Berliner „Orgonomie“

Es wäre einiges zu dem zu sagen, was anläßlich des 100sten Geburtstags Wilhelm Reichs, also um das Jahr 1997 vorgefallen ist. Zentral war die Ausgabe der „Spätschriften“ Reichs durch den Frankfurter Verlag Zweitausendeins. Spiritus rector des ganzen Unterfangens war der umtriebige, leider mittlerweile verstorbene Arzt Heiko Lassek. Demnächst wird er uns posthum mit einem von ihm betreuten Spielfilm über Wilhelm Reich beglücken. Plot (wenn ich das richtig mitbekommen habe): Reichs letzte Frau, Aurora Karrer, war CIA-Agentin…

Es wird uns ein selbstgeschnitzter „Wilhelm Reich“ präsentiert, genauso, wie uns eine selbstgeschnitzte „Orgonomie“ aufgetischt wird.

Damals machte ich abends das Radio an und hörte zufällig im Kölner Deutschlandfunk ein aufgezeichnetes Interview mit Lassek, der über seine guten Erfolge mit dem Orgonenergie-Akkumulator (ORAC) berichtete. Danach wurde Bernhard Harrer interviewt, der damals als der „Berliner“ Experte in Sachen Orgon-Physik galt. Er, Harrer, könne alles im Rahmen der Naturwissenschaft erklären, denn jeder Mensch würde sich wegen der besonderen Materialeigenschaften der Innenwände in einem ORAC anders fühlen als anderswo. Harrer sei auch in den letzten Jahren aufgefallen, daß Reichs Orgon-Begriff immer mehr von der Esoterik in Beschlag genommen würde, was gar nicht Reichs Intentionen entspräche, der sich immer als Naturwissenschaftler verstanden habe und den man durchaus als einen „knallharten Materialisten“ betrachten könne:

(…) bis heute überlebt haben viele von Reichs Ideen. Nach einem kurzzeitigen Popularitätshoch während der Studentenbewegung – der Autor von Die Funktion des Orgasmus wurde zu einem Ahnherren der sogenannten sexuellen Revolution – taucht sein Name jetzt häufig in der alternativmedizinischen Szene auf. Grund dafür ist Reichs sogenannter „Orgonakkumulator“, eine Konstruktion aus Holz und Metall, in der nach Reich eine höhere Orgonkonzentration zu verzeichnen ist. Heiko Lassek ist der Ansicht, daß das Gerät heilende Wirkung haben kann: „Es gibt unzählige Menschen, die solche Geräte benutzen und die lesen jetzt nicht unbedingt 30 Bücher von Wilhelm Reich, sondern ihr Knie wird besser, ihr Rheuma wird besser, ihre Schmerzen lassen nach und sie benutzen es einfach als Anwender.“ Daß die heilende Wirkung der Orgonenergie zuzuschreiben ist, bezweifelt Bernhard Harrer. Die auftretenden Phänomene hätten ganz normale naturwissenschaftlich erklärbare Ursachen. „Metallblech hat eben ein fast ideales Wärmereflexionsvermögen. Und dieser Unterschied führt, bei allen bisher durchgeführten Experimenten, dazu, daß sich eben ein Mensch in einem Orgonakkumulator immer ein Stück anders fühlen wird als in einer Vergleichskiste.“ Orgonapparate kann man mittlerweile über den Versandhandel beziehen. In den letzten Jahren hat Bernhard Harrer sogar das Entstehen einer Szene beobachtet, die den Orgonbegriff in einer sehr mystisch-esoterischen Form verwendet. „Da werden auf Esoterik-Messen beispielsweise Orgon-Tees verkauft oder Orgon-Tücher oder Geräte verschiedenster Art, die mit dem Reichschen Orgon-Begriff überhaupt nichts zu tun haben.“ Für Bernhard Harrer vertragen sich Esoterik und Wilhelm Reich nur sehr schlecht, dafür sei Wilhelm Reich dann doch zu sehr Naturwissenschaftler gewesen, er habe die von ihm beobachteten Phänomene mit exakten Methoden beschreiben wollen. „Reich ging davon aus, daß er Gott in meßtechnisch erfaßbare Energie umwandeln könne. Reich war in dem Sinne ein knallharter Materialist, könnte man sagen.“

Dem ganzen fehlt es nicht an einer gewissen Komik. Diese krude Mischung aus extremem Mechanismus und abgedrehtem Mystizismus. Nehmen wir dazu eine Vertreterin, der von Lassek kreierten „Orgonmedizin“:

Sie beschreibt die diversen Pulsationen im menschlichen Körper und fährt fort:

Beim Einzeller, bei der Amöbe, hat Wilhelm Reich diese innere Bewegung des Strömens sehen können. Jeder kann das sehen, wenn er einen Einzeller unter dem Mikroskop anschaut: daß es ein Strömen gibt, das die Fortbewegung des Einzellers ermöglicht. Und hat analog gesagt, auch beim Menschen gibt es diesen Energiekreislauf. Dieses Bild wiederum ist der taoistischen Medizin entnommen, ist also eigentlich ein Jahrtausende altes Wissen, das Reich intuitiv aufgenommen hat und in unser westliches Denken eingearbeitet hat und mit wissenschaftlichen Methoden weiter untersucht hat. Der innere Kreislauf geht den Rücken hoch und die Vorderseite des Körpers wieder hinter.

Mal ganz abgesehen davon, daß hier das orgonotische System (Pulsation) und das energetische Orgonom vermengt werden, so daß nur haltlose Verwirrung aufkommen kann… Untergründig wird es so dargestellt, als hätte Reich „östliche Weisheiten“ dem Westen vermittelt!

Was die „drei Energietypen“ frei nach Lassek angeht: es findet sich dazu nur nichts in der orgonomischen Literatur. Lassek muß schlichtweg ein Genie gewesen sein!

Nicht zu vergessen natürlich Bernd Senf, der uns seit Jahrzehnten Wilhelm Reich erklärt. Insbesondere in dem 1997 bei Zweitausendeins erschienenen Band Nach Reich. Nehmen wir seine Einführung in die Orgonbiophysik, die er 1980/81 geschrieben und für das Buch neu überarbeitet hatte. Er hat also 17 Jahre erzählt, daß, ausgehend von der Hypothese, Bione seien Übergangsformen zwischen toter und lebender Substanz, Reich SAPA-Bione in eine entsprechende Lösung gebracht hätte, und so unter Zeitrafferfilm erstmals die Organisation von Einzellern dokumentieren konnte (S. 451). Vollkommener Unsinn, der die Entwicklung der Bionforschung (am Anfang Formierung von Einzellern, am Ende SAPA-Bione) auf den Kopf stellt. Zu allem Überfluß wird das dann auch noch mit Literaturverweis auf Der Krebs „belegt“! Auf S. 463 treten bei Senf unvermittelt PA-Bione auf, ohne daß der Leser weiß, um was es sich dabei handelt.

Wo man hinsieht, eine selbst zusammengeschusterte Orgonomie. Weniger witzig wird es in Vorträgen wie dem folgenden:

Es fängt mit einer abstrusen Erklärung der Entdeckung des Cloudbusters durch Reich an. Tatsächlich hat Reich den Cloudbuster entdeckt, als er durch Metallrohre („Orgonoskop“) das atmosphärische Orgon beobachtete und dabei den Eindruck gewann, das Orgon damit zu beeinflussen. Nach dem ORANUR-Experiment hat er sich an die längst ad acta gelegte Beobachtung erinnert und so ist der Cloudbuster entstanden. Reich:

Als wir (…) im Jahre 1940 (…) die atmosphärische OR-Energie zum ersten Mal am Mooselookmeguntic-See im Gebiet von Rangeley durch lange Metallrohre beobachteten, hatten wir den Eindruck, daß die Wellenbewegungen sich änderten, wenn wir unsere Rohre zufällig auf die Seeoberfläche richteten. Diese Beobachtung kam uns in jener ersten Periode unserer OR-Forschung völlig unglaublich vor. Wir ließen die Sache auf sich beruhen und vergaßen sie bald wieder. (Ausgewählte Schriften, S. 455)

Im obigen Vortrag wird daraus eine wirre Geschichte, über Wasserleitungen, die Reich von seinem Haus aus in den See legen wollte. Eine Phantasie-Orgonomie mit einer Phatasie-Geschichte! Von den Longitudinalwellen im Äther, die identisch mit der Orgonenergie sein sollen, und dem ganzen mechanistischen Firlefanz, etwa den platonischen Körpern, will ich gar nicht erst anfangen. Das ist mir einfach zu „wissenschaftlich“! Übrigens arbeiten der Vortragende Harald Kautz-Vella und Bernhard Harrer zusammen.

Dann der Verweis in Kautz-Vellas Vortrag auf das Desert-Greening-Programm von Madjid Abdellaziz, einem der eifrigen Zuhörer von Bernd Senfs Vorträgen über „Himmelsakupunktur“ in Berlin. Wer sich die Photos anschaut, dem wird auffallen, daß wir es hier mit einer Oase in einer Wüste zu tun haben. Es sieht mehr nach Bewässerung mit Grundwasser, als nach einer Folge von genuiner CORE-Arbeit aus, bei der sich Wüste in Steppe und Grasland verwandelt und Oasen wachsen.

Die Cloudbuster, die offenbar im Dauereinsatz sind, wirken eher wie die Staffage eines „esoterischen“ Projekts. Das ganze kann absolut verheerende Auswirkungen haben. Auch finde ich es beunruhigend, daß jetzt u.a. ein „Schamane“ und NLP-Trainer „seit Anfang April in der Mongolei an einen Regenprojekt (Himmelsakupunktur)“ arbeitet und eine weltweite Expansion geplant ist. Siehe auch hier. Wenn da man nicht wieder die CIA dazwischenfunkt!

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25 Antworten zu „Berliner „Orgonomie““

  1. Das engelenergetische Polytrauma « Nachrichtenbrief sagt:

    [...] Fallbericht über ein esoterisches Polytrauma. Außerdem ist dieser Blogeintrag ein Nachtrag zu Berliner „Orgonomie“, denn 1997 ereignete sich wahrhaftig Großes: Wilhelm Reich meldete sich höchstpersönlich zu [...]

  2. O. sagt:

    fortgesetzte Antwort auf Paul Kautz-Vella:

    Der eigentliche Hintergrund sei in Algerien der Versuch der Dekontermination auf energetischer Basis.
    Folgende nukleare Verseuchung mit Putonium und anderen Spaltprodukten wurde hier unternommen.
    http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-glossar/a/a-texte/artikel/336/da6919ad9a/index.html

    In solcher Umgebung dann zu pflanzen und den Grundwasserspiegel zu erhöhen, welches über die Bewässerung in die Produktion von Nahrungsmittel einfließt und geerntet und verzehrt wird, ist ein merkwürdige Selbstversuch. Der Cloudbuster dürfte die nukleare Ladung (ORANUR und DOR) aufnehmen und an die Umgebung abstrahlen. Jede Berührung mit den Händen am Gerät hat eine gesundheitlich Gefährdung zur Folge, die erst nach Jahren auftreten kann. (Harrer wird dies wohl berichtet haben.) Dies nicht ernst zu nehmen ist leichtsinnig. Ich sage es hier nur nochmal, damit man diesen Fehler sich erspart.
    Jemand der etwas Oranur fühlig ist, wird das Weite suchen. Nur Oranur-Süchtige können sich dort aufhalten und glauben sich wohl zu fühlen.
    Ich erinnere an einer der ersten Beschreibungen von Herrn A. als die Tesla und CLB-Technik gemeinsam zu einer heftigen Aufladung führten, was als zuviel des Bustens interpretiert wurde, dem stimme ich zu. Aber unter der jetzigen Information, kann es auch schon eine Oranur-Reaktion der Metalle am CLB und an den Antennen gewesen sein, die eine hohe Orgon-(oder DOR-)Konzentration auslösten.
    Regen ist nur ein Nebenprodukt, dass über die Qualität der Operation nichts sagt.

    Alle “Sicherheitsforderung” an das Cloudbusting sind von Reich zu berücksichtigen, ohne die man sich schneller umbringen kann (und andere auch) als man es mitbekommt.
    1. eigene Orgontherapie (um keiner irrationalen Weltrettungsmotivation nachzuhängen)
    2. Spüren von Orgon
    3. Experimentieren mit Orgon (erstmal mit dem ORAC)
    4. Wissen und Spüren von “Elektrosmog”, sprich Oranur- und DOR- Quellen.

    Wer sich darum herummogelt, zahlt einen tödlichen Preis … “another one bites the dust …”

    Die erste Sorge gilt hier der Unterschätzung der nuklearen Verseuchung und die Unkenntnis darüber, wie es sich auf den CLB überträgt beim Abziehen.

    Die zweite Sorge ist die klimatische Unterschätzung des CLB. Sicherlich gibt es seit über 20 Jahren einen dauerhaften Klimaterror über Deutschland, und vermultich auch über ganz Europa, der schon vor dem HAARP-Programm durchgeführt wurde. Zudem (!) gab es die CLB Berliner Gruppe, die größten Unfug anrichtete, auch ohne dies öffentlich zuzugeben. Selbiges wiederholt sich ganz offensichtlich (weil hier mit dem selben Halbwissen operiert wird) in Algerien. Gruselig auch die Information, dass Mr. A. hier andere Menschen “coacht”. Vermutlich wird auch hier nicht mit offenen Karten gespielt, und klar gesagt, um was es sich handelt: “energetischer (De-)Kontamination”. Hier findet die Verbreitung von Technologie statt wie in der Chembuster-Szene.
    Für mich ist HAARP oder ähnliche Technik ganz klar ein Problem; und das Cloudbusting ist gleich das nächste Problem.

    Für die “Weiterentwicklung” oder Fortführung von W. Reichs Wissen bringt dieses Projekt nichts, weil es sich von Reichs Wissen wegbewegt.und es zu einem esoterischen Mix wird. Hier kann man nur konservativ reagieren.
    ____________________

    Unter dem Aspekt der lokalen Atomverseuchung und deren Bekämpfung von Personen, die von diesem Inferno tatsächlich betroffen sind, wird man jeden Strohhalm ziehen müssen, um die Situation verbessern zu wollen, dann kann man es aber nicht als “greening project” verkaufen und sollte nicht Reich mit reinziehen. Und jeder Mitstreiter sollte wissen, auf was er sich einläßt und ob er sein Leben und seine Gesundheit zu geben bereit ist.
    Das hier gezeigte Engagement und der Mut sind zweifellos anerkennenswert, doch die Risiken sind dadurch nicht zu übersehen: Die persönlichen Risiken für die eigene Gesundheit, sowie der Einfluss auf das Klima. Die bitteren Erfahrungen, die hier gemacht werden, sollten auch dokumentiert und veröffentlicht werden, auch wenn sie nicht in eine Hochglanzpräsentation passen.

    • O. sagt:

      Zur atomaren Verseuchung:

      “Es gibt zwei ehemalige französische Atomtestgelände, auf denen Frankreich zwischen 1960 und 1966 insgesamt 17 Atombombentests durchgeführt hat:

      bei Reggane: 1960–1961: 4 Tests, oberirdisch
      bei In Ekker: 1961–1966: 13 Tests, unterirdisch

      Am 13. Februar 1960 testete Frankreich seine erste Atombombe (mit 70 kt) in der Nähe von Reggane. Es war dies die stärkste Bombe, die bei einem ersten Test je zur Detonation gelangte. Zum Vergleich: Der erste US-Test (Trinity) hatte eine Stärke von 20 kt, der erste UdSSR-Test (RDS-1) hatte 22 kt, der erste britische Test (Hurricane) hatte 25 kt.

      Die Hiroshima-Bombe (Little Boy) hatte 13 kt, die Nagasaki-Bombe (Fat Man) 22kt. Die weiteren drei oberirdischen Bomben bei Reggane hatten jeweils weniger als 5 kt.

      Am 7. November 1961 erfolgte der erste von 13 unterirdischen Tests bei In Ekker im Hoggar. Bei dem zweiten Test (Béryl) am 1. Mai 1962 hielt der Verschluss des Tunnels nicht stand. Radioaktive Gase, Staub und Lava wurden ausgestoßen. Die Beobachter des Tests wurden kontaminiert (darunter auch anwesende französische Minister). Drei andere Tests verliefen ebenfalls nicht plangemäß, jedoch nach Angaben des Verteidigungsministeriums ohne Austritt von radioaktiven Substanzen: 30. März 1963 – „Amethyst“ / 20. Oktober 1963 – „Rubin“ (Stärke 100 kt) / und 30. Mai 1965 – „Jade“.

      Der stärkste Test in In Ekker war am 25. Februar 1965 „Saphir” mit 150 kt.

      Mit dem Test am 16. Februar 1966 endeten die Versuche in Algerien.” (wikipedia)
      http://de.wikipedia.org/wiki/Algerien

  3. Peter Nasselstein sagt:

    Zentral war die Ausgabe der „Spätschriften“ Reichs durch den Frankfurter Verlag Zweitausendeins. Spiritus rector des ganzen Unterfangens war der umtriebige, leider mittlerweile verstorbene Arzt Heiko Lassek.

    Nasselstein verbreitet mal wieder Unsinn! Der Verlag ist von sich aus an die beiden Herausgeber von NACH REICH und danach an Reichs Nachlaßverwalterin herangetreten. Erst im Nachhinein hat sich der “umtriebige” Lassek eingemischt und alles getan, damit die Herausgabe der Reich-Bücher durch die “Beihefte” zu einer veritablen Katastrophe wurde.

    • Pierre sagt:

      Dann ist er doch nicht “leider mittlerweile”, sondern “leider nicht schon früher” verstorben – bevor er diese und andere Katastrophen bewerkstelligen konnte.

      • Peter Nasselstein sagt:

        Betrachten wir das ganze mal jenseits von gut und böse oder, besser gesagt, jenseits von Anstand und Gemeinheit. Es ist ein leichtes so über Menschen zu sprechen, wenn sie für den Sprecher kaum mehr sind als eine Buchstabenfolge. Ganz anders sieht es aus, wenn man ihnen in Person begegnet und bioenergetischer Kontakt hergestellt wird. Beispielsweise bin ich neulich Lady Bitch Ray begegnet, eines meiner Haßobjekte. Mit einem Mal war sie kein bloßes „Objekt“ mehr, sondern ein Mitmensch. Es ändert sich alles, wenn man nicht nur die Fassade, sondern den Kern eines Menschen sieht. Mit einem Mal schwinden die selbstgefälligen Gewißheiten.

      • O. sagt:

        Lassek hat in den letzten Jahren ohnehin nicht mehr effektiv wirken können, jeden Unsinn hatte er schon 1997 verzapft und danach diesen nur noch widerholend kultiviert. “Sozial” war er schon damals nur noch eine “leblose” Hülle. Auch wenn ich ihn gekannt habe und ihn daher als Person nicht unbedingt verurteile, waren seine Taten kritikwürdig genug, vor allem seine Unfähigkeit, diese positiv verändern zu wollen. Das er menschlich zur Katastrophe wurde – nicht in der Begegnung mit ihm beim Bier – sondern in seinen taktischen Intrigen, die man nicht (zeitnah) erfuhr, sondern indirekt zu spüren bekam.
        Die “eigenartige” theoretische Auslegung seiner Arbeit wurde ja schon besprochen.

  4. Harald Kautz-Vella sagt:

    Hallo, Harald Kautz-Vella hier, wollte mich bedanken für die Verlinkung meines Vortrages auf Youtube und die Präzisierung bezüglich der Entdeckung des Effekts an den Eisenrohren. Das kam aus zweiter Hand, ich hab´s nicht überprüft und im Vortrag eingebunden – sowas kommt wohl vor wenn man spontan spricht.

    Nicht nachvollziehbar ist die Kritik an den wissenschaftlichen Thesen in dem Vortrag. Die Geschichte mit den Platonischen Körpern geht auf Veröffentlichungen von Klaus Piontzik zurück und ist extrem interessant. Möchte ihn an dieser Stelle nochmal für seine Arbeit ehren.

    Die daraus abgeleitete Verkopplung athmosphärischer Schwingungen mit erdeigenen Schwingungen, an denen schon viele erfolgreich geforscht haben, ist von der Feldphysik her zwingend, und die Charakteristik der sich zu Skalarwellen und Potentialen verkoppelnden Longitudinalwellen ist geometrisch und feldphysikalisch ebenfalls zwingend.

    Das Resultat der Betrachtung, die Skalarpotentialwirbel und -wellen haben alles, was Reich qualitativ beobachtet hat, und taugen absolut als “Lebensenergie”. Insbesondere die negentropischen Eigenschaften. d.h. die Fähigkeit zur Ordnungsbildung, was ja letztendlich “Leben” ausmacht. Ich denke, hätte Reich die komplexe Maxwell’sche Feldphysik lernen dürfen wäre er selber darauf gekommen, so mußte er in der Nomenklatur Neuland betreten, was er sicherlich nicht getän hätte, wenn er die Gelegenheit gehabt hätte seine Forschung in die bestehende Physik einzugliedern.

    Ich finde das psychologisch interessant, dass seine “Jünger” sein unfreiwilliges Sektierertum verteidigen. Mein Anliegen war seinen Thesen und Beobachtungen Anerkennung zu verschaffen, und zu zeigen das die Praxis funktioniert. Egal ob dabei jetzt ein Begriff hops geht. Die sind austauschbar und Doppelbelegungen eines Phänomens mit zwei Begriffen sind immer für die Wahrheitsfindung schädlich gewesen.

    Was Algerien betrifft… bitte besser recherchieren. Dort wird im Sommer nicht operiert, weil da im Sommer kein Regen hingehört. Dort wird im Sommer bewässert, und im Winter läßt man’s regnen um den Boden zu entsalzen und das Grundwasser wieder aufzufüllen. Ein Zuwachs von 30 m am Grundwasserspiegel in 8 Jahren ist glaube ich eine gute Bilanz.

    Und ja, ich arbeite mit Bernhard Harrer zusammen, im Bereich Umwelttechnik und Entwicklungs- und Bildungsangelegenheiten haben wir kooperiert, das heißt nicht dass ich seine Reich-Skepsis teile oder seine Verlautbarungen über Reichs Arbeit toll finde.

    Also wenn ich das mal zusammenfassen darf, ist die Quintessenz des Briefes, dass sich da eine kleine Elite sehr orthodox mit Reich beschäftigt und identifiziert, eine sehr konsistente Grenze besteht zwischen Orthodoxie und irgendwelchen Idioten, die keine Ahnung haben, einfach weil sie nicht dazugehören.

    Ich glaube wenn Reich die Osloer Vorträge hätte hören dürfen hätte er vor Freude geweint. Weil seine Arbeit Früchte trägt (in Algerien). Und weil er fundiert seine Außenseiterrolle hätte an den Nagel hängen können. Er war mutig genug, immer wieder Neues aufzunehmen und zu verarbeiten, hat jeder Möglichkeit Raum und Neugierde entgegengeschickt, und war nicht zu faul sich in greifbare Grundlagen einzuarbeiten um seine Arbeit zu fundieren. Ich hab nur einen geringen Teil meiner Zeit mit Reich-Themen verbracht, aber soviel denke ich habe ich von seinem Genie gesehen. Denke ein bißchen was davon würde seinen Jüngern gut stehen.

    Alles Liebe an den Autoren und die geneigten Leser…

    Harald Kautz-Vella

    • O. sagt:

      Es geht nicht um eine Polarisierung zwischen “Orthodoxen” oder “Jüngern” (das hier wohl keiner ist) und “Idioten” – ich nenne sie eher Esoteriker, sondern um eine Verständnis von Reich, dass man oberflächlich nicht haben kann, aber gerne als “Wir mischen alles mit allem und wollen Reich beweisen und ihm Anerkennung geben” verkauft wird. So verlässt man Reichs Linie (was jedem frei steht) und wird ihn nicht begreifen. Dann kommen irgendwelche Interpretationen ans Tageslicht oder Vergleiche werden gezogen, die mit Reich nichts zu tun haben. Um es konkret zu machen, wer das Orgon nicht erspüren kann, darf den CLB nicht benutzen. Es reicht nicht “irgendwas zu spüren”. Sog. “Weiterentwicklungen” taugen in der Regel nichts, weil man sich nicht in der Tradition begeben hat, sondern sich ein paar interessante Punkte herausgepickt hat, um Regen zu machen.
      Der Beweis, Regen machen zu können, ist an sich nichts wert. Reich macht es weder froh noch wird er dadurch wieder lebendig. Der Blick auf den Regen und das Grundwasser, versperrt den Blick auf den Rest, das nicht erspürt wird. Bisher wurden seit den Achtzigern fast nur Katastrophen ausgelöst mit dem Herumexperimentieren. Und dies liegt nicht an der Technik, sondern an der Einstellung der Leute – mit Reichs Worten am Charakter.
      Hier fühlt sich jeder erstmal auf den Schlipps getreten: Was stimmt nicht mit meinem Charakter? Ich bin doch ein netter und feiner Kerl?

      _______________________

      Hinweis: die Sektierer sitzen nicht hier im Blog, sie sind da, wo man sie am wenigsten vermutet, nämlich neben einem selbst.

      • Harald Kautz-Vella sagt:

        Hallo O.,

        es gibt eine Welt und tausende von Schulen sie zu begreifen.

        So gibt es nur eine Lebensenergie zu spüren, egal ob ich sie ORGON oder Chi oder Prahna oder Vril oder irgendwie anders nenne. Und sie hat Qualitäten, die man unterscheiden kann. Madjid Abdellaziz hat die Tradition und Ausbildung als Sufi, hat jahrelang meditiert bis er “es” im Himmel sehen konnte.

        Ich hab mir nie angemasst einen Cloudbuster zu führen aber wenn ich es tun sollte hätte ich in Madjid einen Lehrer und in mir selbst eine Einweihung in eine therapeutische Schule aus Japan namens Sukyo Mahikari die mit der Lebensenergie bewusst arbeitet, d.h. mein Körper hätte die volle Sensitivität die Flüsse von Lebensenergie in ihren unterschiedlichen Qualitäten zu sehen und zu spüren.

        Uns wird immer wieder unterstellt wir würden in Algerien Bockmist machen, nur weil es auf der Welt viele Leute gibt, die Bockmist gemacht haben.

        Ich empfinde diese Vorverurteilung verletzend, egal ob mir mangelnde Spiritualität, Eso-tum, mangelde Wissenschaftlichkeit oder Wissenschaftlichkeit vorgeworfen wird.

        Keiner guckt auf das was ist. Auf den Grundwasserspiegel, die Qualität der Früchte aus Djanan, die Qualität der Weidegründe in Südalgerien, die Niederschlagsmengen über den Jahresverlauf.

        Aburteilen ist eine Sache von Minuten und bringt wohl einen Kick. Um etwas wirklich beurteilen zu können sollte man schon etwas Aufmerksamkeit investieren.

        Gruss

        Harald

        • O. sagt:

          Wie weit reicht der Einfluss dieser Arbeit? Diese Frage ist noch nicht beantwortet und ist auch schwer einschätzbar. Daher geht es mir nicht um den lokalen Grundwasserspiegel oder das wachsende Gemüse, was einen Gärtner sicher freuen würde.
          Der Plan dieses Projekt jetzt mit aller Gewalt in großem Maß auszuweiten, zeigt mir kein bedachtes Vorgehen.
          Greening Desert ist ein spinning-up Projekt aus dem “Berliner Projekt”, das schon scheiterte und weitere folgten, die auch keinen Nutzen hatten und erst nach 20 Jahren werden Schäden zugegeben, doch in dieser Zeit gibt es schon neue spin-up Projekte, die auf den Fehlern aufbauen, die nicht einmal analysiert wurden.
          Jeder neue Mensch, beginnt ein neues Projekt und nimmt sich das Recht, alle Fehler des unvorsichtigen Umganges wiederholen zu dürfen (natürlich in bester Absicht), um dann nach 20 Jahren wieder schlauer zu sein, usw.
          Das Ergebnis ist eine Kette von Fehlern, die vermieden werden könnten, wenn die Anwender des “Orgon” bescheidener und weniger selbstsüchtig wären.
          Menschen und Tiere sind gefährdet durch solche Experimente und das Klima wird massiv verändert. DeMeo hat zugegeben in seiner Kritik am algerischen Projekt (das wohl auch durch Neid geprägt sein mag), dass er das Wetter in Europa verändert und zerstört hat. Mittlerweile haben wir fast keinen Sommer mehr, nur noch ständigen Wechsel von Wetterextremitäten, und die Winter bekommen Rekordkältewellen.
          Der Mix aus Prana, Chi und Orgon führt zu falschen Schlüssen, was ist mit dem DOR und Oranur, gibt es so etwas beim Chi oder Prana? Orgon ist nicht dauerpositiv, man muss genau erkennen, wann es umschlägt und welche Quantität zuviel wird. In der Esoterik herrscht ein “Dauerpositivfeeling” als würde es keine Schattenseite geben.
          Ferner wird massiv Werbung gemacht, um Geld zu sammeln. Das heißt es wird Nachahmer geben, die auch ein wenig mitmischen wollen. Somit gibt es ein unkontrollierbares Chaos (s. bsw. Chem-Szene). Niemand wird es stoppen können und keiner übernimmt die Verantwortung dafür.

          Beim Vortrag über Reichs Wissenschaft wird natürlich jede falsche Aussage kritisiert werden, weil sie den Eindruck über Reich verfälscht, daher muss man sich um Genauigkeit bemühen und kann sich nicht auf Tertiärquellen verlassen (wie der Story zur Erfindung des CLB über den Blick durchs Eisenrohr.). Schnell wird so etwas aufgeschnappt und wird dann weiter falsch vorgetragen. Auch sollten andere Konzepte möglichst klar und verständlich formuliert werden, weil sie sonst völlig sinnfrei bleiben. Quellenangaben sind immer notwendig, um anderen auch die Möglichkeit zugeben, das eigene Wissen sich zu erarbeiten. Ist man selbst über etwas unklar, macht es Sinn darüber nichts zu berichten, da es nur andere verwirrt und unglaubwürdig ist.

          Das soll jetzt mal als Argumentation reichen. Und natürlich kann ich es nur aus der Ferne “beurteilen”, vor allem aus den Fehlern der Vorgänger.

          Sympatisch ist, dass der Fehler um die Erfindung des CLB als solcher oben zugegeben wird. Es soll nicht um eine persönliche Kritik gehen, auch wenn es das Persönliche betreffen kann oder Kritik an einem nagen mag, so sollte man sich dem stellen und es in seine Überlegungen einbauen können. Gruß O.

          • Harald Kautz-Vella sagt:

            Hallo O.,

            so nähert man sich einem konstruktiven Dialog.

            Die Konzepte von Prahna, Chi und Vril sind dem gesunden, oberirdischen Lebendigen entnommen, sie kennen daher weder DOR noch Oranurqualitäten. Die einzige ältere Quelle, die diese Qualitäten meiner Einschätzung nach erfaßt sind die Arbeiten von Gustav Adolf Winter aus den 30ern, der aus den Feldern zwischen Himmel und Erde mit seinem Orga-Urkult (“Orga” von Orgasmus) drei Ernten pro Jahr vom Deutschen Acker holen konnte. In dem zentralen Symbol, das er verwendet, gibt es dieses kleine, innere, rechtsdrehende Rad, dass die abbauenden Formen aus dem inneren der Erde symbolisiert. Eine andere, vor-Reichianische Auffassungsweise findet sich in den Kommentaren von Walter Russel zur Radioaktivität, der diese Qualität auch im Erdinneren verortet und ihr dort ihre Berechtigung gibt als humusbildende, abbauende Kraft. Auf Russel hat natürlich keiner gehört also haben wir heute die Katastrophe mit der freigesetzten Radioaktivität, und die abbauenden Kräfte der Natur können sich in der Wetterbildung voll entfalten.
            Auf der Webseite von desert greening steht das so nicht drin, aber ein großer Teil der Arbeit dort unten geht gar nicht ums Cloudbusting sondern um die Neutralisierung der Radioaktivität, die durch die Französischen Bombemtests und den Uranbergbau in Niger freigesetzt worden ist. Haupt-Werkzeug ist Agni Hotra, was wegen mir esoterisch genannt werden darf, aber auch als elaborierte Quantenphysik betrachtet werden kann.
            Wenn jemand der Meinung ist die Heilung dieser lokalen Umweltverschmutzung wäre für Klimakatastrophen in Europa verantwortlich, dem empfehle ich einen Ortstermin bei einer der unzähligen Harpanlagen, die im Gigawattbereich Wetterkontrolle probieren.

            Das Projekt wird auch nicht mit Gewalt ausgeweitet. Angebote in Millionenhöhe seitens der Ölindustrie, die dort gern Ölpalmen-Monokulturen gesehen hätten, sind ausgeschlagen worden. Wir suchen ein urbanes Wachstum, das mit der Bevölkerungsmigration dort unten umgeht, indem Menschen ihren eigenen Lebensraum schaffen. Das ist die Vision, das Tempo bestimmt der Herrgott ganz alleine, von Spendenaufkommen, das unseren Egos Handlungsspielraum verschaffen würde, kann wirklich nicht die Rede sein. Es gibt kein kommerzielles Cloudbusting durch Madjid Abdellaziz, ob er Partner coacht hängt von deren Reife ab, ihrer Fähigkeit Orgon und DOR zu sehen, so ist zum Beispiel diese schöne Zusammenareit in der Mongolei entstanden.

            Gruß

            Harald

  5. Berliner „Orgonomie“: Nach Reich (Teil 2) « Nachrichtenbrief sagt:

    [...] seiner Einleitung, die Bernd Senfs Einführung in „Die Forschungen Wilhelm Reichs“ folgt, stellt DeMeo u.a. das Kriterium der „immanenten Kritik“ als Elle wissenschaftlicher [...]

  6. Paul Jakubczyk sagt:

    Hey Wow, jetzt bin ich zum CIA Mitarbeiter aufgestiegen! Dabei dachte ich, dass ich das schon hinter mir habe, damals als ich nach dem Krieg im Auftrag der UN die Infrastruktur auf dem Balkan wieder mit aufgebaut habe. Na ich gebe zu, da hatte ich viel mit der Weltbank und so zu tun. Gehörte einfach zu meinem Job als Geologe/Hydrologe der seit über 25 Jahren als Wasserspezialist arbeitet. Damals noch für Regierungen und Konzerne, seit acht Jahren aber im Privaten und im humanitärem Bereich. Eins brachten die Jobs auch mit sich, viel Einblick in die Strukturen die hinter dem Ganzen stehen. Und daher hatte ich beschlossen diesen Wahnsinn nicht mehr zu unterstützen sondern meine Qualifikation zu erweitern und eine fundierte Trainer- und Psychologieausbildung anzuschließen. Der Schamanismus kam erst durch eine Initiation in der Mongolei hinzu. Übrigens Bernd Senf kannte ich schon länger und mit Wilhelm Reich habe ich mich auch schon seit über 20 Jahren beschäftigt und seine Erkenntnisse in die In-Situ Sanierung von belastetem Grundwasser einfließen lassen. Das Wirbel- und Orgonprinzip funktioniert auch in der gesättigten Bodenzone, aber das nur am Rande. Publiziert habe ich darüber nur in Fachberichten für die Landesämter. Die Sanierungen waren uberaus erfolgreich, aber wie so oft war das auch das Problem. Daher habe ich mich als Geologe auch auf die Sanierung großer Bergbauschäden in den neuen Bundesländern konzentriert. Eben bis zu dem Tage als ich alles hingeschmissen habe und nun quasi als qualifizierter Aussteiger “Umweltheilung” betreibe. Nun wer ein bisschen rumgegoogelt hat ist sicherlich irgendwo schon auf meinen Lebenslauf gestoßen. Nun keinen Vorwurf aber ein bisschen besser informieren bevor man denunziert. Denunziation ist übrigens Anzeichen einer DOR-Belastung die sich über einen zu hohen Vasopressin-Spiegel äußert. Vasopressin ist auch bekannt als Kampf- und Fluchthormon. Also auch aufpassen bei der Orgon-Arbeit, DOR-Belastungen werden auch bei zu großer Nähe zum Cloudbuster oder Chembuster übertragen. Die Chembuster die derzeit im Netz umhergeistern sind meiner Ansicht nach auch sehr gefährlich. Lieber Finger weg davon. Vasopressin wird u.a. als Kampfhormon und Vorläufer des Cortisols oberhalb einer neuronalen Schwingung von 21 Hz (Beta II-Zustand) gebildet. Das Blut wird in diesem Zustand nur noch den wichtigsten Muskelgruppen zur Verfügung gestellt und im Gehirn stellt sich eine Unterversorgung ein und nur noch das Retiliengehirn wird entsprechend versorgt, wegen der Reflexe. Also auch schön aufpassen in welchem Zustand man Orgonarbeit betreibt. Und das kann ein jeder aus dem Schamanismus lernen, wenn ihm die Quantenphysik nicht reicht, das eigene Gedanken und Emotionsfeld ist eing verbunden mit dem Orgon. Wer DOR denkt, zieht DOR an. Also immer schön locker bleiben, ich habe schon lange aufgehört mich wichtig zu nehmen. Lebt sich auch angenehmer so.

    • O. sagt:

      Ich stolpere bei Ihrer Beschreibung über “…meine Qualifikation zu erweitern und eine fundierte Trainer- und Psychologieausbildung anzuschließen.”
      Psychologe ist man in der Regel und bis heute, wenn man dieses an einer regulären Universität studiert und mit Diplom (oder neuerdings mit Master) abgeschlossen hat.
      Auch als Orgontherapeut oder Orgonforscher benötigt man die von Reich vorgegeben Kriterien, die Sie auch nicht fälschlich vorzugeben tun, was ich zu schätzen weiß!
      Bei Wortkombinationen mit “Orgon” stellen sich ja schon beim googeln die Nackenhaare auf. Das “Orgonprinzip” oder die “Orgon-Arbeit” ist mir nicht bekannt, auch nicht von Bernd Senf, der zu allerlei Wortschöpfungen greift. Auch “DOR denken” fällt mir schwer, da es sich ja eben nicht um ein geistiges Prinzip handelt.

      Orgon ist nach WR kein “geistiges Prinzip”, bezieht man sich auf einen anderen Menschen, wäre es gut die Quelle anzugeben.

      Mit Reichs Cloudbuster sollte man nicht herumfuchteln (mit einem chembuster ohnehin nicht), nicht weil man sich eine “DOR-Belastung” hinzuzieht, sondern weil man Reichs Warnungen übergangen hat, wenn man keine entsprechende Therapie gemacht hat (Wochenendseminare und Selbsterfahrung zählen hier nicht).
      Natürlich neigt man selbst immer dazu, zu sagen, das trifft auf andere zu, aber nicht auf mich, ich habe den Durchblick (den mir Senf und Co. verschafft haben), doch es ist nichts Heroisches an einem “greening desert project”, es wird schlicht unverantwortlich gearbeitet und Menschen und Umwelt werden gegen die angeblich Absicht schlicht in Gefahr gebracht, wenn nicht zerstört. – Leider nützt es nichts dies hier zu sagen, weil jeder immer von seinem Tun überzeugt ist. Dennoch sollte klar sein, dass ein Applaus auch nicht kommen wird.

      Eine spätere Entschuldigung nützt dann auch keinem und will auch keiner hören, weil am “Selbstfindungstripp” keiner teilhaben muss. Dies sage ich grundsätzlich und in Unkenntnis Ihres Tuns, das mir nicht bekannt ist.

      PS: zum CIA-Mitarbeiter kann man nicht “aufsteigen”, es ist die erbärmlichste “Gattung” des Planeten Erde.

  7. Peter Nasselstein sagt:

    James DeMeo über das “Berliner” Cloudbusting in Algerien:

    For such reasons, I became a big critic of the Algeria project of Mr. Abdellaziz, http://www.desert-greening.com which already a few years ago produced results which parallel the alarming scenario I mention above, along with a few other bad surprises.

    http://www.orgonelab.org/DeMeoCautionOnDesertGreening.pdf

    • O. sagt:

      DeMeo says somthing like Britney Spears “Upps, I did it again” … “I was wrong” in Berlin, in Israel, in Namibia, in the USA and so on.

      And we say: “Yes, we know it.”

      DeMeo wieder in seiner besten Form als aufgeklärter Kritiker, der jetzt als “Lehrer” auftritt und alles besser weiß. Und wenn Gerüchten zufolge auch Harrer beim greening desert beteiligt ist, dann wissen wir auch schon, wie seine gar nicht so neue Art der Kritik ankommt, nämlich gar nicht.
      Nun seine Argumentation ist irgendwie auch diesselbe wie die von Joe C. gegen DeMeo.

      Nun auch meine Argumentation ist nicht neu und wird natürlich auch nicht gehört, aber ich schick sie wenigstens nicht per email rum.

      Nun vergessen wir nicht, dass es DeMeo war, der sein Halbwissen an die Berliner gab und diese haben ihr Viertelwissen nach Algerien gebracht. Nun wird DeMeo die Geister die er rief nicht mehr los, also bietet er sich als Supervisor an, Ergebnis offen.

      • Peter Nasselstein sagt:

        Halbwissen? Halbwissen? O. – wovon sprichts du? Halbwissen? Wie man mehr über das Cloudbusting wissen soll als DeMeo, wäre schon interessant!

      • O. sagt:

        Richtig, es gibt kaum einen, von dem wir vermuten, dass er mehr wüßte als er. Jedoch scheint der Wissenstransfer von Reich zu seinen Mitrsbeitern recht grob und oberflächlich gewesen zu sein.

        Gehen wir es historisch an und ich kürze Mal alle Namen,. damit wir hier keine rechergierte Vorlage bieten. WR beschreibt in einem seiner 2 Tapes, wei alleine er ist und alle um ihn herum sehr nett sind, aber die Tiefe der Orgonomie KEINER begreift.
        Daraus folger ich erstens: KEINER weiß wirklich, was er mit seiner OT meinte, obwohl viele drumrum waren und es lernen wolllte. Das Kriterium der OP ist ohnehin hochgesteckt und unerreichbar.(lt. MS.) Das Wissen, das von EB. präsentiert wird ist eine “medizinische” Betrachtung, die lt. CR. den Ansatz von WR vöölig entstellte, dennoch finden wir im JO noch wertvolle Hinweise und Sichtweisen (eben aber nur 50%-Wissen, höher kann ich es nicht bewerten.)
        Nehmen wir also schon Mängel in der Königsdisziplin an, dann kann auch die OR-Forschung (OF, speziell CLB) nur halb ertragen und emotional verstanden werden, was das kognitive Verständnis mechanistisch bleieben lässt. Bringen wir es auf den Punkt, der ORAC war in den USA verboten, die Erfahrung redudzierte sich über ihn, so dass die Bauweise gerade noch so überliefert wurde, jedoch nicht von JD, sondern von WH (Israel) an unsere Berliner “Sexkommune 18″, die das WR Wissen zu kopieren wussten, keine Therapie für sich je erfolgreich abschlossen und nie fühlten, was zu fühlen gewesen wäre. Der eine ist total stump, der andere völlig zum platzen aufgeladen, also auch nicht sonderlich sensibel und beide verbreiten nur angelesene Gülle. JD hat also hiervon zu wenig Ahnung, dass er letztere, um Rat bittet, was WH dazu wohl gesagt habe. WH bemühte sich WR zuverstehen, er sein ein so großer Freund gewesen, war evtl. 3-4 mal vor Ort und verstand aber das ganze ab 1951 kaum. Andere haben es ja gar nicht verstanden oder nur zu 20% (geschätzt). KEINER fühlt aber etwas richtig. Hatte WR bis dahin seine Experimente voll verstanden? Nein, die Möglichkeit des DOR hatte er zunächst nicht gesehen, sogar übersehen. (Ich geh darauf nicht ein, einige Hinweise sprechen dafür vom ersten Moment 1939 an.)
        Nun gibt es zu JD ein Gerücht, er sein von BM therapiert und in CLB ausgeildet worden. Gleiche Quellen haben auch gesagt, das HL, Arzt und bester OR-Wissender seiner Zeit, eine OT-Ausbildung startet. Heute wissen wir, dass er nur seinen “Stuhlgang” entleerte, was er OT nennt. Wie glaubhaft ist daher erstes Gerücht???
        Es gibt noch andere Helden des CLB, die bekannt sind u. mit denen r zusammen war: EB, RB und Constable – also hier scheint nut maximal ein 50% Wissenvorzuliegen, die heute noch lebenden sprechen von geistigem u. mystischem Wirken des CLB statt einen energetischen Ansatz zu verfolgen, JD ist dem zwar nicht gefolgt, widerspricht dem auch nciht, als hätte er davon nicht gehört. BH folgt RB in dieser Ansicht und wir verlieren wieder einen Wissenden an die Esoterik, auch dieser stand mit JD in Kontakt und hatte keinen besseren Eindruck gewonnen. die Kommune 18 zog aus, um von JD das Wissen zu erhalten (Eigentherapie Fehlanzeige, WH hatte wohl aber seinen Segen über ihre Haupter ausgeschüttet und so erhielten sie ihre Erleuchtung). Sie schauten sich die “Technik” ab und Handtieren in gleicher Manier herum wie der “Meister”. Ergebnis: 0,0 Effektivität, aber H2O fällt vom Himmel. Andere lernen auch nicht mehr. Angeblich wolle er auch nicht mehr zeigen. Sein Artikel “So Du willst … bauen”, sind allgemeine Ratschläge, die jeder belesene hätte verfassen können. Auf dem Nuveau bleibt es unter seiner Supervision, die ihm auch noch streitig gemacht wird. BS fummelt in B herum, benennt es um und hat kein Gefühl dazu (Eigentherapie erfolglos).
        Keiner der neueren Anwender von JD bis nach Germany hat sein eigenes Ego-problem gelöst oder im Griff. Mit ihrem “Rohr” spielen sie herum in allen Ländern der Welt und pullern rum (Uhhh, es regnet) und hysterisch gewordenen Frauen tanzen im Regen vor Erregung. Das ist alles, was sie hierüber wissen: also ein 25% Wissen maximal. Chemtrailer liegen immerhin schon bei 12,5%, der Rest ist charakterliche PEST.
        Natürlich entschuldige ich mich für die sprachlich entgleiste Umschreibung, aber irgendwie muss das Niveau auch mal dargestellt werden, damit wir den “christliche” und die authoritäre Ehrfurcht verlieren.
        Und nun zitieren wir JD über seine Arbeit “I was wrong”.

        JD hatte nie das Treiben der Sekte in B. kritisiert TaoYoga sei die originale WR Therapie, hätte er eigenes Wissen über Therapie gehabt, nämlich aus eigener Erfahrung oder würde er das OR fühlen, wäre er nicht wie andere auch auf seinem egomanen Tripp hängengeblieben. Wer hat ihn therapiert und supervidiert? Ein Gerücht, leider ohne erkennbaren Effekt. Daher sind alle heutig Agierenden nicht ausreichend qualitfiziert, ein halbes Wissen reicht nicht.

        ______________________

        Berechtige Frage: Wie soll ich mehr über das CLB wissen können als DeMeo?
        Antwort auf: “So, Du willst einen CLB benutzen?”

        1. Reich lesen (mehrfach). Eden und Kelley sind nicht verkehrt, wenn auch sehr speziell. [Internet-Wissen bringt nichts] Hochglanzliteratur bringt kaum Erkenntnis, auf kleine Zeitschriften/ Quellen achten.
        2. Orgon fühlen.
        3. einen richtigen ORAC bauen und benutzen und Erfahrung sammeln und darüber schreiben, um transparent machen zu können, ob man etwas spüren kann.
        4. sich mit anderen austauschen.
        5. einen (psychologischen) Therapeuten suchen und Eigentherapie machen, um seine Muster zu verstehen und die emotionalen Themen zu bearbeiten.
        6. VIELLEICHT einen Körpertherapeuten suchen, der Reichs Therapieverständnis hat, um die Emotionene auch zu spüren.
        7. Wissen, was das therpeutische Agens ist. (Also nicht das Ding mit der Pulsation bitte)
        8. Experimentelle Versuche planen und durchführen und hierüber Protoklle führen, um von sich selbst zu lernen.
        9. Fachliteratur suchen, die sich mit den Phänomenen beschäftigt, die untersucht werden.
        10. In Kontakt mit rationalen und emotional nicht kaputten Menschen zu sein.
        11. Vorbereitet sein auf die EP!
        12. Als erstes sich selbst fragen, was ist mein (irrationales) Motiv für alles hier, und warum kann ich es nicht lassen. Bin ich bereit alles dafür aufzugeben? Wenn nicht, vergiss alles, was mit WR zu tun hat.
        13. Lass dir zeigen, wie ein Experiment funktioniert, nach der Meinung eines anderen, aber halte es nicht für der Weisheit letzter Schluss. Folge deiner eigenen Intuition. Lerne von den Fehlern der anderen.
        14. Trete in keine Sekte ein.
        15. Lass dich nicht bezahlen.
        16. Überprüfe dein Tun und deine Ergebnisse, ein Irrtum schleicht sich schnell ein.
        17. Wirst du von anderen gelobt, machst du etwas falsch. Trachten sie dir nach deinem Leben, hast du alles richtig gemacht.
        18. Verliere deinen Humor nicht.
        19. Vergiss nicht zu lieben und kümmere dich um deine Gesundheit.
        20. Misstraue günstigen Situationen, die nicht du initiiert hast. Sei nicht naiv und dumm, falsche Menschen werden dich umkreisen.

        All das sind nur Ratschläge, jeder macht seine Erfahrungen selbst und sollte immer flexibel bleiben, weil Situationen sich ändern, auf jeden Fall sollte man den Kontakt zu “Reichianern” vermeiden und die hier genannten Warnungen zumindest beachten. Wenn jemand aber gutes Wissen hat, frag ihn schnell persönlich, denn keiner lebt ewig und die Wissensträger sterben schnell, weil sie auch nicht mehr die Jüngsten sind.
        Die Frage kann auch gerne jemand noch ergänzend beantworten oder seine eigene Erfahrung mitteilen.

        ____________________________

        Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen, ich meine es ganz simpel und praktisch. Wie lernt man etwas über die Körpertherapie? Ich benutzte meine beiden Hände und lege los und folge meiner Intuition, ich beobachte und ziehe Schlussfolgerungen und lerne. Genauso mache ich es beim ORAC und erst später mit dem CLB. – Ich fange aber nicht beim CLB an und überspringe auch nicht den ORAC. Sonst muss ich scheitern wie die anderen aus der “Berliner Orgonomie”.
        Zuvor habe ich mir die Technik einfach angeschaut, sowie den Aufbau. Das kann man sich auch bei DeMeo abschauen. (Wenn er es zulassen würde.)
        Habe ich kein Gefühl zum Orgon und verseuche ich mich gerne mit Oranur, dann lasse ich die Finger davon, weil ich es nie begreifen kann.

        Schließlich sollte man wissen, dass auch Reich irren könnte, man muss dann aber wissen, wo und wie. Also folge nicht einem Rezept, sondern sei wie Reich stets offen für das Neue. Fragen danach, wo Reich irrte, beantworte ich hier nicht. – Daher gilt vorerst der Satz: Reich irrt nicht.

        • O. sagt:

          Tipp und Ausdrucksfehler bitte großzügig übersehen … auch wenn es total nervt, nur der Inhalt ist wichtig.

  8. O. sagt:

    Als empathischer Mensch ist man gespalten in der Beurteilung. H.L. als “Reichianer”; mit echtem Potential und sozialem Talent beeindruckte er als “Arzt” ohne Titel und ohne den Druck, arbeiten zu müssen, da ihm Geld immer gegeben war, hatte er alle Zeit der Welt, seinem orgonomischen Hobby seiner Studienzeit zu frönen.

    Ich lasse die Anfänge weg. Der Mittelpart wird mit den Akitvitäten der WRI Berlin beschrieben mit der WR-Zeitschrift EMOTION ca. ab 1980, dem Hinzukommen von DeMeo 1988 u. dem vorläufigen Höhepunkt der WR-Tagung 1989 vor dem Mauerfall. Trettin erhielt ca. 1989 eine große Summe Geld von einer “Privatperson” zur Durchführung des “Orgonomischen Archivs”. Die geheime Organisation WHG entstand wohl 1990/91. Fischer flüchtete in Richtung Bremen. Lassek begann 1991/92 seine erste Fortbildungsgruppe mit klarem Versprechen eine Reichianische Ausbildung anzubieten wie auch andere in Berlin.
    Die WRG existiere noch nicht! (?) Sie wird auf das Jahr 1994 datiert, wobei die WRG es immer schon nicht genau nahm mit solchen Daten. Harrer organisierte mit dem Elektrosmog-Archiv (damals schon unterwandert) die Ausstellung “Das Blaue Leuchten” in trauter Gemeinsamkeit mit Lassek. Dies kann man den leuchtenden Höhepunkt der Berliner Reichzene nennen, eine ungezwungene Zusammenkunft von allem, was damals Potential hatte.

    Eva Reich übergab auf drängen Lasseks ihm eine Autorisierung als “Nachfolger” gelten zu dürfen, ein Papier, was später 1995 oder 96 wderrufen wurde. Harrers Projektutorium “Orgonbiophysik” endete 1994 und das letzte Semester wurde fast nur noch in Richtung Burkhard Heim geforscht, um dem Orgon eine mathematisch errechenbare theoretische Dimension zu verleihen. Harrer schmiss seine Vakuumforschung (Diplomarbeit) und das Studium plötzlich hin, er hatte ein neues Angebot eine Firma zu gründen. Seine Existenz schien gesichert. Und seine Forschung wurde wegen Nichtfinanzierung durch die WRG (Lassek) mit einer Umbewertung der “Ergebnisse” präsentiert. Ein Vortrag vor der WRG und mindestens einer an der FHW (Senf) wurde mit dem neuen negativen Ergebnis vorgeführt, alles lasse sich mit normalen physikalischen Theorien erklären, Reich habe nichts neues gefunden. Sprich es gab keinen belegten Hinweis auf ein Orgon im Nachvollzug der Reichschen Forschung.
    Anfang Mai erklärte die WRG, die ein Jahr zuvor offiziell gegründet sei, “Orgon als physikalische Energie existiere nicht” (sinngemäß) [Protokoll der WRG, Abstimmung der Formulierung von Lassek per Handzeichen zur "Maierklärung"]. Fischer hatte kein Geld und bettelte schriftlich um Geld bei der WRG und sonstwem. Irgendjemand finanzierte sein von der WRG unterstützten “Engelstripp”. Der Versanddienst publizierte zuerst DeMeo ORAC-Buch und dann ab 1995 alle folgenden späteren Werke mit Begleitheften, dessen Autoren Lassek auswählte. Senf und Lassek, DeMeo und Harrer, Trettin mit Fischer, Fuckert mit Lassek, Lassek mit Harrer zerstritten sich. Joe C. wurde in Berlin ein Dauergast seit ca.1994. (Seine Anwesenheit wurde verheimlicht). Dann auch später stritt Trettin gegen DeMeo. War der CIA beteiligt? Yes. Bereits 1995 hatte sie die Berliner “Orgonomie” im Sack. Das Spektakel 1997 um Wilhelm Reich war das letzte seiner Art und markierte den Untergang der Berliner Wilhelm Reich Szene.

    Muss man Lasseks Tod bedauern? Aus menschlichem Mitgefühl wird man es tun, weil man ihn kannte und sich von seiner Art nicht anstecken ließ. Doch eine Träne ihm nachzuweinen, das geht wohl auch nicht. Nun siegte wohl König Alkohol wie es sich schon Mitte der Neunziger andeutete.

    • O. sagt:

      Korrektur: Die WRG habe sich doch 1987 (nicht erst 1994) gegründet mit nur namhaften Personen …

  9. Pierre sagt:

    “…der umtriebige, leider mittlerweile verstorbene Arzt Heiko Lassek.”
    Wieso “leider”?

    • Peter Nasselstein sagt:

      Mir wurde zwar des öfteren zugetragen, daß er mich gehaßt hat; ich habe ihn ehrlich “irgendwie” gemocht. Was bleibt, ist einfach mein Schock, daß er und einige andere sehr viel hätten beitragen können, das aber durch ihren Narzißmus, ihre Neurose und durch “innere Dämonen” wirklich restlos verbaselt haben. Lassek war beispielsweise ein Genie der Freundschaftsbindung, der Kontakte, der Verbindungen. Warum so jemand als Alkoholiker stirbt? Oder etwa, kaum jemand hat mehr getan für Reichs 100sten – und kaum jemand hat gleichzeitig das ganze effektiver boykottiert und ins Gegenteil verkehrt. Ich rede von 2001 und den unglaublichen Beiheften.

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