Islam und Rassismus

20. September 2014

Kaum brennt irgendwo eine Moschee, gibt es einen Kurzschluß in einem Wohnhaus mit „Südländern“ oder wird auf einem Moscheebauplatz etwas Schweinefleisch entdeckt, reisen Vertreter höchster Staatsämter an, um ihre Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen. So jetzt wieder Sigmar Gabriel anläßlich des ungeklärten Brandes der Mevlana-Moschee in Berlin-Kreuzberg. pi-news berichtete darüber. In einem PI-Leserkommentar dazu, wird alles Notwendige gesagt:

Brandanschläge auf Moscheen, Synagogen und Kirchen seien immer auch „ein Anschlag auf das Zentrum der Gesellschaft“, sagte der Vizekanzler am Sonnabend.

Dummes Zeug. Blödes Phrasengedresche. Moscheen sind nicht das Zentrum der Gesellschaft.

Gerade angesichts des Konflikts im Irak gelte es, ein Zeichen des friedvollen Zusammenlebens der Religionen zu setzen, es dürfe keinen Kampf der Kulturen geben.

Hier in Deutschland war fast 70 Jahre alles ruhig und friedlich, bis Moslems ununterbrochen und penetrant damit begannen, unsere Gesellschaft in genau den Moslemkäse umzuformen, der für islamische Gesellschaften typisch ist. Dazu gehört auch das pausenlose Beschwören von “Christen, Juden und Moslems”.

Unsere Gesellschaft ist weitgehend säkular mit christlicher Geschichte! Mit geht dieses Religionsgejaule auf die Nerven. Und Gabriel, übrigens: Wenn Anschläge auf Kirchen Anschläge auf das “Zentrum der Gesellschaft” sind, warum höre ich von dir nie was, wenn z.B. Antifanten, Satanisten, Moslems, Linke, Gelangweilte Kirchen anzünden und sich darüber öffentlich ein Loch in die Mütze freuen?

Hier: Auf der Seite der Freiburger Antifa wird am Heiligen Abend 2013 triumphierend folgende Bilanz gezogen:

In Südbaden wurden dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit gleich zwei Kirchen angezündet. In Eimeldingen wurde beim Brand am 26. November die Orgel vollständig zerstört, ohne dass der zündelnde Schlingel erwischt worden wäre. In Ühlingen-Birkendorf verursachte ein sympathischer Brandstifter einen Riesenschaden an der Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Margareta. Im mittelbayerischen Beilngries brannte am 7. Dezember die Stadtpfarrkirche St. Walburga lichterloh und farbenfroh, ein Beichtstuhl und die Orgel wurden schwer beschädigt. Ob der Brand am 22. Dezember in der Herz-Jesu-Kirche in Aschaffenburg vorsätzlich gelegt wurde, ist zwar leider noch unklar, jedoch liegt der Verdacht erfreulich nahe, da bereits am 9. Dezember der Opferstock in der Kirche angezündet worden war. Die segensreichen Taten wurden ganz im Geiste von Papst Johannes XXIII. verübt, der einst sagte: „Tradition heißt: Das Feuer hüten, nicht die Asche aufbewahren.“

Dieser unverhohlen gefeierte “Spaß”, Kirchen und ihr Inventar abzufackeln, findet nach Bekunden jener Antifa-Gruppe seit 2009 alljährlich in der Adventszeit statt – mit verheerenden Folgen.

Kam da je was von Siggi? NEIN!

Mehr angezündete Kirchen: Garbsen. Wuppertal. Müggelheim. Eimeldingen. Ühlingen-Birkendorf.

Und noch mehr Kirchenbrandstiftungen, allein in den letzten drei Monaten 2014:
9. August:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/feuer-in-kalkumer-kirche-brandstiftung-vermutet-aid-1.4441870

3 x Geilenkichen, 1 x Kohlscheidt, Juni:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/brandstiftung-in-kirchen-taeter-weiter-auf-freiem-fuss-1.853446

Greifswald, Juli:

http:// www. nordkurier. de/greifswald/kirche-in-greifswald-in-flammen-298688707.html

Diese Schauveranstaltung war widerlich! Aber Maizeck hat den Bruder im Geiste und Kumpel im Leibe ja schon zum Fastengebrechen eingeladen…

Was soll man noch zum absurden Affentheater „NSU“ sagen? Esther Saoub (ARD-Studio Kairo) hatte vor einigen Jahren folgendes zum „Marwa-Prozeß“ (offenbar ein stehender Begriff!) zu sagen:

Wer in Deutschland eine Muslimin beschimpft, muß bestraft werden, und wer einen kaltblütigen und heimtückischen Mord begeht sowieso.

Demnach macht es also einen Unterschied, wen ich beschimpfe? Ich würde dieses Selektieren „Rassismus“ nennen, wenn denn Islam eine „Rasse“ wäre.

Aber zurück zum Kommentar:

Gefahr kann von allen Seiten ausgehen. Doch wer sich in Deutschland negativ über Minarette oder Kopftücher äußert, muß damit rechnen, daß eines Tages auf diese Worte Taten folgen.

Wer sich „negativ über Minarette oder Kopftücher äußert“, muß damit rechnen, daß rechtsradikale Psychopathen Muslime niedermetzeln! Wer sich negativ äußert!

Damit gehört jedwede auch noch so milde Islamkritik verboten: Volksverhetzung, Aufruf zum „Rassenhaß“ und Mord!

Tatsächlich muß ich Frau Saoub sogar teilweise Recht geben. Wie in Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht dargelegt, war der Nationalsozialismus eine Reaktion auf die scheinbar unaufhaltsame Ausbreitung des Roten Faschismus. Ähnlich ist heute zu befürchten, daß es von neuem zu einem Ausbruch von wildgewordenem Kleinbürgertum kommt („Nationalsozialismus“). Wenn sich der Islam weiter ausbreitet, wird man das Aufflackern der „rassistischer“ Emotionellen Pest bald überall in der nicht-islamischen Welt beobachten können.

Das wird dem Islam letztendlich dienlich sein, ähnlich wie der Nationalsozialismus im Endeffekt die Ausbreitung des Kommunismus beschleunigt hat. Genauso hat der Angeklagte im „Marwa-Prozeß“, Alex W., ungewollt die Islamisierung Deutschlands vorangebracht wie kaum ein anderer.

Mit dem nach außen Tragen von sekundären Trieben kann man die Emotionelle Pest nicht bekämpfen. Man stärkt sie eher, weil nur noch zusätzlich Irrationalismus in den sozialen Organismus getragen wird. Das einzige, was hilft, ist kontaktvolles Denken und Handeln: das Gegenteil des „Rassismus“ einer Esther Saoub und eines Alex W., der heute vorherrscht!

Der Mörder von Fort Hood konnte trotz seines seit Jahren andauernden offen islamistischen Auftretens nur deshalb 13 Soldaten töten, weil er gemäß der kontaktlosen Political Correctness als Moslem, d.h. als Mitglied einer „potentiell verfolgten Minderheit“, sakrosankt war. Wäre er ein WASP gewesen, der sich in rechtsradikalen Kreisen bewegte und durch Nazi-Gerede auffiel, wäre er sofort aus dem Verkehr gezogen worden. Rassismus.

rassenhaß

James DeMeos Blog wurde von den Betreibern wiederholt aus dem Netz genommen, nachdem sich Moslems beschwert hatten: es würde durch die Saharasia-These Haß und Rassismus verbreitet!

Wenn hier irgendjemand „rassistisch“ ist, dann die Moslems, die sich verzweifelt bemühen, wie Araber aufzutreten, von der Kleidung bis hin zu Manierismen. Die Araber selbst wollen ihre „Rasse“ „rein“ halten, indem es für einen Nichtaraber unmöglich ist, eine arabische Frau zu heiraten. Man nenne mir nur ein Beispiel, wo ein nichtarabischer Moslem (von „Ungläubigen“ ist hier erst gar nicht die Rede!), eine arabische Muslima geheiratet hat!

In Ägypten wurde 2007 der Blogger Kareem Amer, ein 22jähriger Moslem, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wegen „Aufstachelung zum Haß gegen den Islam“. Anläßlich der antichristlichen Ausschreitungen in Alexandria im Oktober 2005 hatte er geschrieben:

Die Moslems haben die Maske abgenommen, um ihr wahres haßerfülltes Gesicht zu zeigen und sie haben der Welt gezeigt, daß sie auf dem Gipfel ihrer Brutalität, Unmenschlichkeit und Kriminalität angelangt sind. Einige mögen denken, daß die Handlungen der Moslems nicht den Islam repräsentieren und nichts mit den islamischen Lehren zu tun haben, die von Mohammed vor vierzehn Jahrhunderten eingeführt wurden, aber die Wahrheit ist, daß sich ihre Handlungen nicht von den Lehren des Islam in seiner ursprünglichen Form unterscheiden.

Die Politisch Korrekten wollen auch im Westen derartige „Islamophobie“ strafbar machen! Dabei hatte Amer untertrieben: der „Islamische Staat“ hat in Syrien und im Irak haben gezeigt, daß es immer noch eine Steigerung der islamischen Barbarei gibt.

Bezeichnenderweise sind auch die linksliberalen Verteidiger der „Rechte“ der Moslems voll von Rassismus. Dazu nochmal zurück nach Fort Hood. Damals redete sich die Doppelfrau an der Spitze der deutschen Justizverwaltung um Kopf und Kragen:

Im Rahmen des Sonntagsstammtisches des Bayerischen Rundfunks sprach sich Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angesichts des Anschlages von Fort Hood dafür aus, daß Muslime nicht eingesetzt werden sollten, wenn sie dabei gegen ihre Glaubensbrüder „agieren“ müßten – und dort nicht eingesetzt werden wollen.

Wie einer der Leser von Politically Incorrect anmerkte, bedeutet das nichts anderes, als daß, Frau Leutheusser-Schnarrenberger zufolge, Moslems prinzipiell nicht in diese Gesellschaft zu integrieren sind! Die letztendliche Loyalität von Moslems gilt, wenn man Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Einwurf zuende denkt, immer und überall einzig dem Islam.

Wenn wir (mit Blick auf Fort Hood) nicht mal Soldaten islamischen Glaubens trauen können, wie können wir dann überhaupt irgendeinem Moslem vertrauen?

Dieses Land ist noch kein Polizei-, sondern ein Rechtsstaat, der sich weitgehend darauf verlassen muß, daß sich die Bürger an die Gesetze halten und beispielsweise nicht systematisch die Sozialkassen ausplündern. Dieser Staat kann nicht liberal und freiheitlich bleiben, wenn sich eine ständig wachsende Gruppe in dieser Gesellschaft diesem Land gegenüber im Grundsatz nicht verpflichtet fühlt, sondern es nur ausnutzt.

Wie viele radikale Moslems sind mittlerweile Bürger dieses Landes mit allen Rechten? Bürger, deren Interessen dieses Land auch im Ausland vertreten muß!

Ich erinnere nur an das „CIA-Opfer“ Khaled el-Masri. Die ganze haarsträubende Geschichte findet man bei Wikipedia.

Wenn es überhaupt einen Skandal gab, dann ist er darin zu suchen, daß dieser Mann deutscher Staatsbürger werden konnte. Unser deutscher Mitbürger Khaled el-Masri war seit Jahren regelmäßiger Besucher der Moschee im „Multikulturhaus“ (!) in Neu-Ulm und des Islamzentrums in Ulm, zwei Hochburgen des radikalen Islam („Islamismus“) in Deutschland. Auch pflegte er enge Kontakte zum Al-Kaida-Aktivisten Reda Seyam. Und was machte Frau Leutheusser-Schnarrenberger? Unter dem Stichwort „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 2 I)“ schrieb sie über Der Fall Khaled el Masri. Regierungen im Zwiespalt zwischen Terrorbekämpfung und Menschenrechten. Die Herausgeber des Bandes Grundrechte-Report 2006 meinten damals:

Nichts geändert hat sich auch an der Grundthese der Herausgeber, Jahr für Jahr durch die Realität bestätigt, daß ernsthafte Gefahren für unseren freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat mit seinen Bürger- und Menschenrechten weniger ausgehen von sog. Verfassungsfeinden und verfassungsfeindlichen Bestrebungen, sondern in erster Linie vom Staat und seinen Institutionen, und daher der Schutz der Verfassung nicht etwa in den Händen der Verfassungsschutzbehörden liegt, sondern Aufgabe der Bürgerinnen und Bürger ist.

Bürger wie Khaled el-Masri, der sich wirklich sehr aktiv für die Grundrechte einsetzt?! Wie gesagt, man lese den Wikipedia-Eintrag über el-Masri! Man überfliege auch die Titel weiterer Beiträge zum Grundrechte-Report 2006:

Gesinnungstest für Muslime Diskriminierende Einbürgerungspraxis in Baden-Württemberg

Moscheegänger unter Kontrolldruck Repressionen gegen Muslime auf zweifelhafter Grundlage

Wenn Fundamentalisten Toleranz fordern

Gericht bricht Kirchenmonopol Das Ende der Diskriminierung von Weltanschauungsgemeinschaften an öff. Schulen

Der lange Weg zur Gleichbehandlung Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen

Abschiebegegner ohne Rechte

Auftrag Menschenjagd Kommandosoldaten der Bundeswehr im schmutzigen Krieg am Hindukusch

Aufklärung und Prävention Die offenen Aufgaben der Bundesregierung im Kampf gegen den Terrorismus mit Blick auf die Menschenrechte

Die Folterungen in Abu Ghraib und das deutsche Völkerstrafgesetzbuch

Die Zelle im zweiten Stock Grundrechtsverletzungen durch die Ausländerbehörde

Dieses Land kann nicht lebenswert bleiben, wenn man ständig Angst haben muß, von jungen aggressiven muslimischen Männern angegriffen zu werden. Wer traut sich abends noch ohne innere Anspannung raus und kann guten Gewissens seine Kinder in die Schule schicken? Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer, insbesondere die Lehrerinnen, leben in panischer Angst. Sogar die Polizei hat Angst vor jungen Türken und Arabern. Die mutige Islam-Kritikerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger deutet an, daß Soldaten Angst haben müssen, von ihren muslimischen „Kameraden“ in den Rücken geschossen zu werden.

Wie soll sich nach Ihrer Meinung, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, der Bürger im Alltag gegenüber dem potentiell meuchelmörderischen Feind verteidigen? Pfefferspray, Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, Münzen in einem Strumpf, wie von Charles Bronson in Ein Mann sieht rot? Sollen wir uns die Mühe machen Krav Maga zu betreiben, Frau Leutheusser-Schnarrenberger?

Im Gegensatz zu den üblichen Kampfsportarten, meistens fernöstlicher Provenienz, geht es hier ausschließlich um effektive Selbstverteidigung ohne viel Brimborium. Krav Maga wurde im Zweiten Weltkrieg von Juden entwickelt, die sich gegen islamophile Nationalsozialisten zur Wehr setzen mußten und wurde später kontinuierlich von den Israelis im Kampf gegen sogenannte „Palästinenser“, d.h. nahöstliche Nazis, weiterentwickelt.

Die biosoziale Grundlage der Familien- und Paartherapie (Teil 7)

19. September 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Peter Crist: Die biosoziale Grundlage der Familien- und Paartherapie (Teil 7)

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In the Skies

18. September 2014

Scientology fasziniert mich. Erstens sind generell Sekten eine großartige Unterhaltung und Scientology ist der Prototyp einer Sekte. Es macht einfach Spaß, Irren zuzusehen, die sich selbst tödlich ernstnehmen. Eine bessere Komik als Roboter, die Menschen nachahmen, kann es kaum geben. Entsprechend zeigt Scientology wohin eine strikt „spirit-uelle“ Weltsicht in letzter Konsequenz führt.

Wer an die Autonomie des „Geistes“ glaubt (so als wäre der ein „Ding“), verkörpert das diametrale Gegenteil der Orgonomie. (Übrigens betrachtete L. Ron Hubbard, der Gründer und Messias der Scientology, die Sexualität als Teil der Verschwörung der Psychiater [sic!], mit der diese vor Milliarden von Jahren die Geistwesen versklaven wollten.)

Das Kerngeheimnis, das hinter der fanatischen Verbissenheit der Scientologen steht, stellt sich, soweit ich es verstanden habe, wie folgt dar: Als faktischer Nachfolger der „Großen Bestie 666“ Aleister Crowley (beispielsweise ist das Scientologen-Kreuz Crowleanity pur) galt das Hauptaugenmerk von Hubbard dem Kampf gegen Christus. Die Scientologen wollen ehrlich die Menschheit retten. Die „Wiederkunft Christi“ ist für sie die alptraumhafte Wiederkehr jener dämonischen Außerirdischen, die die Religionen in unser unsterbliches Bewußtsein „eingraviert“ haben, um uns zu versklaven. Die Wiederkehr Christi bedeutet demnach nichts anderes als die endgültige, d.h. auch physische Versklavung der Menschheit. Scientology ist unsere letzte und einzige Hoffnung!

Wie in jedem paranoiden Wahnsystem steckt ein Fünkchen Wahrheit auch in diesem Szenario des satanistischen Science-Fiction-Autors Hubbard. Die rationalistischen Antiscientologen, die kaum weniger engstirnig sind als die Scientologen selbst, haben für so etwas natürlich kein Gespür.

Blicken wir doch einmal auf das Christentum:

Ich liebe Peter Green. Er spielte dieses Lied ein, als er von Drogen und Aufenthalten in der Psychiatrie zerstört, am Tiefpunkt seines Lebens war. Trotzdem konnte er noch immer diese Magie um sich verbreiten. Seit ich In the Skies 1979 das erste Mal hörte, fasziniert es mich. Es ist einer dieser Ohrwürmer, der einen nie wieder loslassen. Gleichzeitig repräsentiert Green den schlimmsten Abgrund, der vorstellbar ist. In wirklich jeder Hinsicht gehen mir kalte Schauer über den Rücken, wenn ich das Stück höre.

Die weitaus meisten Amerikaner, und wohl mehr Europäer als wir denken, ganz abgesehen vom Rest der Menschheit, sind fest davon überzeugt, daß die „Erlösung“ kommen wird. Der „Menschensohn“ wird „aus den Himmeln“ herniederkommen und uns in eine unvorstellbare Herrlichkeit führen. Er wird unsere Seelen ernten und wir werden unsterblich durch herrliche Städte wandeln.

Wie in Außerirdische Seelenfänger angeschnitten, kann sich hinter diesem vermeintlichen „Seelenheil“ etwas ganz anderes verbergen. Demnach wären alle, die an den Jüngsten Tag glauben, Anhänger eines UFO-Kults. Peter Greens In the Skies faßt diesen Aspekt in Töne.

Dieser Vorstellungskreis ist den Christen, den wirklichen Christen, durchaus vertraut. Sie sind beispielsweise angesichts der anhaltenden Harry Potter-Manie, der Verbreitung von Spiritismus (insbesondere Channeling) und Okkultismus zutiefst beunruhigt, weil auf diese Weise den „unreinen Geistern“ ein Einfallstor in diese Welt geschaffen wird.

Es ist voll grausamer Ironie, daß sie selbst vielleicht das größte, das ultimative Einfallstor öffnen. Es ist auch gut möglich, daß derartige Überlegungen der UFO-Geheimhaltung zugrundeliegen. Es stellt sich die Frage, warum die Regierungen, insbesondere die der USA, diese Vorfälle geheim halten. Prinzipiell sind zwei „logische“ Antworten möglich:

  1. Aus Gründen der nationalen Sicherheit werden die Quellen für neue Militärtechnologien geschützt.
  2. UFOs dürfen aus Gründen der nationalen Sicherheit niemals ins allgemeine Bewußtsein treten, weil das Phänomen engstens mit dem menschlichen Bewußtsein verknüpft ist: wir könnten buchstäblich die „Pforten der Hölle“ öffnen, wenn wir („die Massen“) die Realität anerkennen.

Wenn das letztere der Grund ist, könnten dem quantentheoretische Überlegungen zugrundeliegen. Beispielsweise John von Neumann hätte die Geheimdienste der US-Luftwaffe und der US-Marine darlegen können, daß man es hier mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Phänomen zu tun hat, das vom Beobachter und seinem Bewußtsein nicht zu trennen ist.

In diesem Zusammenhang gibt es jede Menge Berichte darüber, daß „Okkultisten“, und zum Beispiels auch die katholische Kirche mit ihrem Marienkult, durch ihre Riten die „Manifestation“ von UFOs „in the skies“ provozieren.

Es lohnt sich auch, nochmals ganau zu erwägen, was Orgonon und Reich nach dem ORANUR-Experiment widerfahren ist. Vielleicht ist es mehr als eine bloße poetische Umschreibung, wenn man sagt, daß er damals ungewollt die Tore der Hölle geöffnet hat.

Siehe dazu meinen Aufsatz Ea und die Wellenfunktion.

Chemie und vegetative Strömung

17. September 2014

Es ist eine Illusion zu glauben, daß Chemie die biologische Pulsation unterstützen könnte. Abgesehen von den unverzichtbaren Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralien in unserer Nahrung ist so gut wie alles Gift. Beispielsweise müssen wir unsere Lebensmittel aufwendig zubereiten, weil sie voller zum Teil hochtoxischer Stoffe sind, mit denen die Pflanzen sich ihrer Freßfeinde erwehren. Reine Rohköstler leben extrem ungesund!

Medikamente, „Genußmittel“ (etwa Kaffee) und Drogen sind lebensnegativ. Das, obwohl wir sie manchmal brauchen. Man denke nur das Gift, daß Krebspatienten in der Chemotherapie zu sich nehmen müssen, um überleben zu können! Oder die Giftpflanzen, die Schimpansen fressen, um Darmparasiten zu bekämpfen. Die Beispiele sind zahllos.

1954 hat Reichs Mitarbeiter Robert A. McCullough in einem denkbar einfachen Experiment die damals gängigen Antibiotika untersucht, indem er Saat in entsprechenden Lösungen keimen ließ. Die Pflanzenkeimlinge seien, so Reichs Überlegung am Beginn des von McCullough durchgeführten Experiments, expansive Lebenssysteme, die zeigen würden, ob die Substanzen eine grundsätzlich lebens-positive oder -negative Wirkung haben. Es zeigte sich, daß, mit Ausnahme von Penizillin, die untersuchten Antibiotika das Wachstum der Pflanzen bremsten oder diese sogar abtöteten („Antibiotics, Cloudseeding and Life Energy“, CORE, Vol. VII, Nos. 1-2, March 1955).

Vor kurzem hat Dean T. Davidson eine Untersuchung veröffentlicht, in dem er gängige leichte Schmerzmittel auf die gleiche Weise untersucht hat. Er ist zu einem ähnlichen Ergebnis wie McCullough gekommen. Bei geringen Dosen gibt es keinen, bzw. bei einem Präparat einen sehr geringen positiven, Effekt. Mit dem Anstieg der Dosis wird die Auswirkung auf das Pflanzenwachstum durchweg immer negativer („A Functional Analysis of Three ‚Mild‘ Analgesics“, The Journal of Orgonomy, Vol. 42, No. 1, Spring/Summer 2008).

Diese Herangehensweise, mit der für den Menschen bestimmte Medikamente bei einfachen Organismen untersucht werden, erinnert mich an eine Arbeit über Drogen und „Genußmittel“, die an Spinnen getestet wurden.

Das Ergebnis ist hier zu bewundern:

spingen

Der Reihe nach sieht man zunächst das natürliche Spinnennetz, es folgt ein Netz, das unter dem Einfluß einer Substanz geknüpft wurde, die in Schlaftabletten enthalten ist. Dann kommen THC, Marihuana, Ecstasy, LSD und schließlich Koffein. Im einzelnen ist nicht wichtig, daß Koffein die verheerendste Auswirkung hat und LSD die schwächste. Das mag im einzelnen mit den Besonderheiten der Spinnen zu tun haben. Wichtig ist nur, daß Substanzen, die der Anregung oder Entspannung dienen sollen, in keinem Fall zu einem besseren Funktionieren führen.

Mit der eingangs erwähnten selbstevidenten Einschränkung scheint es kaum chemische Substanzen zu geben, die das harmonische Wachstum und die Koordination der Lebensprozesse begünstigen. Das war einer der Gründe, warum Reich im Grundsatz ein Gegner der chemischen Industrie und der Pharmaindustrie war. Chemie und Medikamente sind ein notwendiges Übel.

Letztendlich geht es darum, was die Chemie mit der Lebensenergie im menschlichen Körper macht. In den weitaus meisten Fällen scheint sie das Lebendige in uns zu schwächen. Dazu ein kurzer Blick auf – mich:

Seit Menschengedenken habe ich mich zu der Zeit am besten gefühlt, als ich unwissentlich ein Psychopharmakon zu mir nahm. Ich hatte Hautausschlag nachdem mich eine Zecke gebissen hatte. Ich fühlte mich die zwei Wochen über, in denen ich die antibiotische Behandlung durchführte, einfach phantastisch: beschwingt, cool, weltgewandt. Mein Orgontherapeut schaute sich die Pillenpackung interessiert an und hatte die Lösung: das war kein Effekt der Orgontherapie (Mobilisierung der Energie, höherer Erregungspegel), sondern ganz im Gegenteil hatte das lebensfeindliche Mittel („Anti-Bio-tikum“) mein Energieniveau gesenkt und damit meiner neurotischen Abwehr buchstäblich die Mittel (die Energie) entzogen. Auf die gleiche Weise wirken Psychopharmaka. Das innere Tauziehen zwischen Trieb und Triebabwehr wird entschärft und subjektiv fühlt man sich vielleicht sogar „energetischer“ als zuvor. Drogen, insbesondere Cannabis, und ein Gutteil der Medikamente, die die Menschen so zwanghaft schlucken, dienen tatsächlich diesem einen Zweck, der Drosselung der vegetativen Strömungen. Alles andere ist nur vorgeschoben.

Man kann die psychologischen und medizinischen Abteilungen der Universitätsbibliotheken durchgehen und man wird nie auf eine Beschreibung der vegetativen, bzw. orgonotischen Strömung stoßen. Sie tritt auf, wenn die Panzerung langsam und systematisch aufgelöst wird. Der medizinische Orgonom Dr. Charles Konia beschreibt sie wie folgt:

Die biologische Strömung kommt aus dem biologischen Kern. Gepanzerte Menschen müssen bis zu einem gewissen Grad von ihren biophysischen Beschränkungen frei sein, bevor sie die Strömung spüren können. Normalerweise geschieht das in der Therapie nach Auflösen der Panzerung im fünften Segment, dem Zwerchfell-Segment. Diese Bewegungen werden als dreidimensionale Sensationen erfahren, wie eine sanfte Brise. Bei der sexuellen Umarmung wird die Strömung als eine süße, schmelzende Sensation, so als würde etwas herausgezogen werden, erlebt. („Orgonotic Contact: Part IV: The Stream of Life (Part 1)“, The Journal of Orgonomy, Spring/Summer 2008, S. 28)

Die normalen Neurotiker (also wir alle) kennen diese Strömungen gar nicht aus eigener Empfindung und die Psychotiker kennen sie nur als „göttliche“ oder „dämonische“ Kräfte, die sie ängstigen und buchstäblich „in den Wahnsinn treiben“.

Gewisserweise sind jedoch unsere neurotischen Symptome ein Äquivalent für die orgonotischen Strömungen, die Psychotiker erleben. Die Panzerung der orgastisch Impotenten ist nicht mehr in der Lage, die überschüssige organismische Orgonenergie zu binden und infolge kommt zu manchmal recht bizarren neurotischen Symptomen, in denen sich die Energie entlädt.

In der Psychotherapie werden die Symptome „geheilt“, indem die sich in den Symptomen äußernde freigewordene Energie wieder gebunden wird. Im psychoanalytisch orientierten Zweig geschieht das durch Bindung der Energie im Gehirn („Bewußtmachen des Unbewußten“); im verhaltenstherapeutisch orientierten Bereich durch einen Dressurakt. Neuerdings könnte man die „Körpertherapien“ hinzufügen, wo die Energie an einer Stelle befreit wird, damit es an einer anderen Stelle zu einer um so heftigeren Kontraktion kommt (insbesondere im Augensegment und im Zwerchfell-Segment).

In der Psychopharmakotherapie schließlich werden chemische Substanzen eingesetzt, um den Energiefluß im Körper zu drosseln und so zu einer Abnahme der Symptome zu führen. Psychotiker verhalten sich durch diese Medikamente fast wie normale Neurotiker und auffällige Neurotiker werden wieder unauffällig.

Dieser Wirkmechanismus der Psychopharmaka war früher offensichtlicher als heute. Manche werden sich noch an die „lebenden Toten“, die merkwürdig starr durch die Parks der Psychiatrien stakten, erinnern. Aber selbst bei den modernen SSRIs („Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“), die vor allem gegen Depressionen eingesetzt werden, weist einiges auf die Drosselung der organismischen Energie als eigentlichem Wirkmechanismus hin. Man höre nur, wie Patienten die Wirkung des Antidepressivums Venlafaxin (Trevilor) beschreiben. Hier eine typischer Beitrag aus einem entsprechenden Forum:

Nehme seit ca. 4 Jahren Trevilor retard, erst 150mg und dann 75mg. Bei mir wurde vor ca. 7 Jahren ein generalisiertes Angstsyndrom festgestellt, das vor 4 Jahren in starke Panikattacken, mit Klinikaufenthalt, ausuferte, und seitdem nehme ich auch die Medikamente. Mit Trevilor ging es mir eigentlich ganz gut…außer das ich einige Nebenwirkungen, wie extrem vermehrtes Schwitzen, Gewichtszunahme, sexuelle Unlust, und am Ende jetzt eine gewisse Abgestumpftheit Emotionen gegenüber, Müdigkeit und Energielosigkeit hatte/habe.

Dazu paßt auch die Wirkung derartiger Medikamente auf besonders vulnerable Organismen: Bei Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft SSRIs eingenommen haben, kommt es zu Atemproblemen und einem geringeren Geburtsgewicht. Bei alten Menschen können SSRIs zu Apathien führen.

Auch möchte ich auf einen Artikel mit der bemerkenswerten Überschrift „Parästhesien mit stromschlagähnlicher Symptomatik als Absetzeffekt von Venlafaxin“ hinweisen.

Es handelt sich um die Kasuistik einer jungen Frau, die davon berichtet, daß es nach dem offenbar zu raschen Absetzen von Trevilor zu extremen Mißempfindungen in Form von „elektrischen Stromschlägen“ in den Armen und Beinen gekommen sei. Bereits vorher gab es andere Einzelfallberichte über stromschlagähnliche Symptome nach dem Absetzen von SSRIs. (Venlafaxin ist zwar kein SSRI doch hemmt es ebenfalls die Wiederaufnahme von Serotonin.)

In der Literatur wurden solche Symptome als stromstoß- oder blitzartige Mißempfindungen beschrieben, die oft am Kopf oder Nacken beginnen, anschließend in die Extremitäten ausstrahlen beziehungsweise den ganzen Körper betreffen („brain zaps“) und von den Patienten als sehr quälend erlebt werden.

Ich finde es absolut faszinierend, daß erstens in der psychiatrischen Literatur orgonotische Strömungen nur dann beschrieben werden, wenn die künstliche zusätzliche „chemische“ Panzerung durch zu schnelles Absetzen der Medikamente wegbricht, bevor der Körper seine Abwehr neu organisieren kann. Und daß zweitens diese Strömungen sich in Form von ORANUR-artigen „elektrischen“ Entladungen äußern.

In der neusten Nummer von Ärztliche Praxis Neurologie Psychiatrie (5/2014) ist ein kaum weniger bemerkenswerter Artikel über die Rolle der Mitochondrien bei der Depression erschienen. Bisher habe man fast ausschließlich auf das Gehirn geblickt, doch nun hätten mit den Mitochondrien Forscher der Abteilung für Klinische und Biologische Psychologe der Universität Ulm die zellulären „Kraftwerke“ im Visier. Mit anderen Worten die Körperenergie! „Bei den [untersuchten] depressiven Patientinnen war die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien im Vergleich zu den gesunden Studienteilnehmerinnen verringert. Zudem korrelierte die Abnahme der mitochondrischen Leistung mit der Schwere der Erkrankung.“ Die Befunde zeigten einen neuen, alternativen Weg der Entstehung von Depressionen auf. Ob vielleicht doch die Medikation und/oder die Lebensgewohnheiten der depressiven Patienten für die verminderte Energieproduktion verantwortlich ist, müsse noch erschlossen werden.

Mir liegt es fern, die moderne Psychiatrie kritisieren zu wollen. Nur ein verantwortungsloser Freiheitskrämer kann gegen die Arbeit von Fachärzten opponieren! Zumal die Methoden immer besser werden. Die Psychopharmaka von heute, etwa das „melatonerge“ Antidepressivum Agomelatin (Valdoxan), sind, wie angedeutet, nicht mehr mit den „chemischen Zwangsjacken“ von vor 20 oder 30 Jahren vergleichbar! Den Patienten wird heutzutage wirklich geholfen.

Ab und an hört man Geschichten, in denen „Reichianer“ Patienten mit bipolaren, depressiven und schizophrenen Störungen raten, doch ihre Psychopharmaka wegzuwerfen und es mit „alternativen“ Methoden zu versuchen. Ein solches Verhalten ist schlichtweg kriminell, weil es schlimmstenfalls zu Selbstmorden, Morden und endgültig zerstörten Leben führen kann. Wie Reich immer wieder hervorhob, gibt es Situationen, in denen die Gegenwahrheit („mechanistische Psychiatrie“) unter allen Umständen gegen die Wahrheit („Lebensenergie“) verteidigt werden muß.

Das bedeutet jedoch nicht, den Status quo zu verteidigen, zumal wenn dieser gegenwärtige Zustand mit Lug und Trug aufrechterhalten wird. Es gilt die organische Entwicklung hin zu einer besseren, auf lebensenergetischen Grundlagen beruhenden Medizin zu unterstützen. Das kann man am besten tun, indem man den besagten Lug und Trug offenlegt. Das ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Wahrheit! Beispielsweise berichtete die Fachzeitschrift Info Neurologie & Psychiatrie in ihrer Juni-Ausgabe 2008, daß Studien über die Wirksamkeit von Antidepressiva eine signifikant höhere Chance haben, publiziert zu werden, wenn sie positiv ausfallen. Hinzu kommt, daß Studien, die die Wirksamkeit negativ bewerten; nachträglich so hingestellt werden, als hätten sie ein positives Ergebnis gehabt.

Ein Jahr zuvor hatte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, im Deutschen Ärzteblatt die Marketingstrategien der pharmazeutischen Industrie kritisiert. Sie versorgten Ärzte mit geschönten Informationen. Er befürchte, daß durch das Marketing ungehemmt neue Arzneimittel verschrieben werden. Insbesondere verweist er auf Bereiche, in denen teure Arzneimittel umgesetzt werden, wie etwa bei Krebs, Rheuma und Diabetes.

Die hier angeklagten Geschäftemacher sind genau dieselben „chemischen Modjus“, die für Reichs Inhaftierung verantwortlich zeichneten, um die „Volksgesundheit zu schützen“.

Die biosoziale Grundlage der Familien- und Paartherapie (Teil 6)

16. September 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Peter Crist: Die biosoziale Grundlage der Familien- und Paartherapie (Teil 6)

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Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie

15. September 2014

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia stellt ein neues Programm des American College of Orgonomy vor:

Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie

Funktion und Funktionsträger sind voneinander unabhängig

14. September 2014

Ein Quantenobjekt kann sich zweiteilen und trotzdem eins bleiben, wie man am „Doppelspaltexperiment“ zeigen kann. Photonen, oder andere Quantenobjekte, werden nacheinander einzeln, jedes für sich, durch einen Doppelspalt geschickt und es kommt zur Interferenz, d.h. auf dem Schirm hinter dem Doppelspalt bildet sich ein Interferenzmuster, das sich aus den einzelnen „Einschlägen“ der aufeinanderfolgenden Photonen zusammensetzt. Jedes einzelne dieser Photonen muß mit sich selbst interferiert haben, doch zu diesem Beginnen muß es gleichzeitig durch beide Spalten geflogen sein…

Deshalb ist ein „Quantenobjekt“ gar kein Objekt im üblichen Sinne, sondern eine Funktion, also etwas, was „etwas tut“, ohne dabei an Ort und Zeit gebunden zu sein. Beispielsweise kann beim Tier die Funktion der Abwehr gegen äußere Feinde durch Stacheln (wie beim Igel), Duftstoffe (wie beim Stinktier) oder Flucht (wie beim Pferd) erfüllt werden. Wie das geschieht, der in Raum und Zeit verortete Funktionsträger, ist sekundär. Allein schon daran ist ersichtlich, daß Funktion und Funktionsträger kein inniges Verhältnis haben!

Daß etwa bei Photon, Elektron, Proton und Neutron ähnliches vorliegt, d.h. daß sie in erster Linie Funktionen sind, die als solche durch beide Spalten fliegen können, muß Theorie bleiben, solange man nicht nur konzeptionell, sondern konkret die Funktion vom Funktionsträger trennen kann. Genau das ist jetzt Yuji Hasegawa von der Technischen Universität Wien gelungen.

Hasegawa konnte zeigen, daß sich Neutronen an einem anderen Ort befinden können als ihr „Spin“. Das wäre ungefähr so, als sei der Eiskunstläufer hier und die Pirouette, die er dreht, dort drüben an einem anderen Ort, sozusagen „die Pirouette an sich“! Oder im obigen Beispiel: die Abwehrfunktion wäre vom Igel, Stinktier oder Pferd getrennt, hätte eine Existenz „an sich“.

Der Hintergrund von Hasegawas Experiment:

Nach den Gesetzen der Quantenphysik können sich Teilchen in einer Überlagerung unterschiedlicher Zustände befinden. So kann man beispielsweise einen Strahl von Neutronen mit Hilfe eines Silizium-Kristalls auf zwei unterschiedliche Strahlen aufteilen und zeigen, daß sich die einzelnen Neutronen nicht für einen der beiden möglichen Wege entscheiden müssen, sondern in einer Quanten-Überlagerung beide Strecken gleichzeitig durchlaufen.

In Hasegawas Experiment verhält sich das System so, als wären die Neutronen räumlich von ihrem magnetischen Moment und damit ihrem Spin getrennt.

In einem Interferometer wird zunächst ein Neutronenstrahl in zwei Teile aufgespalten, dann sorgt man dafür, daß die Spins beider Teilstrahlen unterschiedliche Richtungen einnehmen: Der obere Neutronenstrahl hat einen Spin parallel zur Flugrichtung des Neutrons, die Spinrichtung des unteren Strahls ist antiparallel zur Flugrichtung. Nachdem die beiden Strahlen wieder zusammengeführt worden sind, wählt man gezielt jene Neutronen aus, deren Spin in Flugrichtung zeigt – die anderen werden einfach ignoriert. (…)

Diese Neutronen, die im Zustand „Spin in Flugrichtung“ vorgefunden werden, müssen sich entlang des oberen Pfades bewegt haben, denn nur dort befinden sich die Neutronen in diesem Zustand. (…)

Komplizierter wird es allerdings, wenn man zusätzlich auch untersucht, wo der Spin der Neutronen zu finden ist: Durch ein Magnetfeld wird der Spin der Neutronen leicht verändert. Wenn man die beiden Strahlen auf geeignete Weise überlagert, können sie sich dann gegenseitig verstärken oder abschwächen. Genau das läßt sich im Experiment beobachten, wenn man ein Magnetfeld am unteren Pfad anlegt, also dort, wo die Neutronen, die für das Experiment entscheidend sind, sich eigentlich gar nicht aufhalten. Ein Magnetfeld am oberen Pfad hingegen hat keine Auswirkungen.

Reich selbst sprach davon, daß die diversen Elemente, etwa das Sauerstoffatom, bereits als Funktionen im kosmischen Orgonenergie-Ozean angelegt sind und erst später die Funktionsträger bilden.

Ersetzt man im folgenden Video das Wort „Information“ durch „Funktion“ kommt man der Sache nahe. Die Welt setzt sich aus Atomen zusammen, aber das Wesen der Welt ist die Funktion.

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