Archive for April 2012

Gesundheit und Moral

30. April 2012

Seelische (emotionale) Gesundheit ist kein Ideal, das man sich erarbeiten kann, indem man irgendwelchen Normen folgt. Der Umkehrschluß jedoch, Wertvorstellungen und gesellschaftliche Normen seien per se nicht mit Gesundheit vereinbar, ist nicht schlüssig. Das Problem ist, ob die soziale Fassade (die äußere Schicht des Dreischichten-Modells) reaktiv eine Abwehr sekundärer Triebe ist oder ob sie die primäre Schicht, den Kern, ausdrückt und das freie Funktionieren des Kerns unterstützt.

In der Begrifflichkeit Max Stirners: die Freiheit kann und muß sogar eingeschränkt werden (z.B. durch die Straßenverkehrsordnung), während sich die Eigenheit unter allen Umständen frei entfalten muß. Ein Beispiel ist die Erziehung nach A.S. Neill („Summerhill“), wo die Freiheit eingeschränkt wird, damit sich die Eigenheit uneingeschränkt entfalten kann.

Es geht also nicht um die Abschaffung aller Moral, sondern um eine ganz neue Moral – die vom Normalbürger einfach als irrwitziger Unsinn, wenn nicht sogar als verbrecherisch (anarchistisch oder diktatorisch, je nachdem) erachtet würde.

Eine solche Moral ist nicht von einem „Du sollst!“ oder „Du sollst nicht!“ bestimmt, sondern sie entfaltet sich spontan. Dem Gesunden imponieren entsprechend viele Forderungen und Verbote der offiziellen Moral als zutiefst unmoralisch, insbesondere was Bereiche wie Kindererziehung, Sexualmoral, Recht auf Selbstverteidigung, etc. betrifft. Man nimmt etwas auf sich nicht wegen „moralischer“ Forderungen, sondern weil es einem inneren Drang entspricht und man unterläßt etwas nicht aus Angst vor Strafe, sondern weil es einem schlicht zuwider ist. Es ist offensichtlich, daß diese Art von Moral nur funktionieren kann, wenn Menschen nicht gepanzert (d.h. „böse“) sind (vgl. Die Funktion des Orgasmus, Fischer-TB, S. 137).

Solange Panzerung im Spiel ist, gibt es natürlich durchaus ein „Du sollst!“ oder „Du sollst nicht!“ Die bioenergetisch/charakter-strukturelle Sichtweise impliziert nämlich ganz konkrete moralische Forderungen und Verbote sexualökonomischer Natur. Die neue Art von Moral kann nur funktionieren, wenn Kinder frei aufwachsen und vor dem neurotisierenden Einfluß ihrer Umwelt geschützt werden. Entsprechend sind wir Todfeinde sowohl der religiösem Erziehung, die mit Hölle und Teufel droht, als auch einer Massenkultur („Hollywood“), die Hölle und Teufel glorifiziert. Es ist eine Moral jenseits und außerhalb der „gesellschaftlichen Debatten“!

The Journal of Orgonomy (Vol. 23, No. 1, May 1989)

29. April 2012

Ich habe bereits des Öfteren die Übersetzungen der Reichschen Werke ins Englische kritisiert, die von der gegenwärtigen Treuhänderin von Mary Boyd Higgins initiiert wurden. Kaum besser ist jedoch die „Konkurrenz-Unternehmung“, d.h. die Übersetzungen durch Barbara G. Koopman im Journal of Orgonomy aus den 1970er und 1980er Jahren. Hier ein besonders krasses Beispiel aus ihrer Übersetzung von Reichs Essay Weitere Probleme der Arbeitsdemokratie (S. 7f).

Im deutschen Original ist zu lesen:

Derselbe menschliche Ordnungssinn, der Hitler befähigte, seine Verbrechen auszuführen, wird ein arbeitsdemokratisches Europa befähigen tausendfach gutzumachen, was die Hitlerei verwüstete. Als „nationale Deutsche“, „sozialistische Klassenkämpfer“, „liberale Demokraten“, „leninistische Bolschewisten“, würden dieselben Arbeitenden das neue Europa in Grund und Boden reiten.

Daraus macht Koopman:

That same human sense of order that enabled Hitler to perpetrate his crimes will enable a work-democratic Europe to repair a thousandfold what it destroyed. As „German nationals“, „socialist freedom fighters,“ „Liberal democrats,“ „Lenin Bolshevists,“ these same could completely run the new Europe.1

Koopman sieht sich durch ihre falsche Übersetzung gezwungen, die folgende überflüssige Fußnote anzufügen:

1 Reich subsequently repudiated Marxism and focused on psychobiological problems as the source of societal, as well as individual, ills.

Reich habe in der Folgezeit den Marxismus verworfen und sich auf psychobiologische Probleme konzentriert, die die Grundlage sowohl gesellschaftlicher als auch individueller Unbill sei. Diese an sich richtige Aussage, macht in diesem Zusammenhang jedoch aus Reichs Essay eine Farce, indem Koopman Reichs anti-linke Aussage von 1941 ins genaue Gegenteil kehrt, das 48 Jahre später geradegerichtet werden muß.

Da derartiger Murx so schön ist, hier zwei Beispiele aus deutschen Auflagen:

1982 erschien im Nexus-Verlag, Frankfurt die deutsche Originalausgabe des 1949 in den USA erschienen Buches Ether, God and Devil. Nur die beiden Kapitel über „Das Reich des Teufels“ und „Äther und Orgonenergie“ hatte Reich bereits in Englisch verfaßt, so daß deutsche Übersetzungen angefertigt werden mußten. Da wurde dann beispielsweise „there is no vacuum“ mit „es gibt keinen luftleeren Raum“ übersetzt! Geradezu von schreiender Komik ist jedoch die Beschriftung folgender Illustration:

In der deutschen Ausgabe wird tatsächlich „Panzer“ (armor) mit „Liebe“ (amore) übersetzt:

Oder man nehme eine Illustration aus Reichs Charakteranalyse (Köln 1989), die sich im Kapitel über „Die schizophrene Spaltung“ findet, das ebenfalls ins Deutsche übersetzt werden mußte:

Das ist natürlich vollkommener Unsinn, denn die blockierte Erregung und die blockierende Erregung wurden miteinander vertauscht. Ich möchte nicht wissen, was „Reichianer“ angesichts der deutschen Fassung dieser Illustration sich schon für einen Stuß zusammentheoretisiert haben!

Zurück zur eingangs erwähnten Higgins: Zunächst einmal kann ich mich an keine Geistesgröße erinnern, bei denen ähnliche Ausgaben veranstaltet wurden, wie die bisher erschienen drei Bände mit Reichs Briefen und Tagebucheintragungen: Leidenschaft der Jugend, Jenseits der Psychologie und American Odyssey. Und das aus gutem Grund, denn der Mix aus zwei vollkommen unterschiedlichen Genres, dem „öffentlichen“ Brief und dem intimen Eintrag ins Tagebuch, dieser ständige Perspektivwechsel, zerstört einen tieferen Einblick statt ihn zu schaffen. Außerdem ist diese Klitterung auch in anderer Hinsicht ein Unding, einfach weil Reichs Name über einem Buch steht, das er selber nie geplant, geschweige denn geschrieben hat! Children of the Future hat Reich zwar geplant, aber so nie geschrieben, vielmehr ist es eine chaotische Zusammenstellung von Higgins. Das erinnert mich an Elisabeth Nietzsches Machwerk Der Wille zur Macht. Das ist doch ein Alptraum, daß nach deinem Tode Bücher von dir veröffentlicht werden, die du nie verfaßt hast! Der Inhalt ist wohl von Reich, aber durch die Auswahl und (die nicht einmal kenntlich gemachten) Kürzungen ist der Inhalt gleichzeitig nicht von Reich. U.a. sowas wollte er mit seinen Testamentsklauseln verhindern.

Selbst Reichs eigene Bücher hat Higgins nicht unangetastet gelassen. Die Neuausgabe von People in Trouble entspricht nicht der Reichschen Originalausgabe. Ich kriege Kopfschmerzen, wenn ich die beiden Ausgaben miteinander vergleiche. Bei Mass Psychology of Fascism hat Higgins aus 10 Kapiteln willkürlich 13 gemacht und so die Logik des Buches zerstört, außerdem ist die amerikanische Übersetzung grottenschlecht. In der amerikanischen Neuauflage von Character Analysis wurde von Higgins eigenmächtig das Kapitel über die Emotionelle Pest herausgerissen und ans Ende gestellt, wodurch die ganze Logik des Buches zerstört wurde. Eine Fußnote von Reich über Elsworth F. Baker wurde sogar so manipuliert, daß der Name Baker weggefallen ist.

Die letztere Manipulation hat einen weit zurückreichenden Hintergrund, denn obwohl die kurz nach Reichs Tod erschienenen Selected Writings weitgehend von Baker zusammengestellt worden waren, wird seit der zweiten Auflage sein Name im ansonsten unveränderten Buch unterschlagen.

Zur selben Zeit wurde Theodore P. Wolfes hervorragendes Vorwort zu The Function of the Orgasm gestrichen und durch eins von Higgins ersetzt, das einfach eine Katastrophe ist und dem Buch schwer schadet. Record of a Frienship enthält ein skandalöses anti-antikommunistisches Vorwort von der Kindergärtnerin Beverley R. Placzek (wer ist das, zum Teufel?!) und tendenziöse, entstellende Streichungen in den Briefen (insbesondere was Baker betrifft).

Reichs zweifache Antwort auf seine Kritiker

28. April 2012

Reich wird oft vorgehalten, er habe, im krassen Gegensatz zu seinem Lehrer Freud, eine „romantische“ Auffassung der „menschlichen Natur“ und der Natur überhaupt gehabt. Eine Weltsicht, in der die „unverdorbene, wahre, gute und schöne Natur“ unverschuldet der Verzerrung und Entstellung anheimfällt.

Diese Kritiker, die Reich einen Rousseauistischen naiven Idealismus vorhalten, unterschlagen, daß Reich um 1950 herum praktisch zeitgleich zwei Projekte in Angriff genommen hat, die um genau diese Frage kreisten: das Projekt „Kinder der Zukunft“ und das ORANUR-Experiment.

Sein Projekt „Kinder der Zukunft“ diente dazu, den Begriff „genitale Gesundheit“ konkreter zu fassen, zu „entidealisieren“. Es ging um Reichs redliches Bemühen Gesundheit empirisch zu erforschen: „Wir haben immer noch keinen blassen Schimmer, was Gesundheit wirklich ist!“ Bis dahin hatte man ohne ausreichende empirische Grundlage behauptet, der Mensch sei „von Natur aus schlecht“ bzw. „gut“. Reich wollte schlicht sehen, was geschieht, wenn man Menschen von Anfang an weitgehend ohne Panzerung, die ihre Natur „in Schach hält“ bzw. verzerrt, aufwachsen läßt.

Im parallelen ORANUR-Experiment ging es darum, wie die kosmische Lebensenergie auf eine lebensfeindliche Strahlung (Radioaktivität) reagiert. Dabei zeigte die Orgonenergie eine Seite, das DOR, die in mancher Beziehung dem von Freud postulierten „Todestrieb“ gleicht. Beispielsweise wird der Patient bei der Auflösung des Muskelpanzers mit dem darin gebundenen bzw. sequestrierten DOR konfrontiert, was in etwa jener „negativen therapeutischen Reaktion“ entspricht, die ursprünglich Freud zur Postulierung des Todestriebes gebracht hatte.

Wie ein Sombrero zur Melone wird

27. April 2012

In Überlagerung und Teilung in Galaktischen Systemen habe ich, natürlich in Anlehnung an Reich, dargelegt, wie sich Spiralgalaxien zu Elliptischen Galaxien entwickeln, daß die bekannte Sombrero-Galaxie zu einer Klasse von Galaxien gehört, die den Übergang von Spiral- zu Elliptischen Galaxien markiert, und daß vermutlich alle Elliptischen Galaxien zumindest andeutungsweise eine Scheibe aus Sternen aufweisen, die am Ende der Galaxienentwicklung auf die Überlagerungsfunktion am Beginn der Galaxienentwicklung verweisen.

Nun haben Dimitri Gadotti (Europäische Südsternwarte ESO in Chile) et al. auf Grundlage von Infrarotaufnahmen der Sombrero-Galaxie, die vom Weltraumteleskop Spitzer stammen, diese Galaxie vollkommen neu interpretiert. Auf Aufnahmen im sichtbaren Bereich sah die Galaxie eher wie eine Scheibe aus, die eine verhältnismäßig kleine und massearme Kugel einfaßt. Aus den neuen Meßdaten wird jedoch geschlossen, daß die Sombrero-Galaxie sich tatsächlich aus zwei Galaxien zusammensetzt. Eine Elliptische Riesengalaxie und eine flache Staubscheibe. Hier die Fehlfarbenaufnahme (d.h. das Blau hat nichts mit einer blauen Orgonhalo zu tun!):

Die mechanistischen Astronomen glauben, daß sich vor Jahrmilliarden eine elliptische Galaxie eine riesige Gaswolke einverleibt habe. Die Schwerkraft der Galaxie habe das Gas wie ein riesiger Strudel eingesaugt, wobei die flache Scheibe entstanden sei, in der später jede Menge neuer Sterne geboren worden seien.

“Damit stellen sich allerdings eine ganze Reihe von Fragen“, so Teammitglied Rubén Sánchez-Janssen von der Europäischen Südsternwarte. „Wie konnte eine so große Scheibe entstehen und im Inneren einer massereichen elliptischen Galaxie überleben? Und wie selten ist so eine Entstehungsgeschichte?“

Es gibt, wie angedeutet, auch andere Riesenellipsen, die eine Scheibe besitzen. Beispielsweise Centaurus A, in dessen Scheibe sich jedoch kaum Sterne finden. Die Astronomen schließen daraus, daß es sich bei Centaurus A eventuell um eine Galaxie handelt, die sich in einer früheren Entwicklungsphase als die Sombrero-Galaxie befindet. Die von Reich eingeführte Sichtweise legt das genaue Gegenteil nahe: aus der Sombrero-Galaxie wird sich eines Tages eine Galaxie entwickeln, die Centaurus A ähnlich sehen wird.

Du bist nicht Wilhelm Reich!

26. April 2012

Am Anfang steht das Wort. Man nehme eine Orgontherapie, auf die schließlich auch erst hingewiesen werden muß, bevor der Patient überhaupt darauf kommt, zum orgonomischen Arzt zu gehen. Es mag sein, daß es mit Reich anders gewesen ist, aber heute beginnt jedes orgonomische Experiment mit dem Nachvollzug eines überlieferten Versuchsaufbaus. Orgonomie ist wie alle Wissenschaft zunächst immer eine mündliche oder schriftliche Mitteilung. Vor der Praxis stehen Vorlesungen und Durcharbeiten von Lehrbüchern. Entsprechend ist die Qualität der wissenschaftlichen Unternehmungen von der Klarheit und Logik der Darstellung abhängig. Reich selbst hat immer wieder darauf hingewiesen, wie verheerend schludrige und unpräzise Formulierungen für die Entwicklung der Wissenschaft sind, beispielsweise in der Biologie die beiden Worte „um zu“.

Das bedeutet natürlich nicht, daß bloße Worte wichtiger wären als das Experiment und die konkrete Erfahrung. Es ist ähnlich wie eine Wegbeschreibung, die das „unsubstantiellste“ am ganzen Weg ist, an dessen Ende beispielsweise ein „Date“ stehen könnte, – aber ohne die dröge und formelhafte Wegbeschreibung wird man von vornherein hoffnungslos in die Irre gehen.

Aus funktioneller Sicht ist es eine Todsünde sich unlogisch, verworren oder so „verschwurbelt“ auszudrücken, daß einem niemand folgen kann. Nicht nur, daß eine solche Ausdruckweise die Arbeitsdemokratie unterminiert und sabotiert. Sie ist auch in einer anderen Hinsicht Emotionelle Pest (= destruktiver Irrationalismus auf dem sozialen Schauplatz), denn sie induziert bei anderen die eigene okulare Panzerung, die dadurch geradezu „ansteckend“ wird.

Bioenergetisch entspricht das ganze einer Orgontherapie, die (wenn man mal von der Mobilisierung der Atmung absieht) stets beim okularen Segment beginnt und erst am Ende zum Beckensegment und damit zum Kern der Neurose (dem Ödipuskomplex und der orgastischen Impotenz) vordringt.

Leute, die kaum einen geraden Satz formulieren können, aber gleich immer zu den „handgreiflichen“ Essentials durchdringen wollen, ähneln in ihrem Vorgehen der „Bioenergetik“ nach Alexander Lowen, bei der gleich am Anfang das Becken „mobilisiert“ wird und dadurch ein hoffnungsloses Durcheinander im Patienten hervorgerufen wird. Derartige Leute, die alle möglichen „praktische Erfahrungen“ vorweisen können, sind dann typischerweise jene, die schließlich die Orgonomie, bzw. das, was sie für „Orgonomie“ halten, mit den absurdesten mystischen Theorien anreichern.

Ein des Öfteren zu hörender Einwand lautet, die Formulierungen, mit denen die Orgonomie verbreitet wird, seien zu holzschnittartig, gar „phrasenhaft“. Dem kann man nur entgegenhalten, daß fast jede Neuformulierung der Orgonomie erfahrungsgemäß kaum mehr erzeugt als ein heilloses Durcheinander, also genau das, was ich anfangs kritisiert habe.

Die folgende Abbildung (die ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Blogeintrag Sinn macht!!) illustriert das gesagte:

In der korrekten Vermittlung der Orgonomie, die dem eingezeichneten Pfeil folgt, steht eine möglichst klare Erklärung am Anfang (Orgonometrie). Darauf folgt die Bobachtung der Erscheinungen, auf die man aufmerksam gemacht wurde, woran sich der Nachvollzug der Experimente anschließt (quantitative Orgonometrie), was schließlich im qualitativen Nachvollzug mündet. Am Anfang wird man auf die Orgonenergie hingewiesen, an Ende weiß man, daß sie existiert. Steht am Anfang chaotische Fehlinformation, kann es diese Erfahrung nie und nimmer geben.

Da die Menschen heute nun mal so sind, wie sie sind, nämlich gepanzert, kann die umgekehrte Entwicklung, die Reich selbst genommen hat, von vagen Ahnungen einer „psychischen Energie“ hin zu wildem „Herumprobieren“ nur zu entstellten mystischen Formulierungen führen. Der übliche Unsinn, der über die Lebensenergie verbreitet wird.

Reich selbst hat den umgekehrten Weg beschritten. Er ist aus seinem eigenen inneren Erleben in den 1920er Jahren vom Postulat einer „psychische Energie“ ausgegangen, hat in den 1930er Jahren entsprechende, anfangs „wilde“ und unsystematische, Experimente durchgeführt, die in den 1940er Jahren zu entsprechenden Beobachtungen der atmosphärischen und kosmischen Orgonenergie führten, was schließlich in den 1950er Jahren in seinen orgonometrischen Formulierungen mündete. Aber Reich war halt Reich!

The Journal of Orgonomy (Vol. 22, No. 2, November 1988)

25. April 2012

Reich führt aus, daß psychische bzw. unbewußte Wünsche und Haltungen keine somatischen Folgen zeitigen, sondern vielmehr die psychischen und somatischen Komponenten Ausdruck der zugrundeliegenden Panzerung sind („Orgonomic Thinking in Medicine”, Orgone Energy Bulletin, 4(1), Januar 1952, S. 3).

Sind Epilepsie und Schizophrenie psychische oder somatische Biopathien? Um diese Frage zu behandeln, müssen wir einen Blick auf die Panzersegmente werfen:

Wie Charles Konia in „Orgone Therapy: Part VII. The Application of Functional Thinking in Medical Practice“ (S. 256-267) ausführt, entstehen psychische Biopathien durch die Panzerung der drei Segmente (Augen-, Mund- und Becken-Segment), in denen sich die erogenen Zonen befinden (okular, oral, anal und phallisch), während somatische Biopathien durch die Panzerung aller sieben Segmente entstehen können. Dadurch wird natürlich beim okularen, oralen und beim Beckensegment die Grenze zwischen psychischen und somatischen Biopathien fließend.

Ohnehin sei, so Konia, der Begriff „psychosomatische Krankheiten“ denkbar ungeeignet („Somatic Biopathies (Part 1)”, Journal of Orgonomy, 23(2), November 1989, S. 224):

  1. werden die Krankheitsprozesse nicht richtig definiert;
  2. gibt es somatische Biopathien wie Parkinson und Multiples Sklerose, die nach schulmedizinischer Einschätzung gar keinen „psychischen“ Hintergrund haben; während andererseits
  3. ausnahmslos alle psychischen und somatischen Biopathien ganz offensichtlich sowohl psychische als auch somatische Komponenten aufweisen.

Reich hat dargelegt, daß, als der Organismus in Gestalt der Philosophen, Naturforscher und Ärzte sich selbst erforschte, er gar nicht umhin konnte Teilaspekte der Wirklichkeit jeweils korrekt wahrzunehmen. Der Fehler lag nur in der Panzerung der Beobachter der Natur begründet, die ihre Wahrnehmung zerstückelte und es verhinderte, daß sie das einheitliche Bild sahen. Dies hat erst Reich geleistet, als er die verschiedenen Anschauungen der mechanistischen und der vitalistischen Weltsicht, des psycho-physischen Parallelismus und der mystisch-theologischen und monistisch-naturphilosophischen Philosophien in einem System zusammengefaßt hat: den orgonomischen Funktionalismus („Orgonotic Pulsation“, International Journal of Sex-Economy and Orgone-Research, 3(2,3), Oktober 1944, S. 104f).

Ein Vorläufer Reichs hinsichtlich des Leib-Seele-Problems war der von Goethe beeinflußte romantische Arzt, Naturforscher, Philosoph und Maler Carl Gustav Carus (1789-1869). Diesem zufolge sei es falsch, wenn gesagt werde, „die Trauer wirke einen langsamen Herzschlag, ein Bleichen der Haut…, ein schluchzendes Atmen…, sondern es soll heißen: die Trauer ist eben teilweise alles dieses selbst” (z.n. Hans Prinzhorn: Nietzsche und das XX. Jahrhundert, Heidelberg 1928, S. 20f). Carus geht dabei von Forschungen, nicht von philosophischen Spekulationen aus und bildete so eine Art von Proto-Orgonomie aus.

Wenn sich die Natur gegen sich selbst richtet

24. April 2012

Nach der Orgonomie 1.0 (Entdeckung der Funktion des Orgasmus) und der Orgonomie 2.0 (Entdeckung der Orgonenergie), kam es mit dem ORANUR-Experiment zur Orgonomie 3.0. Siehe dazu Orgonomie 4.0. Der Unterschied zwischen der zweiten und dritten Orgonomie kann man anhand von zwei Funktionsschemata festmachen.

Am Ende seines Artikels „The Evasiveness of Homo Normalis“ von 1947 befaßt sich Reich mit dem Wahrheitskern der irrationalen Aussage, der Mensch stehe über dem Tierreich. Dieser Kern sei die Panzerung, die den Menschen von den übrigen Tieren trenne. Der Mensch sei das einzige Tier, das nicht dem Gemeinsamen Funktionsprinzip allen tierischen Lebens folge: die Entladung aufgestauter Energie durch aufeinanderfolgende Kontraktionen des gesamten Organismus. Nur der Mensch verhindere durch seine Panzerung die Abfuhr der in allen Lebewesen ständig generierten Energie. Nur beim Menschen würde der einheitliche Impuls, der nach außen will, in zwei Bestandteile gespalten: in den ursprünglichen Impuls und dem aus ihm abgeleiteten aufstauenden Gegenimpuls. Der Impuls kämpft gegen sich selbst. So etwas fände sich nirgends sonst in der gesamten Natur. Die Bifurkation von Funktionen sei normal und überall in der Natur zu beobachten, doch daß sich eine Funktion aufspaltet, um sich gegen sich selbst zu wenden, würde man nur in der Pathologie des Homo normalis finden (Orgonomic Functionalism, Summer 1991, S. 86-91):

Diese Betrachtungsweise, die dem Menschen eine imgrunde unbegreifliche Sonderstellung in der Natur einräumte, änderte sich drastisch vier Jahre später mit dem ORANUR-Experiment und der damit verbundenen Entdeckung der giftigen Variante der Orgonenegie, Deadly ORgone energy (DOR). Reich hatte in der unbelebten Natur eine energetische Funktion entdeckt, die sich gegen die kosmische Lebensenergie stellt, aus der sie hervorgegangen ist.

Hier die entsprechende Gleichung aus Reichs Aufsatz „Die emotionale Wüste“ von 1955 (Ausgewählte Schriften, Köln 1976):

Diese Gleichung hatte sich bereits Ende der 1930er Jahre angekündigt, als Reich den bionösen Zerfall in der Krebsbiopathie untersuchte und auf den Gegensatz von PA-Bionen und T-Bazillen stieß, die beide aus dem bionösen Zerfall hervorgehen, dem Gemeinsamen Funktionsprinzip (CFP) der beiden todfeindlichen Variationen PA und T (Der Krebs).

Genauso zeichnete sich die Orgonomie 2.0 in der Orgonomie 1.0 ab, denn die Funktion des Orgasmus macht nur Sinn, wenn die Libido eine reale Energie ist, d.h. die Lebendenergie, die wiederum schwer vorstellbar ist, wenn sich ihre Existenz auf lebende Organismen beschränke. Die gegenwärtige Orgonomie 4.0, die auf den orgonometrischen Analysen von Charles Konia und Robert A. Harman beruht, kündigte sich in der Orgonomie 3.0 an, da ORANUR in erster Linie ein „nicht-lokales“ Erstrahlungsphänomen ist und entsprechend von gemeinhin als „paranormal“ bezeichneten Erscheinungen begleitet wird.

Saharasia: Holocaust an Frauen

23. April 2012

Wissenschaftler vom St. Stephen’s Hospital in New Delhi und vom All India Institute of Medical Science in New Delhi haben 2008 berichtet, daß in Indien sage und schreibe 44 Millionen Frauen fehlen. Sie sind Vernachlässigung und Mord (Kindsmord und „Abtreibung“) zum Opfer gefallen.

Fünf Jahre zuvor hatten Wissenschaftler, ebenfalls vom St. Stephen’s Hospital in New Delhi, berichtet, daß weibliche Babys in Indien mit einer weitaus größeren Wahrscheinlichkeit sterben wie männliche.

Das Geschlechtsverhältnis bei der Geburt lag bei 869 weiblichen pro 1000 männlichen Babys. Die mittlere Säuglingssterblichkeit lag bei weiblichen Babys 1,3 mal höher als bei männlichen (72 gegen 55 pro 1000). Diarrhöe war insgesamt für 22% der Todesfälle verantwortlich, wobei doppelt so viele Mädchen an Diarrhöe starben. Es gab keine bedeutenden Unterschiede in der Anzahl von Todesfällen durch Ursachen wie Geburtsasphyxie, Blutvergiftung, Frühgeburten und angeborene Fehlbildungen. Bei 10% der Todesfälle gab es keine vorangehende Krankheit und es konnte keine zufriedenstellende Ursache gefunden werden. Drei von vier solcher Todesfälle betrafen Mädchen.

T-online berichtet nun über eine Studie von 2006 derzufolge 10 Millionen Frauen in Indien fehlen. Hinzu kommt die Folter, die Frauen von Geburt an ausgesetzt sind:

Für die drei Monate alte Afreen kam jede Hilfe zu spät. Übersät von blauen Flecken und Brandmalen starb das drei Monate alte Mädchen in einem Krankenhaus in Südindien. Der Säugling hatte nach Ansicht des Vaters das falsche Geschlecht, wie die Mutter der Polizei erzählte: Der 25jährige wollte einen Sohn.

Solche Dramen kommen in ganz Indien vor. Im März starb in der Hauptstadt Neu Delhi ein weiblicher Säugling mit gebrochenen Armen und Schädeltrauma. Kürzlich verhaftete die Polizei im nordindischen Amritsar einen Mann: Er soll seine Frau erwürgt haben, weil sie eine dritte Tochter gebar. Und immer wieder werden weibliche Föten auf Müllhalden oder in alten Brunnen entdeckt.

Das Erschreckende ist, daß dieser Massenmord, dieser „Gender-Holocaust“, dieser flächendeckende Seelenmord durch Vernachlässigung und Folter, durch die Moderne nicht etwa aufgehalten, sondern verstärkt, wenn nicht erst möglich gemacht wurde. Seit 1980 ist es möglich, das Geschlecht von Föten zu bestimmen und alle Inder, die es sich leisten können, merzen entsprechend ihre weiblichen Nachkommen bereits im Mutterbauch aus. Hinzu kommt, daß die Aussteuer, die Mädchen traditionell bei Verheiratung mitgegeben werden muß, mit wachsendem Wohlstand und ausufernden Konsumwünschen astronomische Ausmaße angenommen hat. Ein Mädchen ist gleichbedeutend mit dem finanziellen Ruin!

Man kann sich ausmalen, wie diese geschundenen Wesen, die Frauen Indiens, mit ihren Kindern umgehen! Kein Wunder, daß für die Kinder das Leben ein Jammertal, eine wahrhafte Hölle ist, dem man mit „Spiritualität“ entfliehen muß! Daher, aus dieser seelischen Malaise, stammt die massenmörderische Frauen- und Sexualfeindlichkeit. Hare Krishna!

Zum naturwissenschaftlichen Status der Orgonenergie

22. April 2012

Woher wissen wir eigentlich, daß es Neutronen gibt? Weder kommen sie in der Natur vor, wenn man mal von der unbedeutenden Neutronenfreisetzung durch die kosmische Strahlung absieht, noch kann man sie sehen oder fühlen, wenn sie den Atommeiler verlassen. Trotzdem sind wir (zu recht) fest davon überzeugt, daß es Neutronen und den Rest des Teilchenzoos gibt. Aber ausgerechnet beim Orgon, daß man spüren und sehen kann, tauchen Zweifel auf, – weil es nicht in das Theorien- d.h. Meinungsgebäude von Fachleuten paßt, die sich nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben und deshalb gar keine Fachleute sind.

Was die Falsifizierbarkeit und damit die Wissenschaftlichkeit der Orgontheorie betrifft: Auch viele andere wissenschaftliche Theorien sind schwer falsifizierbar. Ich denke etwa an die Evolutionstheorie, bei der alle möglichen Zwischenformen zwischen den Arten fehlen, nie der Übergang von einer Spezies zur anderen beobachtet oder experimentell verifiziert wurde, etc. Eine wissenschaftliche Theorie geht langsam zugrunde, wie ein Feuer, das keine neue Nahrung erhält und flackert mit jedem neuen erfolgreichen Experiment und jeder bestätigenden Beobachtung von neuem auf. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Orgontheorie in nichts von anderen wissenschaftlichen Theorien.

In wissenschaftstheoretischen Seminaren sieht die Welt zwar etwas anders aus, und ich halte diese Ansätze auch für ein wichtiges Korrektiv, aber in der Wirklichkeit ist die wissenschaftliche Welt ein Schlachtfeld. Es ist wie bei Medikamenten, die vom Markt verschwinden, nicht etwa weil sie als unwirksam „falsifiziert“ wurden, sondern weil sie aus der Mode kommen. Entsprechend wird auch die Orgontheorie langsam aber sicher verschwinden, wenn sie falsch ist.

Vor zwei Jahrzehnten sah ein Biophysiker den Stand seiner Wissenschaft wie folgt:

Unsere Grundkenntnisse werden zwar immer noch erweitert; im großen und ganzen nimmt der Ertrag an Erkenntnis im Verhältnis zum Aufwand an Zeit und Mühe drastisch ab. (Alfred Gierer: Die gedachte Natur. Ursprung, Geschichte, Sinn und Grenzen der Naturwissenschaft, München 1991, S. 207)

Zwar ist die Physik insgesamt keine vollständige Wissenschaft, aber es spricht doch alles dafür, daß die physikalischen Grundgesetze für denjenigen Energiebereich, der für die Chemie und die Biologie relevant ist, abschließend bekannt und universell gültig sind. (ebd., S. 21)

Nachdem er das Lebendige dergestalt festgenagelt hat, bietet er es beliebigen Weltanschauungen feil, die es sich, von der Wissenschaft gedeckt, unterwerfen können, was ich in Die orgonomische Bewegung (Teil 2) bereits ausgeführt habe. Hier ist nur wichtig, daß alles darauf hinzudeuten scheint, daß sich im Laufe der Zeit tatsächlich herausschält, daß kein Platz für das Orgon bleibt.

Darüber hinaus könnte ich eine beliebige Anzahl von Physikprofessoren präsentieren, die zeigen, daß aufgrund der Reichschen Experimente von vornherein keine neue Energieform anzunehmen ist.

Dazu ist einiges zu sagen. Zunächst einmal, daß sich in der Geschichte der Wissenschaft Aussagen, das jeweilige Fachgebiet sei abgeschlossen, regelmäßig finden. Beispielsweise waren die Physiker Ende des 19. Jahrhunderts, also unmittelbar vor Planck und Einstein, überzeugt, daß die Physik im Prinzip weitgehend abgeschlossen sei (wie etwa die Newtonsche Optik) und daß es bis zum Ende aller Zeiten, bei allen kleinen Verfeinerungen und dem Schließen einiger Lücken, zu keinen wesentlichen Umbauten im Theoriegebäude mehr kommen werde.

Eine ähnliche Haltung machte sich bis vor kurzem die Biologie zu eigen. Doch zeichnet sich mittlerweile immer mehr ab, daß der alles überrennende Triumphzug der Genetik, bei allen erstaunlichen und bleibenden Erkenntnissen, sich in der Epigenetik verläuft. Über entsprechende Entwicklungen in anderen Bereichen der Wissenschaft berichte ich regelmäßig in diesem Blog. Und was die eingangs erwähnten Neutronen betrifft: James DeMeo mißt mit einem orgongeladenen Neutronenzähler zwischen 100 und 500 cpm bis hinauf zu 4000 cpm. Normal sind weniger als 5 cpm! „Neutronen“ im üblichen Sinne können das nicht sein. Vielmehr stellt sich umgekehrt verstärkt die Frage, was Neutronen und andere subatomare Teilchen eigentlich sind! Ich verweise auf DeMeos Orgone Biophysical Research Laboratory.

Wissenschaft ist in ständigem Fluß: die Sicherheiten von gestern sind heute kaum mehr als Kuriositäten. In Äther, Gott und Teufel spricht Reich von der Rolle „des Absoluten“, das eine Entsprechung der unbeweglichen Charakterstruktur des gepanzerten Menschen ist.

Zur Islam-Konferenz

21. April 2012

1997 trug sich etwas in Frankreich zu, was in den nächsten 15 Jahren symptomatisch für die Stalinisierung der EUdSSR werden sollte: Cathérine Mégret (damals Front National) hatte als frisch gewählte Bürgermeisterin des südfranzösischen Vitrolles der Berliner Zeitung ein Interview gegeben, das in Le Monde nachgedruckt wurde. Daraufhin wurde sie wegen schüren von Rassenhaß zu 3 Monaten Gefängnis auf Bewährung und 50 000 Franc verurteilt. Sie hatte behauptet, daß es zwischen den Rassen genetische Unterschiede gäbe und daß die „ausländischen Mitbürger“, also die Nordafrikaner von Vitrolles, nur dort seien, um das Sozialsystem auszubeuten. Und wirklich ausnahmslos alle Medien waren von diesem Urteil begeistert, – allenfalls sei es nicht hart genug ausgefallen.

Einige Schritte weiter, die in den seitdem verstrichenen Jahren tatsächlich gemacht wurden, und so gut wie jede wirklichkeitsgerechte Aussage ist strafbewährt! Man stelle sich mal vor, ich würde darauf hinweisen, daß die islamischen Völker und Stämme zwischen der Türkei und Marokko ein Problem haben, weil es seit Jahrhunderten praktisch ausschließlich Hochzeiten zwischen Vettern und Cousinen, d.h. innerhalb des Familienclans gibt. In Jordanien hat das z.B. dazu geführt, daß verhältnismäßig unglaublich viele Kinder aus genetischen Gründen taub und blind geboren werden, sodaß die Regierung sich gezwungen sieht, gegen diese abartigen Hochzeitsgepflogenheiten Propaganda zu machen. Man stelle sich mal vor, ich würde mit dieser Aussage an die Öffentlichkeit treten! Oder gar den Abstieg der islamischen Zivilisation und den Aufstieg Europas auf genetische Faktoren zurückführen?! Ich halte diese These für nicht besonders stichhaltig, aber trotzdem für diskussionswürdig.

Es darf nicht mal darüber diskutiert werden, inwiefern dieses den Genpool irreparabel schädigende Verhalten, unsere Sozialkassen langfristig überfordern wird.

Übrigens gibt es hier auch ein sexualökonomisches Element: je genetisch unterschiedlicher Menschen sind, desto sexuell anziehender finden sie sich, während der etwa in der Türkei übliche „Inzest“ nur zu Ehetragödien führen kann, weil sich die Paare buchstäblich nicht riechen können und sich nur auf die Nerven gehen.

In diesem Zusammenhang ist es übrigens interessant, daß in der chinesischen Kultur und ihrem Umfeld, die Heirat innerhalb von Familienclans strengstens tabuisiert ist. Erklärt dies vielleicht, warum Chinesen, Koreaner und Japaner im allgemeinen so überdurchschnittlich intelligent und wirtschaftlich erfolgreich sind?!

Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf Otto Mainzers „orgonomische“ Eugenik. Siehe dazu Der Rote Faden: Reich und die „Nazis“.

Und was die Ausbeutung der Sozialkassen durch die GasthartzIVler betrifft: Ich denke an die etwa 50 „Migrantinnen“, die in Dänemark gegen Kindesentzug demonstrierten. Sie hatten angegeben psychisch krank zu sein, um eine Rente zu erhalten und sind nun empört, das der dänische Staat ihre Kinder schützen will.

Und was die „Willkommenskultur“ anbetrifft: Wer hat diese Leute eigentlich eingeladen? Wo bitte sehr ist hier das „Wir“, dem ich mich verpflichtet fühlen soll? Sprechen die Volkszertreter in den Medien und der Politik allen Ernstes das deutsche Volk an?!

Aber kommen wir endlich zum Kern der Angelegenheit, dem Islam. Wenn man Vertretern des Islams freundlich entgegenkommt und sie akzeptiert, bedeutet dies für sie, daß man den Islam angenommen hat. Von da an gibt es kein Zurück mehr, wie ja auch ein Austritt aus dieser Religionsgemeinschaft unmöglich ist. Es folgt eine unverschämte Forderung nach der anderen bis sie Herr im Hause ihrer Gastgeber geworden sind.

Das ist das Fatale an der Islam-Konferenz und überhaupt fast allem, was die Volkszertreter von sich geben. Es ist selbstverständlich, jedem Menschen guten Willens freundlich gegenüberzutreten und Fremde gut zu behandeln, aber explizit Ideologien und Religionen willkommen zu heißen, ist an selbstmörderischer Dummheit nicht mehr zu überbieten. Wie kontaktlos kann man eigentlich sein?!

Und kaum sagt einmal ein Politiker etwas vernünftiges, wird er öffentlich-rechtlich niedergebügelt. Der Leiter der Bundestagsfraktion der CDU, Volker Kauder, hat vor zwei Tagen gesagt, daß der Islam nicht zu Deutschland gehöre, da er nicht Teil der deutschen Tradition und Identität sei. Mohammedaner gehörten aber sehr wohl dazu. Der linksliberale Abschaum warf daraufhin weitere Gärblasen: nein, der Islam gehöre zu Deutschland.


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