Die Natur des Orgons

16. April 2014

Was ist die Orgonenergie? Man muß die Differentia specifica betonen, die alle ähnlichen Konzepte von Reichs Orgon trennen. Reichs Konzept ist weder mystisch noch mechanisch, sondern funktionell. Was das bedeutet, wird deutlich, betrachtet man den eigenen Körper. Das Orgon ist weder nur im Geist, noch nur im fleischlichen Körper – diese beiden Ebenen sind nur sekundäre Ausdrucksbereiche der primären, bioenergetische Bewegung, die wir wahrnehmen, vor allem als Emotion. Die Psyche ist die Einheit der organismischen Funktionen („Wie fühlen sie sich?“) und das Soma sind die Teile („Die Niere auf Zimmer 6!“).

Entsprechend sucht Reichs Naturforschung nicht in erster Linie nach dem „Geist“ in der Natur, auch nicht nach Atomen und Molekülen, sondern nach der Ausdruckssprache der Formen und Bewegungen. Beispielsweise kann der Kliniker wenig mit der „Psyche“ eines Patienten anfangen. Eine „Psychoanalyse“, wie immer sie auch geartet ist, ist weitgehend sinnlos. Genauso sinnlos wie all die Untersuchungen, die die Schulmedizin anzubieten hat („Atome und Moleküle“) – jedenfalls, was die somatischen Biopathien betrifft. Reichs revolutionärer Schritt hin zur Charakteranalyse, Vegetotherapie und schließlich Orgontherapie war dem Blick auf etwas zu schulden, für das niemand zuvor ein Auge hatte: die Ausdruckssprache des Lebendigen.

Formgestalten sind gefrorene Bewegung und die Art der Bewegung weist auf die Art der Energie dahinter hin. Diese Bewegungen können wir nur verstehen, wenn wir in Kontakt mit den bioenergetischen Bewegungen in unserem eigenen Körper stehen. Niemand außer Reich hat diesen Bereich bisher erforscht. Sie sprechen ständig von „Gott“ und „Äther“, aber sie berühren niemals die Ausdruckssprache der Natur, die funktionell identisch wird mit ihrem eigenen emotionalen Eindruck/Ausdruck. Im menschlichen Bereich führt dies zu genitalem Kontakt, im „Naturbereich“ (z.B. beim Gehen durch den Wald) zur Hingabe an die Erfahrung. Ein Gefühl dazuzugehören, Teil bzw. eins mit dem Universum zu sein – ganz einfach lebendig zu sein. Dieses Erleben steht natürlich im Widerspruch zu dem des Mechanisten, aber auch zu dem des Mystikers, der immer die organismische Einheit auseinanderreißt. Er kann in „orgonomischen“ Begriffen sprechen, aber tatsächlich, gibt es immer eine Spaltung („höhere“ und „tiefere“ Ebenen). Wahrer emotionaler Ausdruck ist immer total, er umfaßt das ganze Wesen, vereint durch ein Gemeinsames Funktionsprinzip.

Die Qualität dieser Erfahrung ist dreidimensional, während Mystiker in einem zweidimensionalen Flachland leben. Da aber die reale Welt dreidimensional ist, sind sie in der Lage alle Arten von illusorischen mystischen Tricks ausführen. Nehme ein Stück Papier („Flachland“) und falte es: du wirst geheimnisvolle, „unerklärliche“ Kontakte für die Einwohner des Flachlandes hergestellt haben. Aber da das Flachland von Anfang an eine Illusion ist, sind diese „Kontakte“ überhaupt nicht mystisch – nur ein Ergebnis der ursprünglichen Kontaktlosigkeit. Mystiker ziehen erst Sonnengläser auf ihre Nase, um das „echte Licht“ zu verheißen, und dann nehmen sie die Sonnenbrille wieder ab – und es erscheint „geheimnisvollerweise“ das Licht lichtvoller als je zuvor. Schnell bedecken sie Ihre Augen wieder, bis es Zeit ist für die nächste „mysteriöse“ Offenbarung des göttlichen Lichts.

Die Problematik, das Orgon korrekt zu erfassen, läßt sich anhand zweier Bücher illustrieren. Ist das Orgon nur ein bisher von der Schulwissenschaft ignorierter Aspekt des Lebens, den Reich zu einer überflüssigen „Lebensenergie“ hypertrophiert und dann kurzschlüssig mit dem mechanischen „Äther“ gleichgesetzt hat, wie der Neuropsychologe Sean Haldane in seinem soeben erschienenen Buch Pulsation (London 2014) behauptet? Oder ist das Orgon der lebendige „Seinsgrund“, von dem „mechanische Materie“ nur eine sekundäre Abart ist, wie Andreas Hellmann in seiner Dissertation über Orgonphysik behauptet hat?

Haldane richtet ein schreckliches Durscheinander an, um dann die mühsam aufgelösten „Widersprüche“ als „Weiterentwicklung“ der Orgonomie zu präsentieren. Beispielsweise behauptet er, daß die nichtlebende Natur von einer Pulsation beherrscht werde, in der beide Phasen (Expansion und Kontraktion) gleich lang wären, während es beim Lebendigen in dieser Hinsicht ein mehr oder weniger ausgeprägtes Mißverhältnis zwischen einer kurzen Expansion und einer langen Kontraktion gäbe. Er geht dabei von der natürlichen Atmung aus, wie man sie etwa bei Babys oder Katzen beobachtet: kurzes Einatmen, langes Ausatmen. So würden sich beispielsweise auch Quallen fortbewegen!

Jeder Student der Orgonomie weiß, daß das Gegenteil der Fall ist. Quallen bewegen sich fort, weil die Kontraktion ruckartig ist. Das lange Ausatmen ist eine bioenergetische Expansion, das kurze Einatmen eine bioenergetische Kontraktion. Und was die unbelebte Natur betrifft ist es ebenfalls so, daß Spannungen sich langsam ansammeln (Expansion), um dann rasch entladen zu werden (Kontraktion). Man denke nur einmal an Erdbeben. Am wichtigsten ist in diesem Zusammenhang jedoch die unmittelbare Beobachtung der pulsierenden atmosphärischen Orgonenergie.

Von Verwirrung stiftenden Grundannahmen ausgehend, sieht sich Haldane dann gemüßigt, zwar nicht den Äther, aber die Vorstellung einer „kosmischen Lebensenergie“ als „wissenschaftlich“ obsolet abzutun.

Charakteristischerweise kann Hellman in seinen bereits erwähnten Perspektiven der Lebensenergieforschung im 20. Jahrhundert (Marburg 2004) das genaue Gegenteil behaupten. Reichs Aktualität liege darin, daß er den Dualismus zwischen Leben und Nichtleben, der das abendländische Denken geprägt hat, überwunden habe. Reich habe, ähnlich wie die spätestens seit Heidegger rehabilitierten Vorsokratiker und wie die modernen Quantenfeldtheoretiker, etwa Burkhard Heim, den „lebendigen Urgrund“ jenseits der Spaltung von Subjekt und Objekt offengelegt.

Das Problem bei Hellmann und ähnlichen „Rekonstruktionen“ und „Rehabilitierungen“ der Orgonbiophysik ist, ganz ähnlich wie bei Haldane, der „undogmatische“ Ansatz. Die Schnittstellen, die mit anderen Ansätzen hergestellt werden, bergen immer die Gefahr, die alles entscheidende Differentia specifica verblassen zu lassen, bis man unversehens das genaue Gegenteil der Orgonomie vor sich hat: Mechanismus und Mystizismus.

Nach außen hin mag die Orgonomie so wirken, als würde sie „dogmatisch erstarren“. Nun, man schaue sich nur an, wie Reich darum gerungen hat, die ursprüngliche, „dogmatische“ Psychoanalyse gegen „Neuerungen“ zu schützen, die auf einer verzerrten Wahrnehmung und falscher Herangehensweise (falscher „therapeutischer Technik“) beruhen. Man denke nur an die Todestriebtheorie und all den Unsinn, den die „Weiterentwickler“ des Freudschen Ansatzes verzapft haben. Am Ende bleibt nur Konfusion und die effektive Vernichtung des Werkes großer Männer wie Freud und Reich durch „undogmatische“ Kleine Männer, die unbedingt „ihre Meinung“ an den Mann bringen müssen.

Typischerweise vertreten Reichianer „Therapien“ oder kreieren sie sogar, die eine Fortführung des „Reichschen Ansatzes“ sein sollen, tatsächlich aber nur eins sind: ein Schutzprogramm für den Panzer.

ätgoor

Die schizophrene Schrumpfungsbiopathie (Teil 2)

15. April 2014

In Charakteranalyse führt Reich aus, daß der Schizophrene kaum atmet. Auf diese Weise versucht er die orgonotischen Impulse einzudämmen, die ansonsten zur schizophrenen Spaltung zwischen Erregung und Wahrnehmung führen bzw. diese verstärken würden.

Seit längerem ist bekannt, daß Schizophrenie häufig mit einem erhöhten Risiko für chronische Krankheiten wie beispielsweise Diabetes einhergeht. Neuere Studien zeigen, daß diese „Gesundheitsprobleme“ (in Reichs Terminologie „somatische Biopathien“) eng mit den Grundmechanismen der Schizophrenie verwoben sind.

In einer früheren Studie hatte ein Team um Sabine Bahn (Cambridge University) im Gehirn von verstorbenen Schizophreniepatienten abnorme Eiweiße gefunden, die den Energiestoffwechsel in den Hirnzellen zum Erliegen bringen und die Entstehung gefährlicher Sauerstoffverbindungen fördern. Später wurden von der Forschergruppe die gleichen energiehemmenden und zerstörerischen Eiweiße in der Leber und in den Roten Blutkörperchen von Schizophrenen entdeckt, so daß möglicherweise der gesamte Organismus des Schizophrenen unter Energiemangel und vermehrten Zellschädigungen durch freie Sauerstoffradikale leidet.

Der zentrale Mechanismus der Schizophrenie ist natürlich die Panzerung des Augensegments, die die anfangs erwähnte Spaltung zwischen Erregung und Wahrnehmung hervorruft. Reich zufolge greift diese Kontraktion bis tief ins Gehirn über. Dies geht mit dem Zerfall des einheitlichen Funktionierens und einer Schrumpfung des Lebensapparats einher, ähnlich wie bei der Krebsschrumpfungsbiopathie.

Eine Studie von Meisenzahl et al. (Luwdig-Maxmilians-Universität) konnte zeigen, daß bei Schizophrenen im Laufe der Jahre die Hirnrinde (die „grauen Zellen“) immer weiter ausdünnt. Zwar bleibt das Gesamtvolumen weitgehend konstant, jedoch kommt es zu einer signifikanten Reduktion der sogenannten Grey Matter Density, die der Wahrscheinlichkeit entspricht, ob ein Voxel der grauen Substanz zugeordnet werden kann. Zusammenfassend wurde an einer imposant großen Stichprobe illustriert, daß es sich bei den Schizophrenien um Erkrankungen handelt, die mit quantitativen strukturellen Auffälligkeiten weiter fronto-temporaler und limbischer Hirnareale assoziiert sind. Die Mechanismen, die diese quantitativen Auffälligkeiten verursachen, sind allerdings nach wie vor unklar.

Erschreckenderweise erstreckt sich der Verlust von grauer Substanz offenbar sogar auf bipolare Patienten.

Ebenfalls erschreckend ist folgendes: Wenn man die entsprechenden Studien liest, sind sich die Forscher nie ganz sicher, ob die hirnorganischen Schäden nicht sekundär auf die Medikation zurückgehen! Eine Auswertung der Daten zeigt, daß die Medikamente offenbar nicht verantwortlich sind, vielmehr beruht die Schädigung wirklich auf dem primären Krankheitsprozeß. Aber allein schon die Erwartung, daß sie mit ihren Medikamenten die Gehirne ihrer Patienten geradezu „auflösen“ könnten!

Zur Klarstellung: die modernen Psychopharmaka können diesen Patienten ein fast normales Lebens zurückschenken und nur ein krimineller Freiheits- und Wahrheitskrämer würde die Betroffenen davon abbringen wollen, sich an die Vorgaben ihres Facharztes zu halten! Aber ob diese Mittel wirklich die Lösung sind? Die medizinischen Orgonomen haben stets behauptet, daß in diesem Bereich die psychiatrische Orgontherapie die Methode der Wahl ist. Nur sie sei in der Lage, den biopathischen Schrumpfungsprozeß zu stoppen.

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Eine weitere Schrumpfungsbiopathie neben Krebs und Schizophrenie ist die eingangs erwähnte Zivilisationskrankheit Diabetes („Zuckerkrankheit“). Hier ist der Organismus orgonotisch derartig geschwächt, daß er nicht mehr den energiespendenden Zucker aus dem Blut ziehen kann (orgonomisches Potential), sondern umgekehrt der Zucker aus dem Organismus herausgewaschen wird (mechanisches Potential). Die Patienten „verdauen“ sich sozusagen selbst!

Es wurde die Hypothese aufgestellt, daß die mysteriöse Alzheimer-Erkrankung nichts anderes ist als eine „dritte Form von Diabetes“. Bei Alzheimer-Patienten löst sich aufgrund einer „lokalen Zuckerkrankheit des Gehirns“ dieses buchstäblich auf. Es wird porös und „löchrig“.

Interessanterweise erkranken Menschen, die ihr Gehirn auf extreme Weise ständig in Anspruch genommen haben, etwa Schachspieler, praktisch nie an Alzheimer. Es scheint wirklich so zu sein, daß Reich mit folgendem auf dem ersten Blick ziemlich absonderlichen Satz aus der Charakteranalyse (KiWi, S. 605) Recht behält:

Atrophische Veränderungen, wie wir sie von den Muskeln her kennen, müssen auch für das Gehirn als Folge von Nichtgebrauch angenommen werden.

Die schizophrene Schrumpfungsbiopathie (Teil 1)

14. April 2014

Am 8. August 1950 schrieb Reich:

Ich gehe das Problem der Mikroskope in der Psychiatrie konsequent an. (…) Wir müssen weg von der Psychiatrie. Der Punkt ist die Biologie. Kein Psychiater wird ohne Mikroskopie davonkommen. (Where’s the Truth, S. 62)

In der Fachzeitschrift DNP (Der Neurologe & Pychiater, April 2014) wird ein aktuelles Interview wie folgt eingeleitet:

Läßt sich eine psychische Krankheit bald so zuverlässig im Labor erkennen wie ein Diabetes? Professor Sabine Bahn aus Cambridge ist optimistisch. Sie hofft Serumtests auf den Markt zu bringen, die zwischen Schizophrenie, Depression und bipolarer Störung unterscheiden. Auch den Weg zur besten Therapie könnten solche Verfahren weisen.

Gesunde Augen sind frei beweglich, können alle Emotionen ausdrücken, beidäugig, dreidimensional schauen und, wie der medizinische Orgonom Elsworth Baker in seinem Buch Der Mensch in der Falle ausführt, ist eine Erregung der Augen, etwa beim Flirten, unmittelbar in den Genitalien als lustvolle Empfindung zu spüren. Bei emotional gesunden Menschen sind die Augen frei beweglich, feucht, strahlen und haben einen lebendigen, wachen Ausdruck. Die Pupillen reagieren sofort und angemessen. Auch die Muskulatur um die Augen herum, ja im ganzen oberen Kopfbereich, ist frei beweglich, insbesondere die Stirn. Die Haut in diesem Areal ist gut durchblutet und hat eine gesunde Farbe. (Hier Forschungsergebnisse über den Zusammenhang zwischen Gesichtsfarbe und sexueller Attraktivität.)

Das diametrale Gegenteil findet man typischerweise bei Schizophrenen, deren Augen und das gesamte „okulare Segment“ (siehe die Skizze unten) fahl und wie abgestorben wirken. Baker zufolge sind die meisten Schizophrenen darüber hinaus kurzsichtig. (Auch sonst sind zumindest einige Arten von Kurzsichtigkeit biopathisch, was insbesondere der Fall ist, wenn die Kurzsichtigkeit mit chronisch geweiteten Pupillen einher geht. Sind die Pupillen nicht geweitet, sei, so Baker, die Kurzsichtigkeit wahrscheinlich nicht biopathisch und könne deshalb mit psychiatrischer Orgontherapie nicht beeinflußt werden.)

Man kann die Schizophrenie als Schrumpfungsbiopathie betrachten ähnlich dem Krebs. Beim Schizophrenen ist es so, daß buchstäblich „das Gehirn wegfault“ – und tatsächlich beschreiben die meisten Schizophrenen ihren Zustand mit diesen oder ähnlichen Worten.

In Der Krebs führt Reich aus, wie durch die biopathische Schrumpfung das Gewebe „bionös“ zerfällt und dabei Mikroorganismen entstehen, die der mechanistische Wissenschaftler nur auf „Infektion“ zurückführen kann, welche zu einer entsprechenden Immunreaktion führt.

Eine ähnliche Verwirrung ist nun im Zusammenhang mit einer schwedischen Studie entstanden, bei der erstmals der Liquor von Schizophrenen, also die Flüssigkeit, in der das Gehirn schwimmt, direkt untersucht wurde.

Schizophrenie könnte zumindest zum Teil auf eine Immunreaktion im Gehirn zurückgehen. Darauf deutet jetzt eine Studie schwedischer Forscher hin, die die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit von Patienten kurz nach dem Ausbruch der Krankheit untersuchten. Ergebnis: Im Vergleich zu Gesunden fand sich im Liquor der Schizophrenie-Patienten ein deutlich erhöhter Spiegel eines wichtigen Signalstoffs des Immunsystems. Sollte sich ein Zusammenhang zwischen einem überaktiven Immunsystem und dem Ausbruch der Krankheit auch in weiteren Studien bestätigen, könnte sich ein völlig neuer Behandlungsansatz für die Krankheit eröffnen, von der bis heute unbekannt ist, wie sie eigentlich entsteht.

Ob der um den Faktor Fünf erhöhte Spiegel des Immunsignalmoleküls Interleukin-1-beta in der Hirnflüssigkeit von Schizophrenen Ursache oder Folge ihrer Erkrankung ist, können die Forscher jedoch nicht sagen.

Zum psychiatrischen Allgemeinwissen gehört, daß Menschen, die unter Autoimmunkrankheiten leiden, ein erhöhtes Schizophrenierisiko haben. Michael Eriksen Benros et al. (Aarhus University, University of Copenhagen, Dänemark, Johns Hopkins University, Baltimore) konnten nun mit Hilfe des Dänischen Nationalen Registers, also von Zehntausenden von Patienten, nachweisen, daß umgekehrt auch Menschen mit Schizophrenie ein erhöhtes Risiko von 53% für Autoimmunerkrankungen haben. Wobei mit längerer Zeitdauer nach Ersterkrankung mit Schizophrenie das Risiko einer Autoimmunerkrankung langsam abnahm (Schrumpfungsbiopathie, sinkender Energiepegel!). Für bipolare Erkrankungen ergaben sich ähnliche Befunde. Hier ist das Risiko einer Autoimmunerkrankung sogar um 71% höher.

Elsworth F. Baker hat in Der Mensch in der Falle eine enge Verbindung zwischen Phobien, die ebenfalls eng mit dem okularen Segment verbunden sind, und Autoimmunerkrankungen gezogen:

Auch die Phobie scheint ein allergischer Zustand zu sein, nur ist sie auf den psychischen Bereich beschränkt. Auch hier ist ein Erregungsfaktor vorhanden, der eine übermäßige Erregung verursacht, und eine Gegenkontraktion, die starke Angst hervorruft. (…) ich habe Fälle erlebt, wo sich eine Phobie entwickelte, als der allergische Zustand verschwand. Ich habe auch einen Fall erlebt, in dem das Umgekehrte eintrat, d.h. der Patient bekam eine Allergie, als die Phobie verschwand. In manchen Fällen kann beides vorhanden sein. Menschen, die an diesen Erkrankungen leiden, scheinen überempfindlich zu sein, d.h. „dünnhäutig“ oder von ektodermem Typus. Sie sind überempfindlich gegen ihre Umwelt, die für sie sehr bedrohlich ist. Sie neigen dazu, sich zurückzuziehen, besonders in den Augen. (…) Der Rückzug in den Augen ermöglicht wahrscheinlich die Projektion der Angst auf ein Symbol. (Baker, S. 294)

Autoimmunkrankheiten sind eine parasympathische Überreaktion (Erstrahlung) auf eine sympathische Kontraktion, die ähnlich wie Fieber das eigene System zerstören kann. Die Panzerung reicht nicht aus genug Energie zu binden, die entsprechend zur Peripherie durchbricht. Das gemahnt an das ausufernde Wahn- und Verfolgungssystem („Plussymptomatik“) des Schizophrenen.

Einleitung zu PLANET IN TROUBLE

13. April 2014

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Ein Auszug aus Jerome Edens Buch Planet in Trouble (New York 1973): Einleitung zu PLANET IN TROUBLE

Krebs, Chromosomen und Orgonenergie (Teil 2)

12. April 2014

Gestern habe ich anhand neuer Forschungsergebnisse und Theorien erläutert, daß Krebs mit der Teilung der Chromosomen zusammenhängt, also mit der Orgasmusfunktion auf zellulärer Ebene. Tatsächlich scheint der gesamte Alterungsprozeß von der Teilung der Chromosomen abzuhängen.

Seit Jahrzehnten weiß man, daß bei Wirbeltieren mit jeder Zellteilung eine Struktur, die das Chromosom abschließt und zusammenhält, das „Telomer“, kürzer wird. Wenn die Telomeren eine gewisse Länge unterschreiten, verlieren die Zellen die Fähigkeit sich zu teilen und beginnen schließlich bionös zu zerfallen („Apoptose“). Für Reich war Krebs ein verfrühter Alterungsprozeß, u.a. gekennzeichnet durch diesen bionösen Zerfall, dem im Zellkern eine „chromosomale Destabilisierung“ vorangeht.

Richard M. Cawthon (University of Utah) berichtete 2003 über weitere Belege, daß sich die Lebenserwartung des Menschen an der Länge der Telomeren ablesen läßt. Konkret fanden Cawthon und sein Team eine Korrelation zwischen der Länge der Telomeren bei 60jährigen und deren Sterblichkeitsrate 15 Jahre später.

Ebenfalls 2003 konnten Alan K. Meeker, Angelo M. DeMarzo et al. zeigen, daß die Verkürzung der Telomeren eine der frühesten und am häufigsten auftretenden Veränderungen in der präcanzerösen Zelle ist. Das Ausmaß der Verkürzung entspricht ungefähr der bei voll ausgeprägtem Krebs, ist also kein Resultat der rasch aufeinanderfolgenden Zellteilungen, die (nach gängiger Theorie) dem Tumorwachstum zugrunde liegen, sondern gehört zur Vorgeschichte der Tumorentwicklung.

Dieser Punkt unterstützt Reichs Krebstheorie, die zwischen dem bionösen Zellzerfall des Gewebes (Destabilisierung der Chromosomen durch Verkürzung der Telomeren führt zur Apoptose) und dem Versuch einer Selbstheilung unterscheidet, welche zur Reorganisation des Gewebes und damit zur Zellwucherung führt. Langsam gehen auch den mechanistischen Krebsforschern diese funktionellen Zusammenhänge auf.

2009 wurde über die ersten Ergebnisse einer groß angelegten Langzeitstudie berichtet, in der die Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs dingfest gemacht werden sollten. Insgesamt werden 50 000 Frauen im Alter zwischen 35 und 74 untersucht. In den ersten beiden Teilstudien geht es um die Beziehung zwischen der Lebensführung und dem Zustand der Chromosomen. Es zeigte sich, daß Übergewicht und Streß die Telomeren verkürzen und so den Alterungsprozeß beschleunigen.

Tatsächlich sind, so Dean Ornish (University of California, San Francisco) et al., die Telomeren bzw. deren Länge kein unabwendbares Schicksal. Heute steht fest, daß Diät mit viel Früchten und Gemüse, körperliche Ertüchtigung, Streßbewältigung (Yoga, Meditation, etc.) und ein verbessertes Sozialleben zu längeren Telomeren führen. Eine Gruppe von Männern im Frühstadium des Prostatakrebses hatten mit einem entsprechenden Programm nach fünf Jahren im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe immerhin 10 Prozent längere Telomeren.

Darüber hinaus war es so, daß je mehr die Menschen ihr Verhalten geändert hatten, indem sie dem empfohlenen Lifestyle-Programm folgten, desto dramatischer ihre Verbesserungen in der Länge der Telomere waren. Im Gegensatz dazu hatten die Männer in der Kontrollgruppe, die nicht gebeten worden waren ihren Lebensstil zu ändern, meßbar kürzere Telomere – fast um 3 Prozent kürzere, als die Fünf-Jahres-Studie endete. In der Regel verkürzt sich die Telomer-Länge im Laufe der Zeit.

Krebs, Chromosomen und Orgonenergie (Teil 1)

11. April 2014

In Der Krebs (Fischer TB, S. 241f) erklärt Reich ausgehend von der Orgasmustheorie den „Reichtum an Kernteilungsfiguren“ bei Krebszellen („Kernreichtum“, „Kerndichte“, „Chromophilie“).

Ende der 90er Jahre hat der durch seine Kritik an der HIV-AIDS-Theorie bekanntgewordene Molekular- und Zellbiologe Peter Duesberg eine ähnliche Krebstheorie vorgebracht: Krebs beruht nicht auf Genmutationen, sondern auf „Aneuploidie“ (eine numerische Abweichung vom normalen Chromosomensatz). Entsprechend sollten in der Krebsvorsorge, so die Forderung Duesbergs, Substanzen nicht auf ihre mutagene Wirkung, sondern auf ihre Fähigkeit hin getestet werden, Aneuploidie hervorzurufen, d.h. den Spindelapparat zu schädigen.

Wie für Reich ist auch für Duesberg die Krebszelle ein parasitärer Organismus, der sich vollkommen vom Wirtsgewebe unterscheidet, d.h. eine andere Spezies darstellt. Im Gegensatz zu isolierten Genmutationen verändert nämlich eine abweichende Anzahl von Chromosomen den Phänotypus des betreffenden Organismus (also der Krebszelle im Vergleich zum gesunden Ausgangsgewebe) so drastisch, daß es sich um eine neue, eigenständige Spezies handelt.

2002 hat das Max Planck Institut für Biochemie ein Kontrollelement des sogenannten „Spindel-Checkpoints“ identifiziert, das bei Krebszellen beeinträchtigt ist. Bei einer Schädigung kommt es zu dramatischen Zellteilungsfehlern. Die Forscher glaubten, damit einen Ansatzpunkt für neue Krebstherapien gefunden zu haben.

Spätestens seit das Genom des Menschen entschlüsselt ist, mehren sich die Zweifel, daß allein die DNA-Sequenz das Funktionieren des Organismus bestimmt. Vielmehr scheinen auch die Chromosomen eine Rolle zu spielen. Für Thomas Cremer, Professor für Anthropologie und Humangenetik der Universität München, ist die DNA selbst inert, sie wird erst durch Eiweiße belebt, die die Informationen ablesen und umsetzen. Dirigiert werden sie durch das Chromosom. Erst wenn sich diese Verpackung der DNA-Fäden über einem DNA-Abschnitt lockert, werden die Gene dieses Bereichs für Proteine zugänglich. Dieser Vorgang wird wiederum durch die räumliche Anordnung der Chromosomen untereinander bestimmt.

Ich nehme mir die Freiheit folgendes einzufügen: – Und Dirigent der räumlichen Anordnung der Chromosomen ist die organismische Orgonenergie, was man z.B. bei der Zellteilung unmittelbar unter dem Lichtmikroskop beobachten kann.

Neil Ganem (Dana-Farber Cancer Institute in Boston, Massachusetts) et al. konnten mit Hilfe einer neu entwickelten Mikroskopietechnik, mit der man lebende Zellen mehr als eine Woche hinweg kontinuierlich beobachten kann, eine seit Ende des 19. Jahrhunderts herrschende Theorie wiederlegen. Dieser Theorie zufolge beruht der fehlerhafte Chromosomensatz von Krebszellen auf ihrer ungeordneten Teilung, bei der, statt wie normal zwei, beispielsweise drei oder vier Tochterzellen aus einer Mutterzelle hervorgehen können.

Am Dana-Farber Cancer Institute fand man nun, daß diese abnormalen Zellteilungen verhältnismäßg selten auftreten und die resultierenden Tochterzellen aufgrund der ungeordneten Chromosomensätze nur wenige Tage überlebensfähig sind. Vielmehr fanden die Forscher bei der Langzeitbeobachtung lebender Krebszellen, daß es zwar zu einer normalen Zweiteilung kommt, die Chromosomensätze aber nicht gleichmäßig auf die beiden Tochterzellen verteilt werden. Es käme zu einer Art „Tauziehen“ um die Chromosomen. Dieses Tauziehen wird durch das Vorhandensein zusätzlicher Zentrosome hervorgerufen, die zwar seltener als früher angenommen zu Mehrfachteilungen führen, aber doch den normalen Zellteilungsvorgang empfindlich stören.

Offenbar hat man es hier mit so etwas wie „Panzerung“ auf zellulärer Ebene zu tun, die die orgastische Entladung der Zelle (= Zellteilung) behindert.

In der Politik ist die Linke im Vorteil

10. April 2014

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia beschreibt „ObamaCare“ als Emotionelle Pest:

In der Politik ist die Linke im Vorteil

Jerome Eden: Der Tod des Planeten Erde (Teil 2)

9. April 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 7, No. 1, Jan. 1980, S. 13f)

(…) DOR ist die verbrauchte, erschöpfte Todesenergie per se, der es an Sauerstoff und Wasser fehlt. In der Atmosphäre fand WR, daß DOR oft mit hohen Hintergrundzählraten auf dem Geigerzähler verbunden ist. DOR ist sowohl im lebenden Organismus als auch in der Atmosphäre vorhanden.

Höchstwahrscheinlich gab es DOR in Atmosphäre und Organismus seit der Geburt des Planeten Erde als Nebenprodukt der Schöpfung der Materie selbst aus dem kosmischen Orgonenergie-Ozean, der den gesamten Raum erfüllt. Man könnte DOR ebensowenig aus der Erdatmosphäre vollständig beseitigen, wie man Kohlendioxid vollständig aus dem lebenden Organismus beseitigen kann. Es muß in der ungepanzerten Natur eine funktionelle Beziehung und den Ausgleich geben zwischen kosmischem Orgon → Erzeugung von Materie → Erzeugung von DOR → kosmischem Orgon.

Zu viel Kohlendioxid im Lebewesen kann jedoch zum Ersticken und zum Tod führen. Ebenso ist es mit dem anhaltenden DOR-Befall unseres globalen Lebensraumes bestellt.

Da der Mensch seit Jahrtausenden auf der Erde ohne Kontakt mit dem Orgon, der Lebensenergie, lebt, wurde ebenso vor der antithetischen Todesenergie (DOR) ständig ausgewichen. („Gott“ und „Teufel“ sind „unerkennbar“.)

Im Mai 1954 wurde in der Geschichte des Menschen das Problem des DOR erstmals begriffen, untersucht und auf eine objektive, wissenschaftliche Art und Weise von Reich behandelt. Wenn sich die schwärzlichen, schmutzig aussehenden, abstoßenden DOR-Wolken erstmals über irgendeiner Region der Welt hinwegbewegen, gibt es in der Atmosphäre und auf der Erde eine charakteristische Reaktion: eine in der Regel wohlumgrenzte Stille und Trostlosigkeit kriechen über die Landschaft. Wenn man in Kontakt mit seiner Umwelt ist, spürt man die unverwechselbare Gegenwart des Todes: Es gibt keinen Vogelgesang; die Bewegung der Tiere, einschließlich Frösche und Insekten, ist angehalten; die Klänge des Lebens, die Pulsation – d.h. der „Glanz“ der Atmosphäre, auch an sonnigen Tagen – fehlt völlig. Das Laub sinkt und drückt „Trauer“ aus. Das Wasser im See oder Teich ist „tot“. Alles sieht und fühlt sich „schwarz“ an, obwohl es, wie WR erklärte „eher wie die Abwesenheit von Licht ist“. (…)

Für den geschulten Beobachter, der ausreichend bioenergetisch beweglich ist, um diesen Kontakt herzustellen, sind diese diskreten DOR-Wolken am Himmel leicht erkennbar. Für schwergepanzerte Menschen ist es eine schwierige, wenn nicht unmöglich Aufgabe, atmosphärisches DOR zu beobachten. Die Unfähigkeit, DOR außerhalb des Körpers zu erkennen, ist funktionell identisch mit der Unfähigkeit des Organismus, die eigene muskuläre Panzerung als fremdartig, störend und abstoßend zu empfinden. Anders ausgedrückt: der Organismus, der den Großteil seines biologischen OR für das Sequestrieren und Ausweichen vor dem eigenen inneren DOR aufbraucht, ist nicht in der Lage, das DOR außerhalb des Organismus zu „berühren“. Daher ist „Berühre es nie!“ das stillschweigende Credo des DORisierten Organismus. Dem gepanzerten Menschen wird es niemals möglich sein, Gott zu berühren (das Orgon sowohl innerhalb als auch außerhalb seiner selbst) und daher kann er niemals den „Teufel“, seinen pervertierten „Gott“, in- und außerhalb seiner selbst berühren.

Wenn DOR eine ganze Atmosphäre durchdringt, ist nicht genügend frisches atmosphärisches Orgon vorhanden, das DOR in diskreten Massen abzusondern, und man sieht keine DOR-Wolken.

DOR-Wolken haben eine Anzahl von unterschiedlichen Merkmalen, von denen einige im folgenden zusammengefaßt werden:

  1. Sie haben eine „schwärzliche“ Farbe, schwärzlich-grau oder schwärzlich-braun.
  2. Sie wirken oft wie von Flakgeschützen und tauchen sozusagen „aus dem nichts auf“.
  3. Manchmal haben sie das Aussehen von zerfaserter „Stahlwolle“ am Himmel, vor allem, wenn man sie gegen Cumuluswolken betrachtet.
  4. Beobachtungen in verschiedenen Regionen der USA zeigen, daß DOR-Wolken regelmäßig in den gleichen Gebieten erscheinen und am häufigsten bestimmten Wegen bzw. „Flugmustern“ folgen.
  5. DOR-Wolken sind einer der besten Indikatoren dafür, daß UFOs anwesend sind oder bis vor kurzem anwesend waren. Sie sind (als eine der Hauptquellen) das Ergebnis ihres Antriebssystems – die aufgebrauchte Energie der UFOs.
  6. DOR-Wolken „greifen“ die feuchtigkeitsbeladenen Cumuluswolken an und zerstören die Cumuli.
  7. In einer übererregten (ORANUR-) Atmosphäre geht das Auftauchen von DOR-Wolken stets dem Ende der Dürre voraus.
  8. Umgekehrt (zu Punkt 7) geht das Auftauchen von diskreten DOR-Wolken nach einer regenerzeugenden Operation immer der erneuten Verankerung der Dürrelage voraus. (Hierbei ist anzumerken, daß starker Regen, im Unterschied zu sanften Regenfällen, Merkmal einer Dürreregion ist.)
  9. DOR-Wolken und DOR-Taschen wurden von Flugzeugen aus in Wolkenformationen in unterschiedlichen Höhen gesehen. Überall dort, wo DOR vorhanden ist, gibt es riesige Löcher, die in die Wolkenformationen gefressen wurden. DOR ist also über den Wolken und unter den Wolken beobachtet worden.

EDEN BULLETIN (Vol. 7, No. 4, Oct. 1980, S. 5)

(…) Da der DOR-Befall in der ganzen Welt weiter anwächst, mit der daraus resultierenden Zunahme an Wetterchaos, Dürren und Wüstenausbreitung, ist es eine Sache von hoher Bedeutung für jedermann geworden, in der Lage zu sein, DOR zu erkennen, wie es sich von normalen Wolken unterscheidet und die schädlichen Auswirkungen von DOR auf den lebenden Organismus und die Atmosphäre. (Siehe Die kosmische Revolution.)

(…) Um die Augen für die Prävalenz von DOR (und die UFOs, die es produzieren) zu öffnen, hat (…) Desiree Eden im vergangenen Jahr ihre photographischen Fähigkeiten auf DOR-Wolken im Bereich Nord-Idaho konzentriert, vor allem in der Region des Lake Pend Oreille, der ein „Durchgangsweg“ für UFO-Aktivitäten ist. Sie hat Dutzende von DOR-Bildern unter einer Vielzahl von atmosphärischen Bedingungen gemacht. Im Mai 1980 schoß sie eine Reihe von Bildern bei einem besonders schweren Befall mit DOR. (…)

[Das erste Photo] zeigt einen mächtigen DOR-Befall über einer schneebedeckten Wildnis in Nord-Idaho, der sich auf eine riesige Cumulus-Wolke im Hintergrund hinbewegt. Die nach zerfaserter Stahlwolle wirkende Qualität des DOR, sowie seine tief anthrazit-graue Farbe ist einfach schockierend. Dies ist ein beeindruckendes und anschauliches Bild.

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[Das zweite Photo] zeigt eine Armada von holzkohle-grauen DOR-Wolken, die sich über das sonnenbeschienene Haus eines Nachbarn von uns in Nord-Idaho hinwegbewegen. Bei den lautlos eindringenden DOR-Wolken, die wie von Flakgeschützen wirken, kann man sehen, wie sie eine zurückweichende Front von feuchtigkeits-beladenen Wolken „angreifen“ und sie anfressen. (…)

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Jerome Eden: Der Tod des Planeten Erde (Teil 1)

8. April 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 4, No. 2, March 1977, S. 2-5)

Frische kosmische Orgonenergie [„OR“] erreicht unseren Planeten über die OR[gonenergie]-Hülle [die ihn umgibt]; und, ich nehme an, daß die „verbrauchte“ Energie unseres Planeten in diesem kosmischen Energie-Medium „aufgefrischt“ oder weggetragen wird, ebenso wie frisches Wasser, das in einen Teich hinein fließt, mit dem abgestandenen Teichwasser wechselwirkt und es kontinuierlich auffrischt.

Immer wenn der Mensch, egal wo auf unserem Planeten, eine Atombombe zur Explosion bringt, werden die natürliche OR-Pulsationen stark gestört. Darüber hinaus verändert sich das atmosphärische OR drastisch in eine hocherregte (gereizte) Form von Energie, die Reich als ORANUR bezeichnet hat. So wird das ehemals „friedliche“ und gutartige OR (Abb. 1A) in das überreizte, lebensfeindliche ORANUR umgewandelt (Abb. 1B). Diese ORANUR-Kettenreaktion setzt sich im OR-Energiekontinuum weiter fort. Dieses Problem wird dadurch verschärft, daß, während die Kernenergie abgeschirmt werden kann, nichts gegen die Auswirkungen von ORANUR abgeschirmt werden kann! Wie OR selbst, durchdringt ORANUR alle Materie – Stahl, Wasser, Erde und Fleisch.

Erdtod1

Um für einen Augenblick abzuschweifen: Betrachten wir die Qualität des ORANUR, wie in Abb. 1 dargestellt, können wir das wilde und chaotische Verhalten besser verstehen, das unseren Planeten überschwemmt; vor allem unsere jüngere Generation wird buchstäblich „in den Wahnsinn getrieben“ durch eine übererregte atmosphärische Energie, die innerhalb ihrer Körper als ihre Lebensenergie selbst funktioniert! Daher stammt die wilde und chaotische „Musik“, das ungelenke Stechen und Schieben, das als „Tanzen“ durchgeht, die Zunahme von Gewalttaten, insbesondere Vergewaltigungen. Atmosphärische Reaktionen sind damit funktionell identisch: die atmosphärische Energie läuft Amok; große und weiträumige Energieentladungen (Blitze) treten auf, mit starken Winden in Orkanstärke, plötzlichen heftigen Gewittern, etc.

Der Student der Orgonomie weiß auch, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, tatsächlich eine Atombombe zu zünden, um die ORANUR-Reaktion hervorzurufen. Kernmaterial (und Abfallprodukte) werden in Metallbehältern aufbewahrt, mit Safes und mit Metallstrukturen „abgeschirmt“, die oft von organischen äußeren Strukturen aus Beton, Holz oder Erde umgeben sind – womit faktisch die ORANUR-Reaktion ausgelöst wird.

Führen wir die Sache einen Schritt weiter: Wenn ausreichend frisches OR für die Atmosphäre bzw. den Organismus zur Verfügung steht, kann die ORANUR-Reaktion „überwunden“ werden. Dies ist mit der Situation vergleichbar, in der ein Boxer wütend kämpft und es ihm dann gestattet wird, ausreichend Ruhe zu finden, um seine Kraft (Energie) wiederzuerlangen. Wenn sich der „Kampf“ jedoch zu lange hinzieht oder wenn nicht genügend OR zur Verfügung steht, kann die ORANUR-Reaktion im Tod des OR münden. Diese tote, verbrauchte, „erschöpfte“ Energie, die Reich als DOR bezeichnet hat, und die Umwandlung von ORANUR in DOR ist in Abb. 2 dargestellt.

Erdtod2

Das atmosphärische DOR, das sich um unseren Planeten herum ansammelt, fungiert funktionell betrachtet als Panzerschicht. Diese abgestandene, schädliche DOR-Panzerung in der Atmosphäre behindert die Pulsationen des kosmischen planetarischen OR weiter, würgt die orgonotischen Pulsationen ab und verhindert, daß frisches OR den Planeten erreichen und schließlich DOR sequestrieren (absondern) kann! Das atmosphärische OR kann nicht mehr die erforderlichen „Träger“ der Lebensenergie (Sauerstoff, Wasserstoff, etc.) erzeugen. Und atmosphärische Gewalt geht Hand in Hand mit der weltweiten Ver-Wüstung. Die Wolkenbildung ist stark eingeschränkt und hört dann ganz auf, wenn die Luftfeuchtigkeit erloschen ist. Die Folge ist – der letztendliche DOR-Tod unserer Mutter Erde.

EDEN BULLETIN (Vol. 6, No. 3, July 1979, S. 9)

Atomphysiker arbeiten ausschließlich mit quantifizierbaren Klicks auf dem Geigerzähler, uneingedenk der schädlichen Interaktion zwischen Kernenergie und der Lebensenergie Orgon, sowohl im lebenden Organismus als auch in der lebenserhaltenden Atmosphäre des Menschen. In der mechanistischen Wissenschaft gilt 1 + 1 = 2. In der funktionellen Wissenschaft könnte 1 + 1 = 3 oder 30 oder 3 000 sein; Quantität und Qualität sind funktionell identisch. Energetische Phänomene – und wir beziehen uns hier auf die primäre Energie, das Orgon – kann nicht nach mechanistischen Tabellen verstanden werden. Gebe einer ältere Person ein Aspirin und ihre Kopfschmerzen verschwinden, verabreiche die gleiche Dosis einer anderen Person und sie könnte umfallen, während diese Dosierung für ein neugeborenes Kind tödlich sein kann. Das gleiche gilt für radioaktive Strahlung: Bei einem Erwachsenen könnte eine „minimale Strahlendosis“ zu keinen erkennbaren Effekten führen, während die gleiche „sichere Dosis“ beim Ungeborenen oder beim Säugling dauerhafte Zellschäden hervorrufen könnte. Biophysikern zufolge absorbieren sie bis zu 10 mal mehr Radioaktivität als Erwachsene. Jedoch erklärt auch das Wort „absorbieren“ nicht, was mit dem Kind bzw. dem Erwachsenen energisch geschieht.

(…) Tornados und Hurrikane sind der Weg der Natur DOR zu sequestrieren und es zu metabolisieren. Die Reaktion des Orgons auf das schädliche radioaktive Material verursacht die Hyperaktivität der Atmosphäre und des Organismus. Sequestrierung ist das gemeinsame Funktionsprinzip, das der Bildung eines Tornados und eines Tumors zugrundeliegt! Tödliche Orgonenergie (DOR), Energie, die in ihrem Kampf mit der Kernenergie (buchstäblich) schal geworden ist, „leblos“, tot, erschöpft, ist das Ergebnis dieser energetischen Wechselwirkung – und in der Atmosphäre setzt sich diese Wechselwirkung fort.

PPCC BULLETIN (Vol. 8, No. 4, Oct. 1981, S. 10)

Für die Wüstenbildung sind Extreme des Verhaltens der Atmosphäre charakteristisch. Die zugrundeliegende Ursache für derartige Extreme ist DOR, Deadly ORgone energy (giftige Orgonenergie), das sich in allen Regionen des Globus festgesetzt hat. In einer sauberen und funkelnden atmosphärischen Umgebung bilden sich Wolken mit abgerundeten, vollen Formen, da sie immer größere Mengen atmosphärischer Energie zu sich hinziehen, bis ihre Kapazitätsgrenze für Energie und Feuchtigkeit erreicht ist, woraufhin sie ihre Energie und ihr Wasser auf den Erdboden ablassen. Die Entladung der Energie aus den Wolken führt auch dazu, daß die Atmosphäre ein energetisches Gleichgewicht erreicht. (…)

Jedoch zerstört die Bedrängung durch den atmosphärischen DOR-Panzer diese natürliche, rhythmische Abfolge, genauso wie die biophysikalische Panzerung die Fähigkeit des lebendigen Organismus zerstört, in einer einheitlichen Weise zu expandieren und sich zusammenzuziehen, werden doch sowohl der lebendige Organismus als auch die nichtlebende Atmosphäre von der gleichen in ihnen tätigen Energie bestimmt. In beiden Bereichen (dem Lebendigen und dem Nichtlebendigen) unterbindet der DOR-Panzer die Pulsation. Dies führt zu Verhaltensextremen (…)

(…) Überschwemmungen und Dürren sind antithetische Prozesse, die ein gemeinsames Funktionsprinzip haben – DOR. Vorher sanft ablaufende pulsatorische Prozesse weichen harschen Extremen, massiven Überschwemmungen, die von ausgedehnten Austrocknungsperioden gefolgt werden, da die Pulsation durch die gewaltsamen Extreme von Expansion und Kontraktion ersetzt wird – von der Überschwemmung zur Austrocknung, von ungewöhnlicher Hitze zur unjahreszeitlichen Kälte. Das krampfartige Muster des „zu viel“ oder „zu wenig“ ist ein Hauptcharakteristikum der Bildung von Wüsten, wo die Temperaturen zwischen sengendem Tageslicht und gefrierender Nacht schwanken und wo der Niederschlag, wenn überhaupt, einmal pro Jahr in Wolkenbrüchen niedergeht. Solange ein DORisiertes Gebiet nicht von DOR gereinigt wird, bringen 50, 100 oder 400 Millimeter Niederschlag auf einmal rein gar nichts. Tatsächlich verschärfen derartige Regenfälle das Problem und beschleunigen die Wüstenbildung. Da der DORisierte Boden die Feuchtigkeit nicht halten kann, wird alles von den Regenfällen überschwemmt, die Ackerkrume wird weggespült, die Ernte und der Bodenbewuchs werden zerstört und die menschlichen und tierischen Behausungen werden in Mitleidenschaft gezogen. Für die Wiederherstellung der atmosphärischen Pulsation benötigt man ein globales Programm zur DOR-Beseitigung. Dies ist unsere einzige rationale Hoffnung auf dem Planeten Erde zu überleben.

Orgonometrie (Teil 2) VI.3.c.

7. April 2014

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse
c. Himmelsmechanik
d. Die Kreiselwelle
e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)
b. Wellen im Orgonenergie-Medium
c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator


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