In Nervenheilkunde (1-2, 2010) ist ein sehr interessanter Artikel von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Universitätsklinikum Ulm) unter dem Titel „Liebe und Sex, der Wald und die Bäume“ erschienen.
Spitzer führt auf überzeugende Weise etwas aus, was die Grundlagen der Orgonomie infrage stellen könnte:
Frühere Auffassungen, die sowohl von Evolutionsbiologen als auch von Psychoanalytikern vertreten wurden, daß Liebe eine Art Epiphänomen darstelle, und sich „eigentlich“ alles nur um Sex drehe sind unzutreffend.
Das ist eine neurobiologische Tatsache, die schwerlich wegzudiskutieren sein wird!
Spitzer führt aus, daß Liebe und Sex vollkommen unterschiedliche Konnotationen haben: globale, kreative Ganzheitlichkeit mit einem weitem Zeithorizont gegen Fokussierung auf Details und das Hier und Jetzt. So ist auch die Überschrift von Spitzers Aufsatz erklärlich: Mal betrachten wir eher den Wald und mal eher die einzelnen Bäume.
Wir alle kennen die Frage: „Was findet der nur an der!“ und verkennen, daß Liebe vollkommen blind macht für all die (mehr oder weniger) kleinen Schönheitsfehler, während wir umgekehrt nach dem Rausch des Augenblicks feststellen, wie öde und imgrunde häßlich doch die Frau ist, „an der alle Details stimmen“.
Diese beiden unterschiedlichen Gefühlswelten können Psychologen experimentell anhand von Freiwilligen erforschen und quantifizieren. Spitz referiert eine entsprechende Arbeit. Bezeichnenderweise sprechen die Psychologen von zwei unterschiedlichen „Denkmustern“, gemäß der Vorstellung, daß „sich alles nur im Gehirn abspielt“.
Aus Sicht der Orgonomie sind Liebe und Sex nur zwei Aspekte der beiden Hauptäußerungsformen der Panzerung des Menschen: des Mystizismus („Romantik“) und des Mechanismus („Ficken“). Die Orgonomie erschließt jedoch einen tiefer gelegenen dritten Funktionsbereich jenseits von Liebe und Sex: die Genitalität.
Während der gepanzerte Mensch in einem der beiden „Denkstile“ gefangen bleibt oder ein Doppelleben führt (der liebende Ehemann, der sich heimlich bei Huren „auslebt“), lebt der ungepanzerte Mensch ein funktionelles Leben. Er kann sich angemessen verhalten: Liebe und Sex ergänzen einander, statt sich gegenseitig zu behindern. Gleichzeitig kann er sie klar voneinander trennen, beispielsweise wird er nach einer bedeutungslosen Affäre nicht zum liebeskranken Stalker, genauso ist er aber auch fähig, Frauen „ohne Hintergedanken“ so zu lieben, wie man einen sehr engen Freund liebt.
Reich hat die Funktionsweise der Orgonenergie mit Hilfe der Orgonometrie beschrieben, siehe dazu die Abbildung unten. Je nach Fragestellung kann man in der Orgonometrie von bestimmten Variationen ausgehend nach immer tieferen Gemeinsamen Funktionsprinzipien suchen, deren tiefstes das einheitliche Naturgesetz N ist (N ← V); oder man kann umgekehrt von allgemeinen Funktionsprinzipien ausgehen und von dort auf die potentiell unendlich vielen Variationen V dieses Naturgesetztes blicken (N → V). Beides ist gleichwertig und hat seinen angemessenen Platz im Leben. Kommt Panzerung ins Spiel, wird eines der beiden Denkstile rigide festgehalten mit den entsprechenden lebenswidrigen Folgen.
Man denke nur daran, wie der „rechte“ Katholik die Liebe gegen den teuflischen Sexus in Stellung bringt, während umgekehrt der „linke“ Atheist auf zynische Weise alles vom Sexus her sehen will und jede Art von Liebe psychoanalytisch oder evolutionsbiologisch zu dekonstruieren trachtet. Das erstere ist Ausdruck des Mystizismus, das letztere des Mechanismus.
Da Reich in einer Zeit gelebt hat, in der der sexualfeindliche Mystizismus kulturell vorherrschend war („die Adenauer-Zeit“), hat er getreu seiner Herkunft aus der Psychoanalyse und der Darwinistischen Biologie den Schwerpunkt etwas einseitig auf den Sexus gelegt. Heute ist die Lage grundlegend anders.
Reichs Haltung zum Thema Liebe wurde wohl am prägnantesten von seinem 1985 verstorbenen Schüler Elsworth F. Baker formuliert. Der genitale Charakter spüre Liebe nicht in erster Linie im Herzen, sondern im Genital.
Liebe ist eine Erstrahlung des Organismus, die in erster Linie im Genital gespürt wird, wenn man in der Nähe desjenigen ist, den man liebt. Es reicht sogar, wenn man nur an die geliebte Person denkt. (The Journal of Orgonomy, Vol. 14, No. 1, p. 99)
Tatsächlich hat die Orgonomie nichts gegen ein „ausschweifendes Sexualleben“, aber sehr wohl etwas gegen die Instrumentalisierung der Sexualität für „Kunst“, Kommerz (Pornographie), Religion und Macht (Tantra), Politik („Reichianer“) und ganz allgemein Freiheitskrämerei (Nacktkultur, sogenannte „Aufklärung“, etc.). Da ist die Orgonomie puritanischer als der Papst.
Bereits Anfang der 30er Jahre schrieb Reich:
Eingehende Erfahrung lehrt, daß je mehr die sexuellen Erscheinungen sich in einer Gesellschaftsgruppe vordrängen, desto gestörter, zerrissener, unbefriedigender für jeden einzelnen das Geschlechtsleben im Innern und in Wirklichkeit ist. (Der sexuelle Kampf der Jugend, S. 53)
Dies zur Rezeption á la Erich Fromm, die behauptet, mit der heutigen sexuellen Befreiung und ihren verheerenden Folgen wäre der „Sexualromantiker“ Reich widerlegt. Diese Reich-Kritiker sehen einfach nicht den Kern des Problems: die orgastische Impotenz.
Reich spricht nie über Sex im Sinne von „Liebestechniken“. Solange kurz vor und während des idealerweise gemeinsamen Höhepunkts Eichel und Uterusmund sich nahe sind, ist alles „erlaubt“ was gefällt. Über das hinaus kann man wenig bis nichts sagen.
Wo bleibt das „Herz“? Daß zur genitalen Umarmung auch die Sehnsucht nach der Überlagerung gehört, ist selbstverständlich. Diese Sehnsucht ist spezifisch mit dem Brustsegment und dem Herzen verbunden.
Es stimmt nicht, daß Reich die romantische Liebe nicht gekannt hat und am „genitalen Sex“ fixiert war. In seinen Jugenderinnerungen schreibt er z.B.:
(…) keine Sehnsucht kann bei mir so stark werden wie die nach der Frauenbrust als Kopfkissen. Ich habe später viele keusche Nächte erlebt, in denen ich auf der Mädchenbrust ruhend, eng an sie und den Körper geschmiegt, vollkommenen Ersatz für den Koitus fand. (Leidenschaft der Jugend, S. 56)
Daß wir das Gefühl haben, daß sich Sehnsucht und Liebe in der Brust bei weiterer Intensivierung allmählich ins Genitale ausbreitet, hängt damit zusammen, daß das Herzen unmittelbar über dem Solar plexus liegt, dem Zentrum des orgonotischen Systems.
Liebe ist eine orgonotische Erstrahlung unseres bioenergetischen Kerns, die entsprechend der Entfernung zunächst nach oben zum Herzen und dann nach unten zum Genital übergreift. Deshalb ist es unmöglich, mit einem orgonotisch vollständig erregten Penis den Geschlechtsakt durchzuführen („durchzuführen“) und dabei keine Liebe zu empfinden. Gleichzeitig ist es natürlich möglich, auch mit einer „kalten Erektion“ Sex zu haben. Entsprechend sind Liebe und Sex zwei Funktionsbereiche, die man trennen kann.
Beispielsweise konsumieren Männer typischerweise harte Pornographie, in der Liebe keine Rolle spielt, während Frauen eher „Pornographie fürs Herz“ genießen („Herzchen“, Schlagerschnulzen, Liebesromane, Titanic, Pretty Woman, etc.). Ein Psychopath kann den Geschlechtsakt ausführen, ein Querschnittsgelähmter kann Liebe empfinden.
Liebe ist Herzenssache, Sex konzentriert sich im Genital. Bei der Liebe geht es um Emotionen, beim Sex um Sensationen, „Aktion“ und „Technik“. Das entspricht den beiden sich ergänzenden Energiesystemen des Körpers: dem Orgonotischen System (Pulsation) und dem Orgonom (Kreiselwelle).
Das erstere System liegt bei gepanzerten Menschen dem Mystizismus zugrunde, das letztere dem Mechanismus. Morgen werde ich darauf näher eingehen.
An anderer Stelle habe ich bereits eine Beobachtung von Elsworth F. Baker über den Wind erwähnt:
Ende 1950 saßen Baker und einige andere Orgonomen abends mit Reich zusammen im Obergeschoß von Reichs Anwesen auf Orgonon. Baker schreibt, daß der Wind damals „stöhnte“ und er fährt fort: „Heute (1978) kann der Wind so stark blasen wie er will, ohne daß es stöhnt. Offensichtlich war es die Orgonenergie, die stöhnte. Ich merkte an, daß es klang, als ob die Orgonenergie leiden würde. Reich stimmte dem zu und wies darauf hin, daß sie Emotionen ausdrücken könne.“ 1950 litt die Atmosphäre noch emotional, heute, ein halbes Jahrhundert später, ist sie weitgehend auf ein rein mechanisches Funktionieren reduziert und kämpft in Form von „Unwettern“ verzweifelt um ihr überleben. Sie ist schon fast tot – und keiner weiß, wovon überhaupt die Rede ist, wenn man darauf hinweist!
Ich selbst habe den Eindruck, daß die Atmosphäre früher lebendiger war. Aber das könnte natürlich auch an mir, meinem eigenen Alterungsprozeß, liegen und es ist schwer bis unmöglich darüber mit irgendjemanden zu reden. Allenfalls kann man die Dimension Zeit durch die des Raumes ersetzen, etwa wenn man von Nizza nach Hamburg fährt, d.h. von einem Gebiet, das unmittelbar an Saharasia grenzt, in eine noch ziemlich DORfreie Region. (Zum Nordpol hin nimmt das DOR wieder zu.)
Eine Möglichkeit, in die Vergangenheit der atmosphärischen Orgonenergie zu blicken, ist die Kunst, in der Emotionen unmittelbar ausgedrückt werden: Literatur, Poesie, vor allem aber die Musik. Ein denkbar direkter Weg, das ORANUR und DOR der Atmosphäre auf der Zeitachse zu verfolgen, könnte die Malerei sein.
Ein Forscherteam um Christos Zerferos vom National Observatory in Athen hat die vielen Bilder von Sonnenuntergängen untersucht, die im Laufe der letzten Jahrhunderte gemalt wurden. Die Atmosphärenphysiker ermittelten anhand der farblichen Darstellungen, wie viel Vulkanstaub, der besonders farbenprächtige Sonnenuntergänge erzeugt, sich in der Atmosphäre befand.
Auf dem Gemälde „Sonnenuntergang“ von William Turner aus dem Jahr 1833 dominieren beispielsweise glühende Rottöne. Solche Sonnenuntergänge könnten in diesem Jahr tatsächlich typisch gewesen sein: 1831 war der Vulkan Babuyan auf den Philippinen ausgebrochen. Ein Bild Turners aus dem Jahr 1828 wird dagegen von einem eisblauen Himmel bestimmt.
Die Forscher wählten mehr als 500 Gemälde aus der Zeit zwischen 1500 und 1900 aus. 54 der Bilder waren in einem Zeitraum von drei Jahren nach einer größeren Vulkaneruption entstanden. In den vier Jahrhunderten hatten sich elf Vulkanausbrüche von katastrophalem Ausmaß ereignet.
Zerefos und seine Kollegen ermittelten bei allen Werken das Verhältnis von Rot- zu Grüntönen und rechneten dies in einen Index um, der die Menge von Schwefel-Aerosolen in der Atmosphäre der mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre angibt. Das Ergebnis stimmte erstaunlich gut mit anderen Meßreihen der Vulkanaktivität überein, schreiben die Forscher.
Sie kommen zu dem Schluß, daß die Künstler die natürlichen Farbenverhältnisse recht präzise wiedergeben und daß Kunstwerke eine bislang ungenutzte Fundgrube für Umweltinformationen aus früheren Jahrhunderten sein können.
Was das mit unserem Thema zu tun hat? Da die Maler die Umwelt offensichtlich ziemlich akkurat widergegeben haben, könnte man mit Hilfe entsprechender Gemälde die Entwicklung von ORANUR und DOR in der Atmosphäre im Laufe der Jahrhunderte verfolgen!
Bislang wurde vor allem der Einfluß von Wochenbettdepression auf die Entwicklung von Kindern untersucht. Nun wurde von der Cardiff University, dem King’s College London und der University of Bristol in einer Langzeitstudie anhand von 120 Jugendlichen untersucht, welchen Einfluß eine Depression der Mutter während der Schwangerschaft auf das Leben ihrer Kinder hat. Dazu wurden die Mütter während der Schwangerschaft, nach der Geburt, und als ihre Kinder 4, 11 und 16 Jahre alt waren, interviewt.
Bei Müttern, die während der Schwangerschaft an Depressionen leiden, ist es viermal so wahrscheinlich, daß sie Kinder haben, die mit 16 gewalttätig sind. Das trifft sowohl auf Jungen als auch auf Mädchen zu. Auch zeigte sich, daß das eigene antisoziale Verhalten der Mütter, als sie Teenager waren, es wahrscheinlich macht, daß sie bei einer späteren Schwangerschaft unter Depressionen leiden werden.
Andere Faktoren neben dieser Verbindung zwischen der Depression in der Schwangerschaft und der Gewalttätigkeit der Jugendlichen konnten als Erklärung ausgeschlossen werden. Was hinter dieser offensichtlichen Kausalität steckt, können die Forscher jedoch nicht sagen.
Reich stellte sich die prä- und postnatale Entwicklung ungefähr wie folgt vor: Ab der neunten Schwangerschaftswoche werden die Bewegungen des Embryos zum ersten Mal koordiniert und harmonisch. Die Keimentwicklung ist dann mit der „Zusammenfassung aller Bio-Funktionen zu einem einheitlich, koordinierten Bio-System etwa im 10.-12. Lebensmonat“ nach der Geburt abgeschlossen (Der Krebs, S. 398). Dies sei, so Reich weiter, die „kritische Periode“ für das spätere bioenergetische Funktionieren.
Die „kritische Periode“ der „psychischen“ Entwicklung liegt etwa zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr; sie ist in ihrem Ausgang weitgehend von dem Ablauf der biophysikalisch kritischen Phase bestimmt. (ebd.)
Diese Periode, die der „ödipalen Periode“ in der Psychoanalyse entspricht, hat Reich auch als „erste Pubertät“ bezeichnet. Mit der eigentlichen Pubertät ist die Entwicklung des Charakters endgültig abgeschlossen.
Reich sieht eine bruchlose Kontinuität in der bio-emotionalen Entwicklung des Menschen zwischen dem frühen Embryonalstadium, über die Geburt und die psychosexuelle Entwicklung, bis zum Abschluß der Pubertät. In der Pubertät kommt es mit der Sexualreife zum größten bioenergetischen Schub, der die Grundkonflikte in ein scharfes Relief setzt.
Bereits im Uterus sind Kinder depressiver Mütter in einer Art „trostlosen bioenergetischen Wüste“ herangereift. Jeder weiß, wie das ist, wenn man mit einem Depressiven ständig auf Tuchfühlung ist: man kann sich der negativen Einwirkung des fremden bioenergetischen Systems auf das eigene System kaum entziehen. Um wie viel mehr muß dies auf das sich entwickelnde Embryo einer depressiven Schwangeren zutreffen! Es ist nur natürlich, daß ein Mensch, der so schon vor der Geburt herangereift ist, sich in seiner Jugend entsprechend dem bioenergetisch eingeprägten Gefühl von innerer Leere und Hoffnungslosigkeit verhalten wird.
Aufgabe der Orgonomie ist es, den Teufelskreis, diese „bioenergetische Ansteckungskette über die Generationen hinweg“, zu durchbrechen.
Auch zeigen diese Forschungsergebnisse erneut, wie eng doch die Themen von Der Krebs und Die sexuelle Revolution miteinander verwoben sind.
In den USA bewarb sich der Multimillionär John Edwards 2004 und 2008 als demokratischer Kandidat für die Präsidentschaft. Sein Geld hatte der aus armen Verhältnissen stammende Rechtsanwalt mit einer cleveren Geschäftsidee gemacht. Er suchte sich Leute, die Babys mit einer zerebralen Kinderlähmung zur Welt gebracht hatten. Deren Ärzte verklagte er auf Schadenersatz. Als Folge der Klageflut werden nun von den US-Gynäkologen zur juristischen Absicherung viermal mehr Kaiserschnitte vorgenommen als vor Edwards „Tätigkeit“. Und das, obwohl gar kein Zusammenhang zwischen der Behinderung und dem Geburtsvorgang besteht!
Neben der juristischen Absicherung gegen die „Edwards“ dieser Welt und aus Angst vor möglichen Komplikationen bei der Geburt ist ein weiterer Grund für die Zunahme des Kaiserschnitts eine Profitgier, die der „Edwardschen“ in nichts nachsteht:
Anläßlich des Internationalen Hebammentages am 2004 wies der Bund Deutscher Hebammen darauf hin, daß in Kliniken immer weniger Kinder auf natürliche Weise zur Welt kommen. Da sich die normale Geburt nicht mehr rechnet, würden immer mehr Frauen zu künstlichen Einleitungen der Geburt gedrängt. Sie läge bei fast 20 %. Die Dammschnittrate sei auf fast 60 % gestiegen. Jedes fünfte bis vierte Kind werde per Kaiserschnitt entbunden.
Die Pharmaindustrie und die Medizintechnik haben ein finanzielles Interesse an der pathologisierten und medikalisierten Geburt.
Selbst die vaginale Geburt artet zunehmend in Genitalverstümmelung aus – die es demnach nicht nur in Afrika gibt…
Ein Forscherteam der University of North Carolina unter Leitung von Katherine Hartmann wertete 45 Studien der vergangenen 50 Jahren aus. Durch den Dammschnitt werde das Risiko eines Dammrisses nicht etwa reduziert, sondern eher erhöht. Die Gefahr von Fäkalinkontinenz in den ersten drei Monaten nach der Geburt verdoppelt sich. Der Anteil der Frauen, die nach der Geburt über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr klagten, lag bei denen mit Dammschnitt um 53 % höher.
Verständlich, daß trotz der vorliegenden Studien am Dammschnitt festgehalten wird…
Im British Medical Journal berichten Kenneth Johnson vom kanadischen Center for Chronic Disease Prevention and Control und Betty-Anne Daviss von der International Federation of Gynecology and Obstetrics über ihre Studie zu Hausgeburten. Es ist die bisher umfangreichste Untersuchung zum Thema überhaupt. Bei gut vorbereiteten Hausgeburten waren weder die Frau noch ihr Kind gefährdeter als bei der Geburt im Kreissaal. Ganz im Gegenteil: die Rate medizinischer Interventionen war deutlich niedriger. An der Studie nahmen fast alle Hebammen teil, die Mitglied im North American Registry of Midwives (NARM) sind. Bei den Hausgeburten lag die Dammschnitt-Rate bei 2,1 % gegen 33 % bei den Geburten im Krankenhaus. Ähnlich das Bild beim Kaiserschnitt (3,7 % gegen 19 %) und der Vakuumextraktion (0,6 % gegen 5,5 %).
In Großbritannien kommen etwa 21.5 % der Babys durch Kaiserschnitt auf die Welt. Einer Studie der Liverpool University und des Liverpool Women’s Hospital zufolge, könnten etwa ein Viertel dieser Eingriffe vermieden werden. Nämlich jene, die durchgeführt werden, weil sich die Gebärmutter nicht in einem ausreichenden Maße zusammenzieht und deshalb die Geburt nicht voranschreiten will. Die Verabreichung von Oxytozin, um den Geburtsprozeß zu beschleunigen, würde oft nicht helfen und das Problem nur verschlimmern: Ermüdung der Gebärmutter-Muskulatur aufgrund von Sauerstoffmangel und damit einhergehenden hohen Milchsäure-Konzentrationen. Stattdessen schlagen die Mediziner vor, daß ein Verzicht auf „Behandlung“ der ermüdeten Gebärmutter-Muskulatur erlauben würde, sich auszuruhen und genug Kraft für eine natürliche Geburt zu schöpfen.
Eine Geburt per Kaiserschnitt verläuft keineswegs schmerzfrei. Die Schmerzen treten nur später auf und bleiben zudem stärker im Gedächtnis haften, weil keine natürlichen schmerzdämpfenden Hormone ausgeschüttet werden. Deshalb ist es kein Zufall, daß viele Frauen nach einem Kaiserschnitt kein weiteres Kind mehr wollen. Die bei der physiologischen Geburt produzierten Hormone fördern zudem die Bindung zwischen Mutter und Kind.
Tatsächlich hat die physiologische Geburt eine ähnliche Bedeutung wie der Orgasmus. Nicht nur, daß beide die einzigen Möglichkeiten sind, wie das Metazoon seine gesamte überschüssige Energie entladen kann, beide führen auch zur Überschüttung des Gehirns mit „Glückshormonen“ und binden die Partner dauerhaft aneinander. Dergestalt ist die Orgasmusfunktion die Grundlage des Zusammenhalts der Gesellschaft.
Zur Mutter-Kind-Bindung aufgrund von „Glückshormonen“ siehe auch Aspekte des Stillens.
Es ist eine pestilente Mär, daß der Mensch als Baby von der Welt abgekoppelt, „autistisch“ sei („primärer Narzißmus“). Reich zufolge konnten Freud, Melanie Klein und andere bloß deshalb zu dieser Theorie gelangen, weil sie nur mit Säuglingen zu tun hatten, die durch eine widernatürliche Geburt und eine empathielose Pflege in einen entsprechenden Schockzustand versetzt worden waren.
Es ist ein Mythos, daß Neugeborene farbenblind sind. Sie können Farben sehen, auch wenn es sich in den folgenden Monaten weiterentwickelt.
Babys bevorzugen reine Farben wie Rot, Blau, Gelb und Grün. Am wenigsten mögen sie Braun.
Einige Babys zeigen eine auffallende Vorliebe für nur eine Farbe, während andere mehrere Farben mögen.
Bei 105 Babys im Alter zwischen einem halben und sieben Tagen haben Teresa Farroni und Kollegen von der Universität in Padua die Reaktion auf stark stilisierte Gesichter untersucht und festgestellt, daß Babys bevorzugt auf aufrechte Gesichter reagieren. Offenbar, weil nur ein solches einen Kommunikationspartner signalisiert. Auch sind Babys auf helle Flecken mit einem dunklen Punkt in der Mitte fixiert. Diese Flecken signalisieren die stärkste Form des Kontaktes über eine Distanz: den Augenkontakt (die dunkle Iris im Weißen des Auges).
Neben dem Hell-Dunkel-Kontrast spielt aber noch ein zweiter Faktor eine Rolle, wenn sich die Aufmerksamkeit von Neugeborenen auf ein bestimmtes Bild richtet: die Beleuchtung. Die Forscher zeigten den Babys Fotos einer Frau, deren Gesicht einmal von oben und einmal von unten beleuchtet wurde. Die Kinder sahen wesentlich öfter und länger zum zweiten Bild, bei dem die Frau von oben angestrahlt wurde. Diese Form der Beleuchtung kommt auch in einem normalen Umfeld am ehesten vor, entweder durch die Sonne oder einer Lampe, und es entstehen dabei charakteristische Schattierungen rund um die Augen.
Mit den modernen Antidepressiva sind einst gefürchtete Nebenwirkungen in den Hintergrund getreten, dafür kristallisiert sich jedoch die aus Sicht der Orgonomie vielleicht wichtigste Nebenwirkung klarer heraus: sexuelle Dysfunktionen. In der Januarausgabe von INFO Neurologie & Psychiatrie wird eine Metastudie referiert, derzufolge die Prävalenz von sexuellen Dysfunktionen unter der Einnahme von Antidepressiva um ein etwa Zehnfaches höher liegt, als bisher angenommen wurde.
Unter Placebo lag die Rate von sexuellen Dysfunktionen bei 14,2 %, während sie unter Citalopram (z.B. Cipramil), Fluoxetin (z.B. Fluctin), Paroxetin (z.B. Tagonis), Sertralin (z.B. Zoloft) und Venlafaxin (z.B. Trevilor) bei sage und schreibe 70 bis 80 % lag. Ganz anders sieht die Sache bei einer zweiten Klasse von Antidepressiva aus. Hier liegt die Rate von sexuellen Dysfunktionen teilweise sogar niedriger als unter Placebo, d.h. zwischen 4 und 20 %: Amineptin (wird seit 2005 weltweit nicht mehr hergestellt), Agomelatin (z.B. Valdoxan), Bupropion (z.B. Elontril), Mirtazapin (z.B. Remergil), Moclobemid und Nefazodon (2003 vom Markt genommen).
Man muß Psychopharmaka kritisch aber auch differenziert sehen. Ähnlich war Reichs Herangehensweise.
Hier, was Reich selbst zum Thema in Der Krebs zu sagen hat (damals gab es so gut wie keine Psychopharmaka):
Ich persönlich hatte von jeher eine Abneigung gegen Injektion körperfremder Substanzen (…) in einen lebenden Organismus. Man konnte nicht übersehen, daß so viele schmerzstillende Chemikalien zwar die Schmerzen lindern, aber gleichzeitig den autonomen Lebensapparat schädigen. Ja, die schmerzstillende Wirkung der Alkaloide (Morphium etc.) besteht gerade in einer Herabsetzung der vegetativen Empfindungsfähigkeit des Organismus. Sie bewirken also biologisch genau das Gegenteil dessen, was die Orgontherapie erzielen will: Herabsetzung und nicht Steigerung der Lebensfunktion. (ebd., S. 307)
Reich sagt aber auch, daß der Orgonenergie-Akkumulator künstlich eine Erstrahlung des Organismus hervorrufe und fährt fort:
Wir stehen vor der Aufgabe, die Wirkungen mancher chemischen Heilmittel von diesem Standpunkt aus zu begreifen. Dadurch könnten die guten von den schädlichen chemischen Heilmitteln unterschieden werden. Ein Heilmittel, das den Bazillus tötet, aber gleichzeitig die Blutzellen und das Plasmasystem schädigt, statt sie zu stärken, sollte nicht zugelassen werden, auch wenn mächtige Profitinteressen solche Maßnahmen verhindern wollten. Es kann auch nichts anderes als die orgonotische Erstrahlung im Organismus sein, die Schmerzen aller Art rasch herabsetzt oder sogar beseitigt. (ebd., S. 323)
Dazu führt er weiter aus:
(…) orgonotisch versagendes Gewebe verträgt Giftmittel schlecht. Es wird uns zur Regel, bei Krebsbiopathien keine chemischen Substanzen zu applizieren, die sympathikoton auf den Lebensapparat wirken oder die Gewebe schädigen, auch wenn sie die Schmerzen lindern. Sie fördern die Anorgonie, statt sie zu beheben. (S. 355)
Abschließend zwei Aussagen über Psychopharmaka von dem Medizinischen Orgonomen Charles Konia:
Der Niedergang der autoritären sozialen Struktur hat zu einer allgemeinen Schwächung der Muskelpanzerung und einer Verstärkung der Augenpanzerung der Massen geführt. Die verminderte Verfügbarkeit der Abwehrfunktion der Muskelpanzerung, d.h. des Dämpfens von Ängsten und Empfindungen, brachte in den letzten Jahrzehnten den epidemischen Gebrauch und Mißbrauch von illegalen Rauschgiften und den steilen Anstieg in der Vorschreibung aller Arten von psychopharmakologischen Medikamenten mit sich. Sicher benötigen einige Patienten Psychopharmakotherapie – aus einer Vielzahl von Gründen sind sie keine Kandidaten für die medizinische Orgontherapie oder für andere Arten von Therapie. Jedoch verschlimmert die Behandlung von Emotionen mit Medikamenten, so als seien sie pathologische Symptome, den zugrunde liegenden kontaktlosen Zustand. Es ist das Verabreichen von Medikamenten, die die emotionale Intensität und den Kontakt abstumpfen, an Menschen, bei denen bereits eine verminderte Kapazität für Kontakt vorliegt. (The Journal of Orgonomy, Vol. 32, No. 2, Fall/Winter 1998)
Aus massenpsychologischer Perspektive sieht Konia die moderne Psychiatrie wie folgt:
Die mechanistische Herangehensweise der zeitgenössischen Psychiatrie ist der funktionellen, energetischen Herangehensweise diametral entgegengesetzt, dem Einzelnen dabei zu helfen, größeren Kontakt zu sich selbst und seiner Umgebung zu gewinnen. Trotz der Minderung von Symptomen macht sie die Massen in ihrem Gefühlsleben noch kontaktloser, als sie es vorher waren. Manchmal beginnt ein Patient, der bereits psychopharmakologische Medikamente nimmt, die ihm von einem anderen Arzt verschrieben wurden, die Behandlung bei einem Medizinischen Orgonomen. Die Erfahrung, die der Patient während der medizinischen Orgontherapie macht, erlaubt es fast immer diese Medikamente auszuschleichen und ganz abzusetzen. Dadurch wird sich der Patient der Wirkung des Medikaments bewußt. Er beschreibt sie als „Neutralisierung der Emotionen“, als: „Ich bin irgendwie von mir getrennt.“ Heute umgeht die pharmazeutische Industrie die rationale Autorität des Arztes und wendet sich in ihrer Werbung direkt an das Publikum. Auf den ersten Blick scheint diese Praxis das Ziel zu verfolgen, das Publikum zu informieren, entsprechend der von der Pharmaindustrie bekundeten Absicht. Tatsächlich ist es jedoch offenkundiger Kommerzialismus, der durch einen medizinischen Berufsstand ermöglicht wird, der bereits durch sein eigenes Abgleiten in den Kommerzialismus und durch den Mißerfolg seiner mechanistischen Herangehensweise geschwächt ist. (ebd.)
Eine „dogmatische Orgonomie“ ist ein Widerspruch in sich selbst, da nach dem Orgonomischen Funktionalismus jedes Phänomen zwei Seiten hat und es vom Zusammenhang abhängt, welche Seite lebensförderlich („funktionell“) ist und welche nicht. Beispielsweise bedeutet bei Leberkrebs die Option „Orgonakkumulator“ den sicheren Tod, während jene, die sich für die „lebensverneinende“ Chemie, das Messer oder „Todesstrahlen“ entschieden haben, weiterleben dürfen.
Oder mit anderen Worten: Ideologen und „Rechtgläubige“ sind nichts anderes als Vollidioten.
Ein schönes Beispiel ist die so gern verteufelte Psychopharmakotherapie. Es stimmt, teilweise ist sie wirklich vollkommen hoffnungslos und man frägt sich, was das denn für eine „Wissenschaft“ sei. Andererseits gibt es aber auch ganz erstaunliche Erfolge, die „orgonomische“ Ideologen einfach nicht wahrhaben wollen.
Besonders eindrucksvoll ist die Wirkung des Antidepressivums Escitalopram (z.B. Cipralex) bei hirnorganischen (!) Schädigungen, genauer gesagt nach einem Hirnschlag. Bisher hatte man angenommen, dieses SSRI hätte nur Auswirkungen auf die nach einem Hirnschlag sekundär auftretende (vollkommen verständliche) Depression und würde so indirekt den Heilungsprozeß unterstützen. Jedoch neusten Forschungsergebnissen zufolge scheint das Psychopharmakon tatsächlich auf die Hirnstruktur selbst einzuwirken!
Offensichtlich stimulieren Antidepressiva wie Escitalopram die Produktion von Stoffen, die für das Wachstum von Nervenzellen notwendig sind.
Nach dieser notwendigen Einführung traue ich mich, daß folgende zu schreiben:
Wer noch etwas Lebendigkeit in sich hat, spürt, daß seine „innere Amöbe“, das kontraktile autonome Nervengeflecht, durch Medikamente (d.h. Zellgifte) zeitweise lahmgelegt und vielleicht dauerhaft geschädigt wird.
Für die mechanistische Medizin existiert diese hochempfindliche „innere Amöbe“, die uns erst zu Menschen macht, nicht. Vielmehr sind wir wie Roboter, die von starren Nervenbahnen durchzogen werden und in denen Hormone, Enzyme, etc. ungefähr nach dem gleichen Prinzip ausgeschüttet werden, mit dem ein Kühlschrank seine konstante Innentemperatur aufrechterhält.
Daß dem nicht so ist, sieht man an der neurotischen Entwicklung, die nichts anderes darstellt als die von Reich entdeckte „negative bio-energetische Konditionierung“ (Enttäuschungsreaktion) der besagten „Amöbe“: das Biosystem streckt sich nie wieder vertrauensvoll aus, nachdem es „doch harmlosen“ Erziehungsmaßnahmen, „die noch niemanden geschadet haben“, ausgesetzt worden ist oder von Anfang an in einer kalten, emotionalen Wüste ohne genuinen Kontakt vegetieren mußte.
Das Problem ist wirklich, daß sich die Menschen kaum noch als pulsierende, sich streckende und zusammenziehende, Lebewesen fühlen, sondern als starre Roboter. So werden sie „aufgezogen“, das wird ihnen im Unterricht und durch die Medien eingetrichtert und so werden sie von ihren Ärzten behandelt.
Man könnte die ungeheuerlichsten Dinge über diesen Schönheitswettbewerb in Saudi Arabien sagen. Oder darüber, daß Mohammed eine 6jährige geheiratet und die Ehe mit ihr vollzog, als sie 9 war. Was darüber zu sagen ist, wurde beispielsweise neulich in Political Incorrect geschrieben. Ich kenne keine andere Religion, abgesehen von irgendwelchen abgedrehten „Satanisten“, die Sex mit Babys (sic!) und Tieren ausdrücklich gutheißt.
Überhaupt: Welche andere Religion muß in vom Innenminister anberaumten „Konferenzen“ beschwichtigt werden, um sie in die Zivilisation einzubinden?!
Bei allem, was Moslems an Bösem tun, wird gesagt, daß dies selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun habe. Für Christen würde eine solche Herangehensweise richtig sein, denn niemand wird beispielsweise einen Banküberfall als in irgendeiner Weise „christlich“ rechtfertigen können. Wenn jedoch ein Moslem eine Bank überfällt, sieht die Sache schon anders aus, aus dem einfachen Grunde, daß der „perfekte, sündenlose Mensch“ Mohammed entsprechendes getan hat, als er Karawanen überfiel.
Anschläge auf Moscheen von „abtrünnigen“ Glaubensbrüdern? Mohammed hat exakt dasselbe getan.
Und (was) diejenigen (angeht), die sich eine (eigene) Kultstätte (masdschid) gemacht haben, um (den Gesandten) zu schikanieren (diraaran), dem Unglauben zu frönen (kufran) und unter den Gläubigen ein Zerwürfnis hervorzurufen, und als Stützpunkt (irsaadan) für (gewisse) Leute, die früher gegen Allah und seinen Gesandten Krieg geführt haben – und sie schwören bestimmt, daß sie es in bester Absicht getan haben. Aber Allah bezeugt, daß sie lügen. (Sure 9: 107-108)
Auf dem Rückweg von Tabuk erhielt Mohammed die Nachricht von einer Moschee, die eine Gruppe von Muslimen in Opposition zu seiner Autorität gebaut hatte. Allah gab ihm eine Offenbarung, die die böswillige Absicht der Erbauer klar machte, trotz deren Beteuerungen guter Absichten (Vers 107). Mohammed befahl seinen Anhängern, die Moschee niederzubrennen. Ibn Kathir sagt, daß ihre Erbauer „sie zu einem Vorposten für die, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führten, machten.“
DiaLüg? Als Mohammed noch schwach war, und in Mekka als harmloser Spinner geduldet wurde, galt, daß es keinen Zwang im Glauben geben dürfe. Die Lieblingsstelle der Moslems, die sich in der Diaspora befinden. Kaum gewannen sie die Oberhand, galten fortan jene Verse, die Mohammed „offenbarte“, als er unumschränkte politische Macht ausübte: Tod den Ungläubigen!
Eine der grundlegenden Irrtümer des westlichen Menschen ist, daß er Geistiges und Allegorisches in den Islam hineininterpretiert. Dabei besaß der denkbar einfach gestrickte Mohammed überhaupt kein Konzept von „Geist“. Das Abstraktionsvermögen ging gegen Null. Man denke nur daran, daß Mohammed davon ausging, daß Christen drei Götter anbeten: den Vater, den Sohn und die Mutter (sic!, nicht etwa den Heiligen Geist!). Allah könnte keinen Sohn haben (entsprechend dem Sohn des christlichen Gottes), weil er keine Frau hat!
Kaum zitiert man aus dem Koran (in einer wortgetreuen und nicht geschönigten Übersetzung), den Aussprüchen des Propheten oder seiner offiziellen Biographie – schon wollen ein Moslems umbringen.
Alle Religionen blühen durch das Internet auf, nur der Islam ist dem Untergang geweiht; nur der Islam muß den freien Zugang zu seinen eigenen Quellen fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
Meines Erachtens ist dies auch der wahre Grund, warum so viele westliche angeblich „linke“ und „liberale“ „Intellektuelle“, und überhaupt die westliche „Elite“, den Islam so fanatisch verteidigen: ihre gesamte Existenz beruht auf Lüge und Verdrängung. Deshalb identifizieren sie sich mit dem Islam, der das Aufdecken der Lüge unter Todesstrafe stellt. Kritiker fallen dem Fememord anheim.
Im Anschluß an den Italiener Giobanni Schiaparelli hat der bedeutende amerikanische Astronomen Percival Lowell die berühmt-berüchtigten „Marskanäle“ entdeckt. Über 50 Jahre später mit Beginn der Raumfahrt war „natürlich“ Lowells Theorie widerlegt und für die amerikanischen Wissenschaftler Carl Sagan und Paul Fox war
die überwiegende Mehrzahl der Kanäle (…) weitgehend ein Phantasieprodukt (…) ein anschauliches Beispiel für die Unzuverlässigkeit des Systems von Augen, Hirn und Hand unter schwierigen Beobachtungsbedingungen. (A.C. Clarke: Geheimnisvolle Welten, München 1981)
So wurde wieder einmal eine potentiell sehr wichtige Entdeckung vom Strom des sich akkumulierenden menschlichen Wissens entfernt.
1971, im Jahre der kartographischen Erfassung des Mars durch Mariner 9, machte der amerikanische Astronomen Peter Boyce eine überraschende Entdeckung in Chile an einem der besten Teleskope der Welt. Er sah „plötzlich von der Spitze eines der trompetenförmigen Dunkelgebiete (Syrtis major) in der Äquatorzone des Planeten einen klassischen Lowellschen Kanal ausgehen.“ Dann „erschienen weitere Markierungen, darunter immer mehr Linien und ‘Oasen’.“ Durch ein weiteres Teleskop sah auch sein Kollege Jim Westfall, sie „plötzlich überall auftauchen“ (ebd.).
Was hatte Lowell wirklich gesehen? Über die Oberfläche ziehender Staub, wie Boyce glaubt? Oder waren es vielleicht eine Art von „DOR-Linien“, die ich gestern beschrieben habe? Was hat es mit den dunklen Linien („Brücken“) auf dem Mond auf sich, die ich in Ea und die Wellenfunktion beschreibe? DOR-Linien?
Auf dem Jupitermond Europa wurden rätselhafte Linien entdeckt – dunkel und gerade – sie werden als „Risse in einer dicken Eisschicht“ interpretiert. Man sprach aber auch von
Serien von eigenartigen, feinen, dunklen Linien, die bis zu Tausenden von Kilometern lang und über diese Distanz bemerkenswert gerade sind. Ihr Ursprung bleibt vorerst ein Rätsel. (Guest, J., et al.: Planeten Geologie, Freiburg 1981)
Nun, die Linien auf dem Jupitermond seien Bruchlinien und die schwarzen Flecken auf dem Jupiter selbst Folgen von Meteoriten-Einschlägen. Klingt vernünftig und stimmt mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Trotzdem sollte man DOR-Linien und DOR-Wolken nicht ausschließen, die man schließlich auf der Erde direkt beobachten kann.
Was ist mit den Sonnenflecken? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Theorie des berühmten britischen Astronomen Fred Hoyle und seines Schülers N. Chandra Wickramasinghe, denen zufolge Viren und Bakterien im kosmischen Staub vorhanden sind und vom Sonnenwind getrieben auf die Erde herunter prasseln.
Vielleicht haben die Grippeepidemien nichts mit „Viren aus dem All“ zu tun, wie Hoyle und Wickramasinghe annehmen, sondern mit einem vermehrten DOR-Gehalt der Erdatmosphäre entsprechend dem periodischen DOR auf der Sonnenoberfläche