mögliche Niveau degradiert wird. Was Orwell in <strong>1984</strong> vorhergesagt hat, wird zunehmend zur politisch korrekten Realität von heute. (<strong>Neither Left Nor Right</strong>, S. 115f) </p></blockquote>
<p>Man sieht, hier wird weitgehend das gleiche ausgeführt, was heute die meisten Verschwörungstheoretiker verbreiten. Konia beschreibt, wie in der mechano-mystischen Gesellschaft die Energie gemäß dem „mechanischen Potential“ von oben nach unten fließt und sie sich dergestalt tatsächlich zunehmend so organisiert, wie Verschwörungstheoretiker von jeher vermutet haben. Statt sich selbst zu organisieren („orgonomisches Potential“), wird die Gesellschaft zu einer Maschine mit einem zentralen Steuermodul.</p>
<p>Diese Zusammenhänge kann man aber nicht verstehen, wenn man selbst dieser mechano-mystischen Geistesverfassung anheimgefallen ist. Alles, was man dann tun kann, ist eine Karikatur der Wirklichkeit zu liefern. Der mechano-mystische Verschwörungstheoretiker geht beispielsweise von den oberflächlichen Symptomen des „Überwachungsstaates“ aus und versucht dann eine „ganzheitliche“ Erklärung für diese Vorgänge zu finden, wobei er stets bei mystischen Vorstellungen über „Geheimgesellschaften“ und anderes in jeder Hinsicht <em>okkultes</em> Zeugs landet. Vorstellungen, die nirgends hinführen und nie zu irgendwelchen praktischen Konsequenzen führen, außer daß die entsprechenden Verschwörungstheorien in einem heillosen Durcheinander versanden. Dazu trägt auch das komplementäre Verzetteln in technischen Details bei, die mit schier unglaublicher Akribie auseinanderklabüstert werden, ohne daß es je zu einem überzeugenden Ergebnis kommt. Das ist so, weil die funktionellen Zusammenhänge, insbesondere aber die charakterologischen Determinanten menschlichen Verhaltens, nicht gesehen werden.</p>
<p>Gegen dieses mechano-mystische Denken hat Reich bereits 1933 in seiner massenpsychologischen Studie über den Faschismus angeschrieben, als er den Kommunisten vorhielt, sie sollten endlich aufhören Hitler als „bloßen Agenten des Finanzkapitals“ zu sehen, der die Massen wie ein Varietémagier „betrügt“, sondern erkennen, wie die Entwicklung hin zum Faschismus in der autoritätshörigen und freiheitsängstlichen durchschnittlichen Charakterstruktur des Massenindividuums gründet. <em>Hieraus</em> schöpfe das Finanzkapital seine Macht, nicht primär aus ökonomischen Mechanismen und akribisch geplanten „Verschwörungen“, in denen ein Hitler auch nur die Marionette „verborgener Drahtzieher“ ist. Die Nazis selbst hingen natürlich entsprechen Verschwörungstheorien an!</p>
<p>Auch heute stehen am „logischen“ Ende der Verschwörungstheorien schiere Wahnsysteme, die meistens antisemitisch ausgerichtet sind, etwa <a href="https://fitzinfo.wordpress.com/tag/illuminati/">hier</a>.</p>
<p>Die gesellschaftlichen Zusammenhänge sind an sich sehr simpel und einfach zu durchschauen, sei es nun 1933 oder 2013, aber durch die Panzerung wird alles dermaßen verzerrt, zerrissen, wirr und selbstblockierend, daß schließlich jeder jeden anderen als Teil der Verschwörung ansieht, – was auf gewisse Art der Wirklichkeit sehr nahe kommt. Das Problem ist nur, daß sich auf diese Weise nicht nur nichts ändert, sondern das Elend noch weiter zementiert wird. Es ist, als hätte Reich seine <strong>Massenpsychologie des Faschismus</strong> nie geschrieben!</p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17660/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17660&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 03:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia erklärt, warum die anti-autoritäre Gesellschaft gleichbedeutend ist mit dem Ende von Demokratie und Rechtsstaat: Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17494&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia erklärt, warum die anti-autoritäre Gesellschaft gleichbedeutend ist mit dem Ende von Demokratie und Rechtsstaat:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://orgonomie.wordpress.com/2012/08/06/das-system-der-gegenseitigen-kontrolle-in-der-amerikanischen-regierung-ist-gescheitert/"><strong>Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert</strong></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17494/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17494&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Rote Faden: Henry Wallace</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 03:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird eingewendet, insbesondere was <a href="http://www.orgonomie.wordpress.com">den Blog von Charles Konia</a> betrifft, die Orgonomie wäre viel zu parteipolitisch, beispielsweise hinsichtlich des US-Präsidenten Barack Obama, und würde zu sehr in „weltanschaulichen Fragen“ Partei ergreifen, insbesondere was die „Spiritualität“ angeht. Wir haben es also wieder mit zwei der drei Tabus jeder gepanzerten Gesellschaft zu tun: Politik, Religion und Sexualität. (Selbst mit dem dritten Tabu muß sich Orgonomie herumschlagen! Hier geht es vorzugsweise um <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2010/04/01/homosexualitat-und-die-angst-der-psychiater/">ihre Haltung zur Homosexualität</a>.)</p>
<p>Henry Wallace ist die politische Figur, die zu Reichs Zeiten Obama noch am nächsten kommt. Reich äußerte sich 1948 gegenüber seinem Mitarbeiter Myron R. Sharaf wie folgt über Wallace und die <em>Progressive Party</em>:</p>
<blockquote><p>Reiner Faschismus! Sie versprechen das Blaue vom Himmel, sagen aber nicht, wie sie es zu geben gedenken. Mir ist das aus Deutschland alles wohlbekannt. (M.R. Sharaf: „Some Remarks of Reich: Summer 1948“, <strong>Journal of Orgonomy</strong>, 2(2), November 1968, S. 215-224) </p></blockquote>
<p>Wer bzw. was waren Henry Wallace und die <em>Progressive Party</em>? Die Antwort erspare ich mir und verweise auf den entsprechenden Artikel auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Party_(1948)"><strong>Wikipedia</strong></a>. Siehe auch meine eigenen Ausführungen <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2011/09/20/der-rote-faden-nach-christopher-turners-adventures-in-the-orgasmatron/">hier</a>. Obama ist aus <a href="http://www.rightsidenews.com/2012061115903/editorial/rsn-pick-of-the-day/barack-obamas-ties-to-the-marxist-led-new-party-and-progressive-chicago.html">fast identischen Zusammenhängen</a> hervorgegangen, d.h. Bemühungen aus der Demokratischen Partei der USA eine Partei zu machen, die in etwa der deutschen Die Linke entspricht. Den Leuten wird Friede, Freude, Eierkuchen vor allem aber „Bürgerrechte“ versprochen, wenn sie denn nur ihr Leben den Bürokraten anvertrauten.</p>
<p>Und was die Sache mit der Religion betrifft: Es geht nicht darum, daß jeder glauben kann, was er will. Wer sollte ihm das verbieten? Es geht schlicht darum, daß Glaubenssysteme nicht außerhalb der Kritik stehen können. Es ist konstitutiv für die Orgonomie dieses gesellschaftliche Tabu nicht zu beachten. Das hysterische: „Der wagt es meinen Glauben zu kritisieren!“, ist einfach nur erbärmlich. Wir werden dem Faschismus keine Rückzugsräume gewähren, auch wenn die Linke etwa die „Islamkritik“ in, ausgerechnet, die braune Ecke schieben will.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, daß Wallace tief im Okkultismus theosophischer Provenienz verstrickt war. Und das zu einer Zeit als jenseits des Atlantik eine ganze Nation, das „Dritte Reich“, sich dem Okkultismus Blavatskys ergeben hatte. Heute feiert diese Scheiße in Gestalt von David Icke fröhliche Auferstehung.</p>
<p>Ich verweise auf das Kapitel über Nicholas Roerich und das Kalachakra-Tantra im Buch <strong>Der Schatten des Dalai Lama</strong> von Viktor und Viktoria Trimondi (Düsseldorf 1999). Den russischen Maler Nicholas Roerich (1874-1947) führte sein Interesse am Okkultismus zum Buddhismus. Er war mit dem zaristischen Kalachakra-Tempel in St. Petersburg unter Leitung des russischen Lama Agvan Dorzhiev verbunden. 1924-29 kam es zu Roerichs berühmter Suche nach Shambhala in Innerasien. 1929 begann Roerich eine sehr erfolgreiche internationale Kampagne mit seinem „Banner des Friedens“ und dem „Roerich-Pakt“ zum Schutz kultureller Besitztümer in Kriegszeiten. 1935 wurde dieser Vertrag von 21 Ländern im Weißen Haus unterzeichnet. Roosevelt selbst war anwesend. Roerich hatte Zugang zu höchsten Kreisen, weil Landwirtschaftsminister Henry Wallace, Roerich zu seinem persönlichen Guru auserkoren hatte. Wie Blavatsky haßten Roerich und seine Frau Sexualität und predigten Abstinenz und „Reinheit“. Ihr theosophisches System, eine Parallelentwicklung zu Rudolf Steiners Anthroposophie, nannten sie „Agni-Yoga“. Sie glaubten, die Welt werde im Verborgenen von einer „interplanetaren Regierung“ im Himalaya regiert, die das Kommen des zukünftigen Buddha Maitreya den Weg ebne. Der rechtskonservative Kolumnist Westbrook Pegler wollte die Guru-Story während Roosevelts letztem Wahlkampf offenlegen, wurde aber durch die Drohung der Demokraten in seine Schranken verwiesen, die Affäre des republikanischen Kandidaten mit einer jungen Frau offenzulegen. 1947 starb Roerich im nördlichen indischen Himalaya-Gebirge.</p>
<p>Hier Roerichs Vision über die Verbindung von Buddhismus und Kommunismus: <a href="http://www.trimondi.de/Kalachakra/Red_Shambhala.htm"><strong>Red Shambhala</strong></a>.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spitze Bemerkungen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 03:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Der Untergang]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Fenichel]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualkundeunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilhelm Reich]]></category>

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		<description><![CDATA[Woran erkennt man einen pestilenten Charakter? Hitler war in abendlicher Gesellschaft oder am Mittagstisch ein angenehmer, charmanter Mann. Bis er, der Vegetarier, etwa angesichts der Suppe von „Leichentee“ sprach oder davon, daß im Tierreich jedes Tier bei lebendigen Leibe zerrissen werde, sobald es Schwäche zeigt, und ähnliche Widerwärtigkeiten, die einem das Essen im Halse stecken [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17629&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Woran erkennt man einen pestilenten Charakter? Hitler war in abendlicher Gesellschaft oder am Mittagstisch ein angenehmer, charmanter Mann. Bis er, der Vegetarier, etwa angesichts der Suppe von „Leichentee“ sprach oder davon, daß im Tierreich jedes Tier bei lebendigen Leibe zerrissen werde, sobald es Schwäche zeigt, und ähnliche Widerwärtigkeiten, die einem das Essen im Halse stecken lassen. Der Film <strong>Der Untergang</strong> arbeitet das sehr schön heraus. Stalin ließ regelmäßig kameradschaftliche Saufgelage „unter Genossen“ in sadistische Exzesse ausufern, die die Opfer vollkommen unvorbereitet traf: das Lachen erstarrt urplötzlich. Es ist ein innerer Zwang des pestilenten Charakters so etwas zu inszenieren. Das kennt jeder aus dem Alltag: diese satanische Freude, die in den Augen mancher Menschen aufflackert, wenn sie mal wieder ohne Vorwarnung und wohl plaziert, eine „spitze Bemerkung“ haben fallenlassen, die das Opfer bis ins Mark trifft. </p>
<p>Dieses Muster findet sich überall, etwa wenn eine fruchtbare Diskussion urplötzlich von einer Frage oder Anmerkung unterbrochen wird, die nur für Verwirrung, Unmut und einen schlechten Nachgeschmack sorgt. Ein einzelner pestilenter Charakter hintertreibt und verunmöglicht so die arbeitsdemokratische Zusammenarbeit von vielleicht Dutzenden von Leuten. Es läuft ihm alles „zu glatt“ und er muß <em>unbedingt</em> seine „kritischen Anmerkungen“ einbringen – die typischerweise wirres Zeugs sind. Wer kennt nicht diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)">Trolle</a>! Oder man denke etwa daran, wie ein Lehrer im Sexualkundeunterricht versucht, den Schülern die Genitalität nahe zu bringen. Mit absoluter Sicherheit wird es zumindest einen Schüler geben, der mit entsprechenden ekelhaften Fragen und Zwischenbemerkungen alles zum Kippen bringt. In den Teeny-Komödien Hollywoods werden solche Typen gefeiert. Apropos Film: man nehme den Spielfilm über Reichs letzte Jahre, <strong>Der Fall Wilhelm Reich</strong>. Es ist „typisch Emotionelle Pest“, daß vollkommen unmotiviert und schwachsinnigerweise Reichs letzte Frau, Aurora Karrer, als Agentin der CIA (sic!) dargestellt wird. Ansonsten würde der Film nämlich „zu glatt“ laufen.</p>
<p>Es ist der charakterstrukturelle Zwang des pestilenten Charakters urplötzlich, zusammenhanglos und aus heiterem Himmel das organisch gewachsene oder das organisch sich entwickelnde durch eine „spitze Bemerkung“ oder deren Äquivalent zu zerstören. Er ist wie derjenige, der die Nadel zückt, wenn jemand einen Luftballon aufgeblasen hat, um kleinen Kindern eine Freude zu machen. Ihr Erschrecken und Entsetzen verschafft ihm eine tiefe Wollust.</p>
<p>Manchmal verstecken sich die Pestträger hinter „Wissenschaftlichkeit“ und „Gewissenhaftigkeit“. Ich spreche natürlich von den „Skeptikern“, die mit ihren ständigen Nörgeleien und Logeleien („spitze Bemerkungen“) jedes Vorankommen verunmöglichen. Jedes zarte Pflänzchen einer neuen Einsicht oder Entdeckung wird rücksichtlos totgetrampelt. Man denke nur an Otto Fenichel, der Reich stets prinzipiell zustimmte, ihn dann aber mit allen möglichen Einwänden, man müsse das ganze „differenzierter sehen“, überschüttete. Seine umjubelten „Rundbriefe“ sind nichts anderes als ein großes „Wenn und Aber“, das paralysieren soll.</p>
<p>Oder man denke an Hans Löwenbach und seine Auseinandersetzungen mit Reich über dessen bioelektrische Experimente in Oslo. Die Geschichte ist in <strong>Jenseits der Psychologie</strong> dokumentiert. Jahrgang 1905 arbeitete der Psychiater am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin als anerkannter Spezialist für Neurophysiologie. 1935 Emigration nach Norwegen, dort Tätigkeit an der Universität Oslo, wo er Reich half. 1936-1938 Bordarzt für Walfänger. 1938 Emigration in die USA, dort in der Forschung tätig. Professorenstellen an Universitäten (Einhart Lorenz: <strong>Exil in Norwegen</strong>. Lebensbedingungen und Arbeit deutschsprachiger Flüchtlinge 1933-1943, Baden-Baden 1992).</p>
<p>Reich notierte sich 1935 über ihn:</p>
<blockquote><p>Löwenbach ist ein Intrigant. Versuchte Hoffmann [einen weiteren von Reichs Mitarbeitern] durch Unwahrheiten aufzuhetzen. Die Intriganten haben es leicht in dieser Welt. Man kann ihnen nur mit Geradheit begegnen, zahlt dann aber oft Lehrgeld. Beim Elektrodenversuch mit Hoffmann gab es keinen einzigen Einwurf, den Löwenbach ins Feld geführt hatte. Hoffmann hatte nicht die Eindrücke der ersten Versuche, das „Wandern“ etc., und fiel daher auf Löwenbach herein. Löwenbach = Prototyp der Furz-Wissenschaftler, die jahrzehntelang die feinsten Fäserchen an Blättchen untersuchten, wenn sie sagen sollten, wie ein Baum aussieht, blüht und wächst. Kommt dann einer und beschreibt den Baum im Ganzen, dann sind sie exakt – und verkleinern. </p></blockquote>
<p>Leute wie Löwenbach wissen immer alles besser und kramen die abstrusesten „wissenschaftlichen“ Einwände hervor, um den, der wirklich die Forschung voranbringen will, mit „spitzen Bemerkungen“ zu piesacken. Sie nennen es „Wissenschaft“, tatsächlich leben sie aber nur ihre sadistische Lust aus.</p>
<p><a href="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/05/schoenegruesse.jpg"><img src="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/05/schoenegruesse.jpg?w=450&#038;h=480" alt="schoenegruesse" width="450" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-17630" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17629/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17629/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17629&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Robin-Hood-Syndrom</title>
		<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/20/das-robin-hood-syndrom/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 03:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeitslücke]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Hood]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Steuergerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über den biologischen Rechenfehler der Sozialdemokratie: Das Robin-Hood-Syndrom<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17491&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2012/09/charles-konia-banner1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-15630" title="charles-konia-banner" src="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2012/09/charles-konia-banner1.jpg?w=450&#038;h=234" alt="" width="450" height="234" /></a></p>
<p>Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über den biologischen Rechenfehler der Sozialdemokratie:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://orgonomie.wordpress.com/2012/06/15/das-robin-hood-syndrom/"><strong>Das Robin-Hood-Syndrom</strong></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17491/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17491/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17491&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die anthroposophische Pest</title>
		<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/19/brauner-waldorf-salat/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 03:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kinder der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anthroposophie]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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		<category><![CDATA[Rudolf Steiner]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>
		<category><![CDATA[Waldorfpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Waldorfschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier eine sehr gute Einführung in die Anthroposophie durch einen evangelikalen Christen. Schon des öfteren habe ich in diesem Blog dargelegt, daß man der Urteilskraft von gläubigen Christen noch am ehesten vertrauen kann. Durch ihren (verzerrten) Kernkontakt kommen sie der Wahrheit fast immer sehr nahe und sie haben als Schüler von Jesus ein sehr gutes [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=341&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine sehr gute Einführung in die Anthroposophie durch einen evangelikalen Christen. Schon des öfteren habe ich in diesem Blog dargelegt, daß man der Urteilskraft von gläubigen Christen noch am ehesten vertrauen kann. Durch ihren (verzerrten) Kernkontakt kommen sie der Wahrheit fast immer sehr nahe und sie haben als Schüler von Jesus ein sehr gutes Gespür für die Emotionelle Pest, wie sie etwa von der Anthroposophie und dem pestilenten Charakter Rudolf Steiner verkörpert wird. Sie sind auf ihre Weise Todfeinde des Mystizismus und haben zumeist kein Problem mit der wissenschaftlichen Herangehensweise an Probleme. Deutlich wird auch der Unterschied zwischen wahrem Glauben und wahrer Wissenschaft, die immer einfach und direkt sind, auf der einen Seite und pseudowissenschaftlichen „spirituellen“ Unsinn, der immer extrem verwickelt und verworren ist.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/WVD7u6dhfrs?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Emotionelle Pest? Hier ein Beitrag über Waldorfschulen aus <strong>Titel, Thesen, Temperamente</strong>. Jedenfalls sollte er im sonntäglichen Kulturmagazin der ARD erscheinen, wurde aber nie gesendet. Er lief dann am darauffolgenden Donnerstag in grotesk kastrierter Form im MDR in der Sendung <strong>artour</strong>:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/FcQVcyAN8eU?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Alles im Grünen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Bereich? Man lese dazu meinen Aufsatz <a href="//nachrichtenbrief.wordpress.com/2011/01/18/anti-summerhill/">Anti-Summerhill</a>, in dem Bücher von abtrünnigen Waldorflehrern zitiert werden. </p>
<p>Ich habe zu meinen Aufsätzen über Steiners Geheimlehre immer wieder positive Rückmeldungen erhalten. So schrieb mir aus Amerika ein orgonomisch orientierter Homöopath, daß er nun nach der Lektüre eine Antwort auf ein Rätsel gefunden habe, vor dem er seit Jahren stünde. Er hatte seinen Sohn probeweise für einen Tag in eine Waldorf-Schule geschickt, weil er annahm, es handele sich dabei um eine „freie Schule“ im Sinne von Neills <em>Summerhill</em>. Er konnte gar nicht recht nachvollziehen, warum ihm sein Sohn am Abend inständig bat, nie mehr in die betreffende Waldorf-Schule zu müssen, denn diese sei „wie ein KZ“. Was für ein aufgewecktes, <em>sehendes </em>Kind!</p>
<p>Ich bin immer wieder überrascht, daß diese auf einem absurden Obskurantismus gründenden Schulen in Deutschland überhaupt erlaubt sind!</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/QK61TeYAGg8?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/341/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=341&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Elsworth F. Baker und die starken Männer</title>
		<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/18/elsworth-f-baker-und-die-starken-manner/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 03:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wladimir Klitschko]]></category>
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		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von neuem wurde Reichs Satz bestätigt, daß „die soziale Existenz des Lebewesen Mensch bioenergetisch betrachtet an sich nur ein kleiner Gipfel auf dem gigantischen Berg seines biologischen Daseins [ist]“ (Ausgewählte Schriften, S. 24). Michael Bang Petersen von der Universität Aarhus, Dänemark und Daniel Sznycer von der University of California, Santa Barbara sammelten bei Hunderten Amerikanern, [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17623&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von neuem wurde Reichs Satz bestätigt, daß „die soziale Existenz des Lebewesen Mensch bioenergetisch betrachtet an sich nur ein kleiner Gipfel auf dem gigantischen Berg seines biologischen Daseins [ist]“ (<strong>Ausgewählte Schriften</strong>, S. 24).</p>
<p><a href="http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/political-motivations-may-have-evolutionary-links-to-physical-strength.html">Michael Bang Petersen von der Universität Aarhus, Dänemark und Daniel Sznycer von der University of California, Santa Barbara</a> sammelten bei Hunderten Amerikanern, Argentiniern und Dänen Daten zur Größe des Bizeps, zum sozioökonomischem Status und der politischen Unterstützung für wirtschaftliche Umverteilung. Es zeigte sich, daß Männer, die körperlich stark sind, insbesondere was die Muskulatur des Oberkörpers betrifft, eher rechtsgerichtete politische Ansichten verfechten und das vollkommen unabhängig von den teils drastisch unterschiedlichen Sozialsystemen der drei Länder und vor allem auch unabhängig vom wirtschaftlichen „Klassenstatus“ der untersuchten Personen. Schwächere Männer hingegen neigen eher zur Unterstützung von Wohlfahrtsstaat und Umverteilung.</p>
<p>Die beiden Forscher erklären das ganze natürlich evolutionsbiologisch, d.h. noch heute werde die soziopolitische Haltung von jenen primitiven Mechanismen bestimmt, die unsere Gene prägten. Ein Wladimir Klitschko konnte sich in der steinzeitlichen Menschenhorde auf seine Muskeln verlassen, während ein Woody Allen von der Solidarität abhängig war. So ließe sich auch erklären, daß es bei Frauen keinen Zusammenhang zwischen soziopolitischer Einstellung und Muskelmasse gibt: sie hatten in der Steinzeit bei körperlichen Auseinandersetzungen mehr zu verlieren als zu gewinnen.</p>
<p>Die Erklärung, die Elsworth F. Baker in <strong>Der Mensch in der Falle</strong> 1967 gab, lange bevor die mechanistische Wissenschaft auf diese Zusammenhänge stieß, war <em>bioenergetischer</em> Natur. </p>
<p>In seinem Buch (S. 228f) erklärt Baker u.a. die „selektivistische Einstellung“ des Konservativen zum Gemeinschaftsleben und die kollektivistische Einstellung des „Liberalen“ (nach der amerikanischen Nomenklatur, es handelt sich um Sozialdemokraten!) mit zwei grundsätzlich unterschiedlichen Arten der Panzerung. Konservative haben sich ein natürliches Gefühl zum Leben bewahrt, während Liberale mechanistisch entartet sind. Baker führt dazu aus:</p>
<blockquote><p>Die Abwehr von Gefühlen kann auf zwei Arten erfolgen (…) : (1) Muskelkontraktion, bei der der Kontakt zum Wesenskern nicht verlorengeht, Empfindungen aber, die von dort kommen, vermindert oder entstellt sind, und (2) intellektuelle Abwehr, bei der es dem Betreffenden weitgehend oder ganz gelingt, den Kontakt zum Wesenskern zu verlieren, so daß er hauptsächlich in der [auf das Soziale ausgerichtete] Oberflächenschicht seiner Struktur leben kann. Man darf nicht vergessen, daß dies nicht in erster Linie eine Frage der intellektuellen Fähigkeiten oder der Intelligenz ist, sondern daß es vielmehr von der Verwendung solcher Fähigkeiten als Abwehr gegen die Ängste des Lebens abhängig ist. Dies ist ein späterer oder raffinierterer Abwehrmechanismus als die muskuläre Panzerung. Abgesehen von den wenigen gesunden Individuen, kann man die Menschen grob in diese beiden Typen unterteilen, nämlich jene, die eher ein Verstandes- als ein Gefühlsleben führen, und die anderen, die noch Kontakt zu ihren Grundgefühlen haben, sei er nun echt oder entstellt, und weitgehend von ihnen regiert werden. </p></blockquote>
<p>Aber wie ist das nun mit dieser bioenergetischen Erklärung bei den Frauen bestellt, bei denen es ja offensichtlich keine Unterschiede im Muskelaufbau zwischen Konservativen und Liberalen gibt? Wenn ich so die politischen Diskussionen in <a href="http://www.ihatethemedia.com/conservative-women-more-attractive-than-liberal-women">Amerika</a> und Deutschland verfolge, fällt auf, daß linke Frauen, mit Verlaub, generell geradezu <em>abartig</em> häßlich aussehen. Die Spitzenfrauen der Grünen sehen typischerweise aus wie sprechende Klobürsten! Bei konservativen Frauen ist das im Durchschnitt (<em>im Durchschnitt!</em>) vollkommen anders. Sie sind meist attraktiv und tun auch alles, um den Männern zu gefallen. „Sie folgen dem traditionellen Rollenmuster.“ Oder mit anderen Worten: sie sind halt konservativ. Sie stellen sich entsprechend hinter „starke Männer“, d.h. sie identifizieren sich mit ihnen. Die Muskelpanzerung konservativer Frauen ist sozusagen ausgelagert worden. Die liberalen Frauen tun sich mit den schwächlichen liberalen Losern zusammen. Bei Linken verschwimmen aber ohnehin die Geschlechtsunterschiede. Ich für meinen Teil finde, daß viele Männer bei den Grünen wie lesbische Frauen aussehen und viele Frauen bei den Grünen wie abgetakelte Transen. Wirklich <em>abartige</em> Gestalten, die aus reinem Ressentiment mit ihrem degenerierten Multikulti-, Umverteilungs- und Ökowahn uns das Leben zur Hölle machen.</p>
<p>Siehe auch <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2010/06/12/eine-weitere-unabhangige-bestatigung-von-els-worth-f-bakers-soziopolitischer%c2%a0charakterologie/"><strong>Eine weitere unabhängige Bestätigung von Elsworth F. Bakers soziopolitischer Charakterologie</strong></a>.</p>
<p><a href="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/05/bakerpsychsozbiol.jpg"><img src="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/05/bakerpsychsozbiol.jpg?w=450&#038;h=279" alt="bakerpsychsozbiol" width="450" height="279" class="aligncenter size-full wp-image-17627" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17623/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17623/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17623&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum wird das Pucken immer beliebter?</title>
		<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/17/warum-wird-das-pucken-immer-beliebter/</link>
		<comments>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2013/05/17/warum-wird-das-pucken-immer-beliebter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 03:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kinder der Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[plötzlicher Kindstod]]></category>
		<category><![CDATA[Pucken]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia befaßt sich mit der um sich greifenden Mode Säuglinge fest in Windeln einzuschnüren („pucken“): Warum wird das Pucken immer beliebter?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17617&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2012/09/charles-konia-banner1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-15630" title="charles-konia-banner" src="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2012/09/charles-konia-banner1.jpg?w=450&#038;h=234" alt="" width="450" height="234" /></a></p>
<p>Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia befaßt sich mit der um sich greifenden Mode Säuglinge fest in Windeln einzuschnüren („pucken“):</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://orgonomie.wordpress.com/2013/05/16/warum-wird-das-pucken-immer-beliebter/"><strong>Warum wird das Pucken immer beliebter?</strong></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17617/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17617&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Lee Harvey Oswald</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 03:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Genau das ist es! Oswald wollte mit dem Mord an John F. Kennedy unsterblich werden, einer verpfuschten, schizoiden, vollkommen leeren und perspektivlosen Existenz entkommen – und selbst im fernen Hamburg noch nach Jahrzehnten ein Begriff sein; sein Name als Überschrift einen Artikel zieren. Außerdem haßte er Amerika und insbesondere dessen Repräsentanten abgrundtief. Das geht eindeutig [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17606&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das ist es! Oswald wollte mit dem Mord an John F. Kennedy unsterblich werden, einer verpfuschten, schizoiden, vollkommen leeren und perspektivlosen Existenz entkommen – und selbst im fernen Hamburg noch nach Jahrzehnten ein Begriff sein; sein Name als Überschrift einen Artikel zieren. Außerdem haßte er Amerika und insbesondere dessen Repräsentanten abgrundtief. Das geht eindeutig aus seinen Aktivitäten, seine „Flucht“ in die Sowjetunion und seine Aktionen für Castro, und aus seinen Äußerungen hervor, seine Tagebucheintragungen und das, was er etwa seinen Kameraden bei den Marines erzählte.</p>
<p>Ich möchte diesem Mörder und widerlichen Gernegroß hier jedoch kein weiteres Denkmal setzen, sondern ihn nur als Beispiel für das nutzen, was jeden rationalen Diskurs zerstört: der fatale Hang zur Mythenbildung im mechano-mystischen Zeitalter. Nach der gleichzeitig mystischen und mechanistischen Auffassung des gepanzerten Menschen muß ein großes Ereignis (etwa der Mord an einem kultisch verehrten jugendlich wirkenden US-Präsidenten) einen entsprechend großen Auslöser haben (eine gigantische Verschwörung).</p>
<p>Repräsentativ für die Verschwörungstheorien ist die neunteilige Filmserie <strong>The Men Who Killed Kennedy</strong>. An ihr wurde Jahrzehnte lang gearbeitet. Am Ende steht die nach acht Stunden Film fast schon logisch wirkende Schlußfolgerung, daß Lyndon B. Johnson Kennedy ermorden ließ! Denn damit der Mordkomplott möglich war, müssen nicht nur die Mafia, die Polizei von Dallas, das CIA und das FBI involviert gewesen sein, sondern auch der <em>Secret Service</em>, also der Geheimdienst, der für den Schutz der höchsten Regierungsvertreter verantwortlich ist, insbesondere aber für den Präsidenten und den Vizepräsidenten!</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/x2agPurqFJk?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Sehenswert ist auch Jesse Venturas Beitrag, der zum Schluß kommt, daß jene Leute, die später für Watergate verantwortlich waren, auch Kennedy ermordet haben.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/tCIFuvDW5T4?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Was absolut typisch für derartige extrem exotische Verschwörungstheorien ist, ist die Fixierung auf nebensächliche Details, die über jedes Maß aufgeblasen werden, und der Verweis auf angebliche „Zeugen“, deren Aussagen niemand überprüfen kann. Währenddessen finden die zentralen Punkte, das Wesentliche, wirklich nie Erwähnung. Bezeichnend ist dafür auch Oliver Stones Film <strong>JFK</strong>, der wirklich an keiner Stelle auch nur eine einzige Andeutung auf die 53 (sic!) Beweise für Oswalds Schuld enthält. Auch erfährt man so gut wie alles über Oswalds Mörder Jack Ruby, nur nicht, daß er mit einer Hündin (sic!) liiert war, deren Welpen er als seine Kinder betrachtete, und daß er unter einem hirnorganischen Schaden litt.</p>
<p>Kaum einer der Verschwörungstheoretiker gibt sich die Mühe, den fünfstündigen Gerichtsprozeß zu verfolgen, in dem Oswalds Schuld ohne Zweifel von einer unabhängigen Jury festgestellt wurde. Hier der erste Teil des 23teiligen Films:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/lsZpaAblc5w?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Der Ankläger Oswalds, Vincent Bugliosi hat ein 1600seitiges Buch verfaßt, an dem er über 20 Jahre lang arbeitete. In diesem Buch, <strong>Reclaiming History: The Assassination of President John F. Kennedy</strong>, wird erstmals der gesamte Fall in allen seinen Aspekten, einschließlich aller bekannten Verschwörungstheorien, abgehandelt. Aber Verschwörungstheoretiker wie Jesse Ventura, der in der oben verlinkten Folge von <strong>Conspiracy Theory</strong> ein desaströses Interview mit Bugliosi führt, lassen sich durch nichts in der Welt von ihrem Wahn abbringen, daß große Ereignisse, große Ursachen haben müssen.</p>
<p>Am Fall Oswald läßt sich ablesen, worum es im Leben geht: daß man sich an das Wesentliche hält, statt mit unüberprüfbaren Nebensächlichkeiten das Wesentliche wie ein Taschenspieler aus dem Fokus der Aufmerksamkeit zu lenken. Wie in der individuellen Neurose, in der die Lebensenergie beispielsweise in vollkommen sinnlosen Grübeleien über abstruse Nichtigkeiten oder gar über zusammenphantasiertes Zeugs verausgabt wird, gehen in diesen Verschwörungstheorien der Gesellschaft unglaubliche Ressourcen verloren. Ganze Bibliotheken sind mit schierem Unsinn gefüllt – und in all den Hunderten, wenn nicht Tausenden von Bänden wird man nirgends die erwähnten, wohldokumentierten 53 Beweise finden und wenn doch hier und da den einen oder anderen, dann werden sie schlichtweg zerredet.</p>
<p>Man nehme etwa das berühmte Photo, das Oswald mit dem Gewehr zeigt, mit dem er Kennedy erschoß, der Pistole im Halfter, mit der er den Polzisten J.D. Tippit erschoß und einer kommunistischen Zeitung in der Hand. Unzählige Traktate wurden darüber verfaßt, daß dieses Photo, das allein schon in jedem Mordprozeß den Angeklagten an den Galgen bringen würde, „ganz offensichtlich gefälscht sei“, was „zig Experten“ nachgewiesen hätten. Nun, in Venturas Film bestätigt Oswalds Witwe nochmals, daß sie das Photo im Garten ihres Hauses geschossen hat. Es gibt einen Zeugen, der aus dem fünften Stock des <em>School Book Depository</em> direkt in der Etage über sich drei Schüsse hörte und sogar die Patronenhülsen auf den Boden fallen hörte. Der Attentäter hatte sich vor dem Fenster einen regelrechten Hinterhalt gebaut, d.h. Kisten so aufgetürmt, daß man bei Betreten des Raumes den Schützen nicht gleich sehen konnte. Niemand hat irgendjemand Fremden im Haus gesehen. Oswald war der einzige, der nach der Parade bzw. dem Attentat nicht zu seiner Arbeitsstelle zurückkehrte. Er hatte am Morgen erstmals ein längliches Paket mit zur Arbeit gebracht. So kann man mit 53 Beweisen, der jeder für sich für eine Verurteilung ausreichen würde, fortfahren. Doch die Verschwörungstheoretiker wären wahrscheinlich nicht mal zu überzeugen, hätte man Oswald bei der Tat gefilmt! „Fälschung!“ „Wer sagt, daß er überhaupt auf Kennedy geschossen hat?“ „Und wenn, daß er getroffen hat?“ „Und wurde der Film überhaupt am Tag des Attentats aufgenommen?“ „Ist das überhaupt Oswald?“</p>
<p>Das Infame bei der ganzen Angelegenheit ist, daß die Verschwörungstheoretiker mit dem Anspruch auftreten, daß sie „den Finger auf die Wunde“ legten, während Leute wie Bugliosi nur immer ängstlich ausweichen würden. Damit wird in der Gesellschaft aktiv die okulare Panzerung verbreitet: die Menschen sollen nicht mehr glauben, was sie sehen und was bei näherer Betrachtung selbstevident ist, sondern sie sollen sich in der Phantasiewelt extrem komplizierter und vollkommen unglaubwürdiger Plots mit ausufernden Querverbindungen verlieren. Oder mit anderen Worten: sie sollen paranoid werden! <em>Sie sollen so denken, wie Schizophrene denken, bei denen alle Eindrücke das gleiche Gewicht haben!</em> Und das alles im Namen der Aufklärung!</p>
<p>Das ganze ist exakt wie eine individuelle Neurose aufgebaut, deren kompliziertes Gebäude nur dem einen Zweck dient, das Individuum vor der Wirklichkeit, der Wahrheit, vor dem Kontakt zu schützen. Gepanzerte Menschen können klares Denken, wie es Bugliosi vorexerziert, ein Denken von A zu B zu C zu D und letztendlich zu Z nicht zulassen. Alles wird zerredet, nie kommt man zum Kern der Angelegenheit. Noch schlimmer: jene, die auf den Kern verweisen, wird vorgehalten, <em>sie</em> wollten die Wahrheit einfach nicht sehen. Diese aktive Aufrechterhaltung der Neurose, dieses aktive Bekämpfen der Gesundheit, bezeichnet man übrigens als Emotionelle Pest! Auf die gleiche Weise wird etwa von sogenannten „Skeptikern“ die Orgonforschung zerredet.</p>
<p>Es ist wie in der Orgontherapie, wenn der Patient auf den Hinweis, daß er unmotiviert vor sich hin grinse, nicht etwa damit reagiert, daß er seine Kontaktlosigkeit überwindet und etwa anfängt zu weinen, sondern indem er seine „intellektuelle Überlegenheit“ ausspielt. Solchen Patienten, meist pseudo-liberale Charaktere, kann man nicht helfen, sie sind untherapierbar. Genauso kann man Verschwörungstheoretikern nicht helfen, da sie sich mit ihrem Glaubenssystem perfekt abgepanzert haben. Das schlimme ist, daß sie diese ihre Neurose aktiv verbreiten und so die gesamte Gesellschaft verpanzern. Sie sind wie Kiffer, die den unwiderstehlichen Zwang empfinden, andere zu Proselyten zu machen, auf daß schließlich alle um sie herum bekifft, d.h. kontaktlos sind. Verschwörungstheoretiker bekämpfen nicht etwa die Emotionelle Pest, sie <em>sind</em> die Emotionelle Pest.</p>
<p>Muß man also alles glauben, was „die Mächtigen“ vorgeben, um als „gesund“ gelten zu können? Nein, natürlich nicht. Beispielsweise will Bugliosi, den Jesse Ventura als seinen Freund betrachtet, George W. Bush aufgrund des Irak-Krieges wegen Mordes anklagen! Der Unterschied ist, daß Bugliosi mit neuen Beweisen seine Meinung ändern wird. Bei diesen geht es übrigens stets um „berechtigte Zweifel“, nie um absolute Sicherheit. Wenn es nach der ginge, dann könnte niemand niemals zu irgendetwas verurteilt werden! Einmal muß die Gestalt geschlossen werden – oder wir werden alle miteinander verrückt…</p>
<p>Das gesagte läßt sich natürlich auch auf die diversen Verschwörungstheorien um 9/11 anwenden:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='450' height='284' src='http://www.youtube.com/embed/kcrF346sS_I?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17606/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17606/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17606&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Rote Faden: Der rote Reich</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 03:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Krieg gab es in Wien Unruhen und „Revolution“. Zum Beispiel kam es am 15. Juni 1919 zu einem kommunistischen Putsch-Versuch, der sich vor allem um die Wiener Universität zentrierte, da die KPÖ mehr oder weniger eine „Studentenpartei“ war. Viele später sehr prominente Kommunisten wie die Eisler-Geschwister, Karl Frank und William Schlamm begannen damals [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17523&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Krieg gab es in Wien Unruhen und „Revolution“. Zum Beispiel kam es am 15. Juni 1919 zu einem kommunistischen Putsch-Versuch, der sich vor allem um die Wiener Universität zentrierte, da die KPÖ mehr oder weniger eine „Studentenpartei“ war. Viele später sehr prominente Kommunisten wie die Eisler-Geschwister, Karl Frank und William Schlamm begannen damals ihrer Karriere. Wie aus Reichs autobiographischen Aufzeichnungen <strong>Leidenschaft der Jugend</strong> abzulesen ist, war er mit vielen von ihnen befreundet und kokettierte zu dieser Zeit mit dem Kommunismus, er schloß sich aber nicht an, weil er zu sehr vom radikalen Individualismus Max Stirners und dem Psychologismus Freuds beeinflußt war.</p>
<p>Viele, wenn nicht die meisten, der Psychoanalytiker waren Sozialdemokraten. Beispielsweise war Paul Federn sehr aktiv. Und auch Freud selbst war der Sozialdemokratie freundlich gesonnen (obwohl er in den 1930er Jahren mit den Dollfuß-Faschisten sympathisierte). Circa 1924 (m.W. konnte bisher niemand das genaue Datum bestimmen) trat auch Reich der SDAP, der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, bei und engagierte sich in der Jugendarbeit (vgl. Myron Sharaf: <strong>Fury on Earth</strong>). Wien war „rot“, d.h. von der SDAP geprägt, während der Rest des Landes durch die konservativen Christsozialen kontrolliert wurde. Die KPÖ blieb eine Randerscheinung. Mittlerweile war sie zur Partei einiger Intellektueller geworden, um die sich desillusionierte arbeitslose Arbeiter und Lumpenproletarier scharrten; eine Bande von Desperados, die nichts zu verlieren hatten. Die Rhetorik der SDAP war zwar sehr radikal, aber ihre tatsächliche Handlungsweise blieb extrem defensiv und kompromißlerisch bis zur Selbstaufgabe.</p>
<p><a href="http://www.murrayhall.com/index.php?/content/bettauer.php">Im März 1925 tötete ein junger Nazi namens Otto Rothstock den jüdischen Journalisten und Schriftsteller Hugo Bettauer.</a> Bettauer gab ein sehr populäres Magazin über Fragen des Lebens, insbesondere aber des Sexuallebens heraus. Ein Großteil der Patienten von Reichs Psychoanalytischem Ambulatorium für Arme kam durch Bettauers Publikation. Reichs Freund Bettauer wurde im Namen der Moral getötet. Die nationalistischen Christsozialen und sogar einige Stimmen der bürgerlich-liberalen Presse feierten den Mordanschlag als Akt der moralischen Selbstverteidigung des Volkes. Und im angeblich „Roten Wien“ war es möglich, daß der Attentäter zwar verurteilt, dann aber als verrückt eingestuft und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wurde, wo er prompt als geistig normal diagnostiziert wurde. Nach nur eineinhalb Jahren war er wieder ein freier Mann. Es war offensichtlich, daß der Staatsanwalt und der Richter Rothstocks Tat verstanden, dessen moralischen Furor teilten und ihm sehr gewogen waren.</p>
<p>Später verteidigte Rothstocks Anwalt auch die Nationalisten, die in eine Ansammlungen von Sozialdemokraten geschossen hatten (siehe <strong>Menschen im Staat</strong>). Die Verteidigung hatte einen ähnlichen Erfolg wie bei Rothstock. Das war der letzte Tropfen, es kam angesichts dieser „Klassenjustiz“ zu Unruhen und das städtische Gerichtsgebäude wurde von empörten Demonstranten abgefackelt. Auch Reich muß über diese beiden Fälle empört gewesen sein. Zufällig wurde er Zeuge des Aufstandes und sah, daß im „Roten Wien“ die sozialdemokratische Polizei in die Menge schoß, um vorsätzlich Arbeiter zu töten. Das trieb ihn in die Arme der Kommunisten.</p>
<p>Dabei wurde er von der kommunistischen Ärztin Marie Frischauf-Pappenheim angeleitet. Ende 1928 gründeten beide die „Sozialistische Gesellschaft für Sexualberatung und Sexualforschung“. Nach außen hin war sie „sozialistisch“, aber nur Kommunisten waren in ihr aktiv und nur das kommunistische Organ <strong>Die Rote Fahne</strong> machte für die Gesellschaft Werbung. Die Gesellschaft war der Hintergrund, der es Reich ein Jahr später ermöglichte die Gruppierung „Revolutionäre Sozialdemokraten“ zu begründen. Reich wurde daraufhin aus der SDAP ausgeschlossen, da dies eindeutig einen Versuch darstellte, eine kommunistische Fraktion innerhalb der SDAP zu bilden. Reich setzte jedoch seine Aktivitäten „innerhalb“ der SDAP fort und schließlich traten die „Revolutionären Sozialdemokraten“, einschließlich Reich, im April 1930 offiziell der KPÖ bei. Reich brachte neue Mitglieder in die Partei, aber schon bald wurde dieser Erfolg durch Stalinistische Säuberungen wieder zunichte gemacht.</p>
<p>Enttäuscht ging Reich im Herbst 1930 nach Berlin, wo die KP tatsächlich eine echte Massenbewegung war. Doch auch dort sollte ihm ähnliches widerfahren. Er übernahm die Leitung der kommunistischen Unterwanderung der hauptsächlich sozialdemokratisch geprägten Sexualreformbewegung. Wieder war der Erfolg eher mäßig und die Partei war lediglich daran interessiert, neue Mitglieder für ihre Frontorganisationen zu gewinnen, während Reich wirklich an der Sexualreform interessiert war und dies vor allem auch <em>innerhalb</em> der KPD. Das zu einer Zeit, als die Führung der Partei gegen die moralischen, d.h. endmoralisierenden Auswirkungen der „Wilden 20er“ und für revolutionäre und militärische Disziplin und Moral kämpfte.</p>
<p>1932 versuchte Reich sogar mit Hilfe seines Sexpol-Zentrums in Berlin die Partei zu demokratisieren: die Funktionäre sollten keine Anordnungen erteilen, sondern zunächst einmal auf die Arbeiter mit ihren täglichen Bedürfnissen und Erfahrungen hören. Reich und seine Schriften wurden verboten und Anfang 1933 war klar, daß Reich an die Wand gestellt worden wäre, wenn statt der Nationalsozialisten die Kommunisten an die Macht gekommen wären. Trotzdem glaubte Reich nach wie vor, daß er noch einigen Einfluß in der Partei habe. So schrieb er beispielsweise im Oktober 1933 an Trotzki:</p>
<blockquote><p>Ich bin noch Mitglied der KPD, stehe jedoch in schwerster Opposition und bin nur deshalb noch nicht ausgeschlossen worden, weil erstens sich kein Kompetenter findet, der meine sexualpolitische Theorie kritisieren kann, und zweitens, weil mein Einfluß zu groß ist. Die Sache soll sich demnächst entscheiden. </p></blockquote>
<p>Wenige Wochen später wurde er aus der dänischen KP ausgeschlossen. Er war noch nicht aus der deutschen KP ausgeschlossen worden, weil diese fast vollständig zerstört worden war und alles im Chaos lag. Wie zur Zeit des Untergangs der „DDR“ hatten die deutschen Kommunisten keine Vorbereitungen für die Zeit nach ihrer Niederlage getroffen, – da eine Niederlage dem Historischen Materialismus gemäß ausgeschlossen war.</p>
<p>In Dänemark lernte Reich die Kommunisten zu hassen. Die kommunistische „Rote Hilfe“ war nur für Parteimitglieder tätig. Diejenigen, die kein Mitgliedsbuch vorzeigen konnten, wurden abgewiesen. Aber welcher Narr würde sein Mitgliedsbuch bei sich tragen, wenn er von der Gestapo verfolgt wird? Noch grotesker war die Frage, ob die Partei dem jeweiligen Genossen gestattet hatte, Deutschland zu verlassen! „Ach, Du bist von der revolutionären Front fahnenflüchtig, während Deine Genossen in den Konzentrationslagern zu Tode gefoltert werden!“ Reich war einfach schockiert über diese unmenschliche, kontaktlose und verächtlich Bürokratie (vgl. <strong>Menschen im Staat</strong>). So wurde er zum „Trotzkisten“. Natürlich, trat er nicht der Trotzkistischen Vierten Internationale bei und sicherlich war Reich Trotzki nicht orthodox genug, aber dennoch war Reich für die Stalinisten ein Trotzkistischer Feind und Verräter. Reich erwog sogar die Idee eine neue KP zu formieren. Sozusagen erneut „Revolutionäre Sozialdemokraten“, aber diesmal gegen die Stalinisten gerichtet.</p>
<p>Während dieser Zeit, siehe z.B. seine Korrespondenz mit <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2012/11/23/der-rote-faden-die-sexuelle-revolution-in-der-sowjetunion/">Sergej Eisenstein</a>, hatte Reich noch Kontakte innerhalb der Sowjetunion. Oder wie er später in sein Tagebuch notierte: „1934, als ich noch in engen Kontakt mit den Menschen Rußlands, seinen Institutionen und seiner Literatur stand” (<strong>American Odyssey</strong>, S. 236). Ende 1935 verbreitete er seine Schrift <strong>Masse und Staat</strong>: Zur Frage der Rolle der Massenstruktur in der sozialistischen Bewegung. Circa 100 Exemplare wurden verbreitet und gingen, neben „ausgewählten Genossen“ in der kapitalistischen Ländern, in die Sowjetunion „an die wichtigsten führenden Stellen“. Dergestalt schickte er Stalin, was später Kapitel 9 der <strong>Mass-psychology of Fascism</strong> werden sollte! (Die von Higgins zu verantwortenden Ausgaben sind konfus in ihrer Kapitel-Einteilung.) Dasselbe Kapitel, welches zehn Jahre später die Redaktion der Stalinistischen Zeitschrift <strong>New Republic</strong> dermaßen empörte und Auslöser der Brady-Kampagne war.</p>
<p>In einem Brief an A.S. Neill vom 19. Oktober 1950 sollte Reich sagen: „Ich selbst habe schon in Europa Angst vor dem Kommunismus gehabt (…).“</p>
<p><a href="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/04/rotersexrev.jpg"><img src="http://nachrichtenbrief.files.wordpress.com/2013/04/rotersexrev.jpg?w=318&#038;h=500" alt="rotersexrev" width="318" height="500" class="aligncenter wp-image-17525" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17523/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nachrichtenbrief.wordpress.com/17523/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nachrichtenbrief.wordpress.com&#038;blog=5956012&#038;post=17523&#038;subd=nachrichtenbrief&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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