Mit Titten ins Nirwana

26. November 2014

Dieser Blogeintrag erscheint anläßlich der aktuellen Berichte um den Guru Baba Rampal, ein typischer Modju.

Die „Fachleute für Religion“ gehen weltweit auf die Schamanen zurück. Schamanen waren typischerweise Männer, die nur schwer in die arbeitsteilige Stammesgesellschaft integriert werden konnten. Männer gingen Jagen und stählten sich für den Krieg, während die Frauen sammelten und sich um „Haus und Hof“ kümmerten. Hermaphroditen, Homosexuelle, Schizophrene, Autisten, Verstümmelte, etc. paßten nicht ins Schema und machten sich stattdessen damit nützlich, daß sie sich mit der „Anderswelt“ beschäftigten, in die sie durch Drogen, Exzesse jeder Art und Selbstkasteiung („Yoga“) eintraten. In früheren Zeiten wurden solche Leute in Europa Mönche und Priester – die sich tragischerweise um die Kindererziehung kümmerten. In Indien, wo das Priestertum erblich ist, bot die informelle Institution der „heiligen Männer“, wie etwa Ramakrishna, Vivikananda oder Ramana Maharishi, den ansonsten nutzlosen sexuellen Neutrums eine geachtete soziale Nische. Typischerweise haben diese heiligen Männer einen weiblichen Körperbau inklusive Titten. Man schaue sich beispielsweise dieses Video von Ramana Maharishi an:

Heutzutage wird diese sehr profitable Profession weitgehend von soziopathischen Kriminellen beherrscht – die charakteristischerweise von sich behaupten ebenfalls Sexualkrüppel zu sein:

Im Unterschied zu den alles andere als unsympathischen Gurus der Vergangenheit sind es, was jedem, der zumindest etwas natürliches Lebensgefühl in sich bewahrt hat, sofort auffallen sollte, ekelerregende Arschgesichter!

Man denke nur an das von tiefer Weisheit durchwirkte Antlitz des bereits oben gezeigten 37jährigen Guru Swami Paramahamsa Nithyananda, der eine beträchtliche Anhängerschaft in Indien, Malaysia und den USA hat. Er hätte vielleicht das Zeug zu einem neuen „Osho“ gehabt, wäre nicht das folgendes Video auf einem indischen Fernsehkanal gelaufen, das den offiziell zölibatär lebenden Gottesmann beim Drogenkonsum und Sex mit einer bekannten indischen Schauspielerin und einer weiteren Gespielin zeigt:

Was so skandalös an diesem Video ist? Ähnlich wie Sri Chinmoy, mit dem ich mich in einem anderen Blogbeitrag bereits beschäftigt habe, predigte Swami Nithyananda vollkommene Hingabe an den gottähnlichen, wenn nicht gottidentischen Meister (er selbst!), den zu hinterfragen eine schwere seelenzerstörende Sünde sei. Er predigte „sexuelle Reinheit“, verging sich aber selbst „auf unnatürliche Weise“ an seine ihm hörigen Anhängerinnen. Er verlangte Opfer von seinen Jüngern, um dann selbst im Luxus zu schwelgen. Er versprach Glück und Freiheit – und hat durch Manipulation, Machtmißbrauch, teilweise sogar körperliche Gewalt viele Ehen und Familien zerstört und Anhänger in den wirtschaftlichen Bankrott gestürzt, ganz zu schweigen von den seelischen Schäden (Depressionen, Selbstmordversuche).

Auch angesichts immer neuer abartiger Sexskandale in der Katholischen Kirche: Wann werden die Massen endlich begreifen, daß das, was ihnen als „Spiritualität“ verkauft wird, nichts anderes als sexuelle Perversion ist – und daß es keine „wahre Spiritualität“ gibt (irgendwo in exotischen Ländern), die in irgendeiner Weise anders wäre als das, was sie aus ihrer eigenen Kultur, vielleicht sogar aus eigener leidvollen Erfahrung, kennen!

Eure Priester, Lamas und Swamis sind Alkoholiker, Junkies und ihre erbärmliche Sexualität ist unauslöslich in ihren Arschgesichtern geschrieben. Frauen sind nicht besser: je „spiritueller“ sie sind, desto schmutziger sind ihre Seelen!

Siehe zum Thema auch meinen Blogeintrag über Orgonomie und Religion und natürlich mein Beitrag über die buddhistischen Arschgesichter Die Massenpsychologie des Buddhismus.

Wer sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen will, insbesondere dem Gottmenschen und Kinderficker Sai Baba, verweise ich auf den Blog von Robert Priddy. Siehe auch die Videos hier.

Die „metrosexuelle“ Zerstörung der Genitalität

25. November 2014

Neulich beim Friseur: Als ich komme, ist gerade ein Kunde fertig. Ein muskulöser, „kerniger“ junger Mann, Marke „Sporn“, mit einer Frisur, die, wenn ich sie trüge, mir mal wieder den Kommentar einhandeln würde: „Peter, Du siehst aus wie ein Neonazi!!“ Aber dieser junge Mann: diese tuntigen Bewegungen und wie er sich mit Haarspray die streichholz-langen Haare zurechtzupft und dann die offenen grünen Stiefeletten (?), die für Travestiekünstler charakteristische Bewegung des Kopfes… Dieses gezierte geschlechtslose Ding, das da am Tresen stand, um zu bezahlen, war sicherlich nicht homosexuell, sondern ein offenbar typisches Exemplar der deutschen Jugend, deren Interesse „Musik und Mode“ ist und deren Leitbild den Namen Karl Lagerfeld trägt. Ein Leben, das sich im Horizont von Deutschland sucht den Superstar abspielt. Eine Umwelt, die fast ausschließlich von Homosexuellen geformt wurde.

Einen kleinen Einblick in das, was die kontaktlosen, von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln zerfressenen, denaturierten „liberalen“ politisch-korrekten Wirrköpfe in der zivilisierten Welt auf sexualökonomischer Ebene angerichtet haben, thematisiert der Schriftsteller Joachim Lottmann in einem Interview, das er vor zehn
Jahren dem Stern (45/2004) anläßlich der Veröffentlichung seines Romans Die Jugend von heute gegeben hat:

Bei der heutigen Jugend sei es so, daß „extrem identitätsschwache Muttersöhnchen auf die verunsicherten, viel zu harten Töchter von alleinerziehenden Müttern“ träfen. Die Jugend leide unter „sexuellem Parkinson“, kaum noch einer erreiche „die genitale Phase“.

Damals konnte ich dieser Einschätzung nicht recht folgen, aber fünf Jahre später erschien in der Times ein Artikel über die jungen Männer in Japan, der Lottmanns Einschätzung in ein stärkeres Relief setzte: Girly men of Japan just want to have fun.

Mit 18 träumen japanische Männer davon, nach der Universität ein paar Jahre zu arbeiten und dann eine gutverdienende Frau zu heiraten, sich um den Haushalt und mögliche Kinder zu kümmern und dabei materiell gut versorgt und abgesichert zu sein – durch die treusorgende Ehefrau. Er kleidet sich modisch (teilweise „transgender“) und man könnte ihn als „metrosexuell ohne Testosteron“ bezeichnen. Es wird geschätzt, daß dreiviertel der Männer zwischen 20 und 34 derartige Tendenzen haben. Ungefähr die Hälfte der Männer in dieser Altersgruppe sind unverheiratet und von denen haben nur 20% eine Freundin. 30% hatten in ihrem Leben nie eine Freundin gehabt.

Bereits 2006 berichtete die Tagesschau über das Aufweichen des Patriarchats in Japan. Das „Land des Lächelns“ werde zunehmend zum Land des Weinens. Tränen gelten nun als gut und gesund. Früher verachtete man die Schwachen (siehe dazu Die Massenpsychologie des Buddhismus), heute lernt man, Mitgefühl zu empfinden und sich um sie zu kümmern.

Genitalität ist durch den funktionellen Gegensatz und die funktionelle Identität von Aggression und Hingabe gekennzeichnet. Panzerung bedingt, daß die eine der beiden Variationen die andere behindert. Im Patriarchat blockierte die Aggression die Hingabe, Resultat war Frauenverachtung und Sadismus. In der antiautoritären Gesellschaft von heute ist es umgekehrt und die Männer verweiblichen zunehmend.

Beides ist nicht gleichwertig, denn die „traditionelle“ Panzerungsstruktur führte wenigstens noch zur genitalen Vereinigung (oder zumindest einer Karikatur derselben) und zu Kindern, während die „neue“ Panzerungsstruktur dazu führt, daß sich japanische Soziologen zunehmend Sorgen um die demographische und wirtschaftliche Zukunft ihres Landes machen.

Sexualökonomisch sind die Scheinliberalen weitaus schlimmere Schädlinge, als es der bigotteste Katholik (bzw. traditionelle Japaner) mit seinen „Familienwerten“ jemals sein könnte!

Aber zurück nach Deutschland. 2010 schrieb der Erziehungswissenschaftler und Familientherapeut Wolfgang Bergmann in der Welt über „Jungs von heute – verweichlicht und verweiblicht“.

Kleine Männer wollen laut sein, raufen, sich beweisen und trotzdem geliebt werden. Doch dafür ist in der pädagogisch korrekten Frauenwelt von heute kaum noch Platz. Jungs werden mehr und mehr mit weiblichem Verständnis in Watte gepackt, harmonisiert und verweichlicht.

Für Erzieherinnen gelte: „Kaputte Gegenstände, überhaupt dieser unsensible Umgang mit der feinen Eigenart der Dinge – das ist typisch Junge“. Dem müsse man mit Verboten und Ermahnungen entgegentreten, aber „ganz sanft und weich“ mit Verständnis und freundlichen Anleitungen, „die alle auf dasselbe hinauslaufen: Kreativität und soziale Kompetenz. Wenn ein Kind einen Panzer mit in den Kindergarten bringt, hören sie von der Erzieherin, daß Gewalt keine Lösung sei. Das Gleiche sagen Erzieherinnen, wenn die Kleinen ihre Kämpfe austragen, irgendwas zwischen Rangeln und Hauen. Einmal ist es ernst, ein andermal wieder nicht. Aber die Erzieherinnen können das nicht auseinanderhalten. Für sie ist alles Gewalt.“ Die Männlichkeit selbst wird zu einem Problem, das überwunden werden muß!

Und man glaube nicht, daß hier irgendwo Platz für bedingungslose Liebe ist. Dieser sanfte Alptraum wird ergänzt durch einen unerbittlichen Leistungsdruck, der schon bei Kleinkindern anfängt: immer schön brav lernen und am besten schon vor der Einschulung Lesen und Schreiben beherrschen und die Grundlagen des Englischen und natürlich das kleine Einmaleins. Ich füge hinzu: Dazu wird jede spontane Bewegung umgebogen, in die richtigen Bahnen gelenkt, „sublimiert“. Nach außen hin mag das ganze sanft, weich und vor allem „antiautoritär“ wirken, aber in Wirklichkeit haben wir hier das diametrale Gegenteil dessen vor uns, wofür die Namen „A.S. Neill“ und „Summerhill“ stehen. Und man glaube ja nicht, daß diesen Wesen, den Produkten der neuen Erziehung, trotz aller Ermahnung zur „Kreativität“ auch nur ein origineller und kreativer Gedanke entspringt. So etwas ist nämlich tabu: es ist potentiell gewalttätig und könnte die Gefühle anderer verletzen. Entsprechend haben alle die gleiche angepaßte Meinung. Die Gedanken sind genauso choreographiert wie die Körper.

Ein weiterer Aspekt des ganzen ist schlichtweg das Medium, das wir zusammen gerade benutzen: der Rechner und das Weltnetz.

Dazu ein interessanter Beitrag aus einem Diskussionsforum:

Mein kleiner Cousin hat beide Elternteile, wächst in normalen Verhältnissen auf erfährt keine Gewalt zu Hause…

So jetzt kommt‘s aber, der Kleine ist mittlerweile 11 Jahre alt, aber seit er 6 ist, sitzt der vorm Rechner… Der konnte mit 7 besser mit der Tastatur umgehen als ich damals…

Heute ist er ein Junge wie viele andere bei uns…

Draußen spielen? Fehlanzeige

Handys, PCs, Spielekonsolen, Fernsehrprogramm…

Der Kleine ist verweichlicht…

Als ich 7 war hatte ich einen Gameboy Color und das wars…

Ich habe die meiste Zeit mit meinen Freunden draußen verbracht… Wir hatten zwar damals nicht die Möglichkeiten, die die Kinder der noch älteren Generationen hatten, aber wir haben das beste daraus gemacht…

Wenn‘s uns vom Baum geschlagen hat und wir ne Schürfwunde hatten, wen juckts? Weiterspielen war angesagt…

Mit 10 wurde ich dann (wagt es nicht über meine Eltern zu urteilen) bei Geburtstagsfesten meiner Verwandten mit allen zusammen in eine Raucherwohnung gesteckt… Augen haben gebrannt, könnt ihr euch vorstellen, aber ich hab mir selbst gesagt, da muß ich durch! und wenn‘s mir zuviel wurde, hab ich HÖFLICH gefragt, ob wir gehen könnten…

Hatten erst letzte Woche ein Familienfest bei dem nur 5 Leute in einer Wohnung geraucht haben, meinem kleinen Cousin haben die Augen gebrannt und er hat angefangen zu heulen, als ich raus bin mit ihm und spazieren ging, ist er in eine Pfütze gestanden und wurde dreckig + naß… Er hat wieder geheult…

Als er einen Softball (Faustgröße) an den Brustkorb bekommen hat, hat er angefangen zu weinen…

Als er mal eine Nacht bei jemand anders übernachten sollte, hat er geheult und wollte nicht dort schlafen…

Er sitzt immer noch Tag für Tag mindestens 3 Std. vor dem Rechner und zockt irgendwelche MMO’s

mMn liegt das nicht an der Erziehung, sondern an der übermäßigen Technik die wir haben, wieviele Kinder über 7 seht ihr noch draußen spielen? Vergleicht‘s mal gegen früher…

Ich bin noch eine der jüngeren Generationen, aber ich sehe wie unsere Jugend immer weiter verkorkst wird…

Dieser Tendenz wird nicht etwa entgegengetreten, sie wird noch weiter gefördert!

Wie an anderer Stelle erwähnt, ist Testosteron ein wertvoller und flüchtiger Stoff. Männlichkeit muß immer wieder neu erworben werden und sei es einfach dadurch, daß man sich mit Kraftanstrengung bewegt. Nicht ohne Grund vermännlichen Spitzensportlerinnen – und verweiblichen Medienkonsumenten.

genitalitätjungengewalt

Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 3)

24. November 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Robert A. Harman: Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 3)

acologo

Quasare werden von aktiven Galaxien in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen

23. November 2014

1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt eine „quasistellare Radioquelle“ (oder kurz „Quasar“, später stellte sich heraus, daß es auch „radioleise“ Quasare gibt), deren Rotverschiebung von 0,158 auf eine Entfernung von 3 Milliarden Lichtjahre hinwies. Das Problem, vor dem Schmidt bei seinem Objekt stand, war dessen Größe. Bei gleicher scheinbarer Leuchtstärke wäre die Sonne 1400 Lichtjahre und eine Galaxie von 100 Milliarden Sonnen 400 Millionen Lichtjahre entfernt. Hier war ein Objekt, das genauso stark leuchtete, jedoch sage und schreibe 3000 Millionen Lichtjahre entfernt war. Die absolute Helligkeit eines Quasars müßte demnach 100fach größer sein, als die einer Galaxie. Hinzu kommt, daß Quasare in Zeiträumen von Wochen bis hinab zu einem Tag ihre Lichtintensität verändern, was ihrer Größe eine obere Grenze setzt, die die Ausmaße einer Galaxie bei weitem unterschreitet. Man stand also vor dem Problem drei sich offenbar wechselseitig ausschließende Fakten (extrem hohe Rotverschiebung und nach gängiger Theorie damit extrem große Entfernung, extrem hohe scheinbare Leuchtkraft und relativ kleine Größe) auf einen Nenner zu bringen.

Eine solche Theorie (mittlerweile glaubt man, daß die Gravitationswirkung Schwarzer Löcher die Quasare mit der benötigten Energie versorgen) wird um so dringender, da ohne extrem weit entfernte, d.h. extrem alte Quasare die Urknalltheorie mausetot wäre. Quasare sind nämlich, als besonders junge Galaxien, bzw. als aktive Kerne zukünftiger Galaxien aus dem Frühstadium des Universums, der einzige unzweideutige Beleg für eine einheitliche Entwicklung des Universums, das ansonsten, was Entwicklungsstufen anbetrifft, vollkommen homogen organisiert ist, d.h. keine Alterssequenz zu erkennen gibt. So existieren in unserer Nähe sehr junge oder sogar sich gerade erst formierende Galaxien, während es umgekehrt in großer Entfernung sehr alte gibt. Bei genauerer Betrachtung wollen sich jedoch auch die Quasare partout nicht in eine einheitliche kosmische Evolution einpassen. Als „frischeste“ Gebilde im Kosmos sollten sie keine höheren Elemente jenseits von Bor enthalten, doch ihre Emissionslinien ähneln denen von normalen Galaxien, d.h. sie enthalten die Signets für Elemente wie Magnesium, Silizium und Schwefel.

Hinzu kommt, daß zwar bei den Galaxien eine mehr oder weniger klare Hubble-Beziehung zwischen der Rotverschiebung und der scheinbaren Leuchtkraft vorliegt, bei Quasaren jedoch die beiden Größen in keinster Weise miteinander korreliert sind. Das ist der Beweis, daß die Rotverschiebung (oder zumindest der entscheidende Anteil derselben) bei den Quasaren nicht von der Entfernung abhängig sein kann, sondern entweder von den Quasaren selbst oder von ihrer unmittelbaren Umgebung. Darauf, daß die Rotverschiebung direkt von den Quasaren abhängig ist, scheint der Umstand zu verweisen, daß der Astronom Halton Arp materielle Verbindungen, so genannte „Filamente“, zwischen Quasaren und Galaxien entdeckt hat, die vollkommen unterschiedliche Rotverschiebungen haben. Daß dies nicht bloße optische Täuschungen sein können, wird durch entsprechende diese Filamente fortsetzende Strukturen innerhalb der Galaxien evident. Auch haben beide Objekte ähnliche Spektrallinien. Es lassen sich mehrere Beispiele angeben, wo Quasare sich aus statistischer Sicht sehr auffällig in der Nähe bestimmter „Muttergalaxien“ befinden. Des weiteren führt Arp aus, daß offenbar Quasare mit höherer Rotverschiebung den Galaxien näher sind, als solche mit geringerer. Ebenso scheint die Leuchtkraft der Quasare mit wachsender Entfernung von der Muttergalaxie anzusteigen.

Die gleiche Beziehung kann man auch zwischen Galaxien beobachten, wobei die Galaxie mit der größeren Rotverschiebung stets das weitaus kleinere Objekt ist. Tatsächlich scheinen die kleinen rotverschobenen Begleitgalaxien in vieler Hinsicht Quasaren zu gleichen. Arp zufolge könnte es sich bei ihnen um eine spätere Entwicklungsform von Quasaren handeln. Quasare werden von aktiven Galaxien ausgestoßen, entwickeln sich schrittweise zu Galaxien und so organisiert sich das Universum.

Bevor wir uns Charles Konias an Arp anknüpfende Theorie der Quasar-Rotverschiebung zuwenden, ist es angebracht das entsprechende Konzept der „Steady-State-Theorie“ zu beschreiben. Bis zur Entdeckung der Hintergrundstrahlung gab es zwei gleichberechtigte kosmologische Theorien: die Urknalltheorie und als Alternative dazu die besagte Steady-State-Theorie, die Ende der 1940er Jahre von Fred Hoyle formuliert worden war. Hoyle zufolge wird die Materie noch heute kontinuierlich erzeugt, um die Leere aufzufüllen, die von der ständigen Expansion des Weltalls erzeugt wird. In diesem Zusammenhang erklären Hoyle und Jayant V. Narlikar im Anschluß an ihre 1964 ausgearbeitete Gravitationstheorie die Rotverschiebung der Quasare dadurch, daß die Quasare tatsächlich so etwas wie Urmaterie darstellen, nur daß sie nicht aus dem Urknall hervorgegangen sind, sondern noch heute von Galaxien in einem „Schöpfungsakt“, bzw. „Mini-Urknall“ ausgestoßen werden (daher auch die erwähnten Filamente). Da es sich um vollkommen neue Materie handelt, besitze sie keine Trägheit (d.h. sie bewegt sich wie masselose Orgonenergie!). Trägheit entstehe erst, gemäß dem Machschen Prinzip, mit zunehmendem Alter der Quasare durch Wechselwirkung mit immer mehr Teilchen im übrigen Universum.

Zusammenfassend kann man sagen:

  1. Anders als bei Galaxien gibt es bei Quasaren keine eindeutige Relation zwischen Rotverschiebung und Leuchtkraft, d.h. Quasare mit größerer Rotverschiebung müssen nicht unbedingt schwächer leuchten.
  2. Quasare sind relativ selten, so daß es nur eine verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit gibt, daß sie unserer Blickrichtung gemäß dicht neben eine Galaxie projiziert wurden, was wahrscheinlich macht, daß sich die Quasare wirklich in der Nähe der betreffenden Galaxien befinden – trotz nicht zusammenpassender Rotverschiebung.
  3. Auch untereinander können Quasare z.B. durch gerade Linien verbunden sein, was extrem unwahrscheinlich ist.
  4. Es gibt Beobachtungen, wo Objekte mit weit voneinander abweichenden Rotverschiebungen ganz offensichtlich durch „Nebelfäden“ miteinander verbunden sind.
  5. Eine intrinsische Rotverschiebung erklärt zwanglos die „superluminalen“ Bewegungen, die man bei Quasaren beobachtet hat (Narlikar: Die sieben Wunder des Universums, Frankfurt 2001, S. 332-337).

Ein praktisch identischer orgonomischer Erklärungsansatz wurde von Konia in die Diskussion eingebracht. Wie bei Hoyle und Narlikar tritt auch in Konias Theorie beim Prozeß der Erschaffung von Materie, an dem die Quasare Anteil haben, das erste Mal in der funktionellen Entwicklung Schwerkraft auf (Charles Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 1“, Journal of Orgonomy, Nov. 1988).

Um Konias Argumentation nachvollziehen zu können, muß man sich Reichs Beschreibung der Erzeugung von Massepartikeln aus der Überlagerung von masselosen Orgonenergie-Strömen vergegenwärtigen, wie er sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. In der Überlagerung verwandelt sich die Vorwärtsbewegung der Orgonenergie in eine immer enger werdende Kreisbewegung. Entsprechend bewegen sich die Elektronen, solange die Kondensation der Materie aus der masselosen Orgonenergie noch nicht ganz abgeschlossen ist, in größeren Radien um den Atomkern als bei fertiger Materie, was in einer entsprechenden Rotverschiebung der Spektrallinien zum Ausdruck kommt (Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 5“, Journal of Orgonomy, Nov. 1990).

Der Orgonom Robert Harman hat die These aufgestellt, daß die Ausstoßung von Quasaren durch aktive Galaxien offenbar Gesetzmäßigkeiten folgen: sie werden nicht chaotisch, sondern geordnet in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen („Functional Cosmology, Prt IV: The Arp Hazard Triplets and NGC5985“, The Journal of Orgonomy, 38(1), Spring/Summer 2004). Seine Theorie faßt er mit folgenden drei orgonometrischen Gleichungen zusammen:

harmenejekt1

harmenejekt2

Was eine verblüffende Ahnlichkeit mit der folgenden Grundgleichung der Orgonomie habe:

harmenejekt3

Die Astronomen Damien Hutsemékers (Université de Liège) et al. sind nun unerwarteterweise auf etwas gestoßen, was diese Vorstellung unterstützt. Ihre Beobachtungen weisen darauf hin, daß sich Quasare „aneinander und an den Großstrukturen des Kosmos (…) orientieren – und das über gewaltige Entfernungen hinweg“.

Hutsemékers und seine Kollegen wollten einer alten Beobachtung der Astronomie nachgehen: daß das Licht einiger Quasare übereinstimmend polarisiert ist, was offenbar nicht von ihrer Umgebung abhängt, sondern intrinsisch ist. Dazu betrachtete man nun das Licht von 93 weit entfernten Quasaren genauer und stellten fest, daß die Rotationsachsen einiger Quasare aneinander ausgerichtet schienen.

Die Strahlung wies bei diesen Quasaren in die gleiche Richtung – und das, obwohl sie Milliarden Lichtjahren voneinander entfernt lagen. Aber warum? Um das zu klären, untersuchten die Astronomen als nächstes, ob die Quasare möglicherweise auch an der Struktur des sie umgebenden Kosmos orientiert waren. (…)

Und tatsächlich: Die Auswertungen ergaben, daß die Achsen vieler Quasare an den großräumigen kosmischen Strukturen orientiert waren: „Die Polarisationsrichtung der Quasare ist entweder parallel oder senkrecht zu den Strukturen, zu denen sie gehören“, berichten die Forscher. In den langgestreckten Filamenten des kosmischen Netzes zeigten die Quasarachsen beispielsweise vorwiegend entlang dieser Äste. (…) Das Besondere an dieser Entdeckung ist aber vor allem ihre Größenordnung: Für Galaxien ist schon länger bekannt, daß ihr Umfeld auch ihre Ausrichtung beeinflussen kann. Aber die jetzt beobachtete Gleichrichtung der Quasare läßt sich über mehr als 500 Megaparsec hinweg beobachten und ist damit mindestens eine Größenordnung größer, wie die Forscher berichten.

Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt

22. November 2014

Blau ist nicht nur meine persönliche Lieblingsfarbe (wie die der meisten Deutschen), sondern auch die Farbe der Orgonenergie. Man schaue aus dem Fester: wir leben in einem Ozean aus blauer Orgonenergie – und sollten im Interesse der Kinder der Zukunft entsprechend leben.

Man hat festgestellt, daß Tiefseefische, die in blauem Licht aufgezogen werden, kleinere, d.h. „weitsichtigere“ Augen haben, als ihre Artgenossen, die unter Rotlicht aufwuchsen und entsprechend „kurzsichtig“ sind. Das läßt sich auf den Menschen übertragen. Bei Sehtests stellte man fest, daß beim Lesen unter blauem Licht die Linsenbewegung zur Scharfstellung des Bildes („Akkommodation“) weniger ausgeprägt ist, als bei rotem Licht. Das liegt daran, daß der Brennpunkt von Rotlicht hinter der Netzhaut liegt. Leider ist es so, daß Bücher heute auf Papier gedruckt werden, das rotes Licht stärker reflektiert. Wenn man stattdessen leicht bläuliches Papier benutzen würde, verschöbe sich der Brennpunkt beim Lesen so nach vorne, daß der Kurzsichtigkeit, die vor allem durch Lesen in früher Kindheit entsteht, effektiv vorgebeugt würde.

Außerdem zeigen diverse Studien, daß helles Blau, insbesondere als Wandfarbe, ideal ist zur Beruhigung von hyperaktiven Kindern, den Blutdruck sinken läßt und allgemein die soziale Atmosphäre bessert.

Bei einer blauen Beleuchtung reagiert das Gefühlszentrum wesentlich stärker auf Emotionen in der Stimme eines anderen als etwa bei grünem Licht. Da bläuliches Licht zudem die Aufmerksamkeit verbessert und Müdigkeit entgegenwirkt, könnten auch Menschen ohne depressive Verstimmungen von einem höheren Blauanteil im Umgebungslicht profitieren.

Tatsächlich ist blaues Licht der Taktgeber unserer Existenz:

Im Auge wurde Anfang des Jahrtausends ein System der Lichtmessung entdeckt, das die Pulsation des gesamten Organismus steuert. Selbst wenn in der Netzhaut keine Stäbchen und Zapfen vorhanden sind, also aus klassischer Sicht vollkommene Blindheit vorliegt, reagieren die Pupillen und die biologischen Rhythmen verändern sich. Der dafür verantwortliche „circadiane Melanopsin-Sensor“ spricht auf blaues Licht an. Man denke auch an die chronisch geweiteten Pupillen bei Schizophrenen, die getreulich die Kontraktion des gesamten Organismus widerspiegeln (siehe E.F. Baker: Der Mensch in der Falle).

Ein österreichisch-britisches Forscherteam um Simone Moser (Universität Innsbruck) hat herausgefunden, daß Bananen unter UV-Licht blau zu leuchten beginnen, wenn sie reif werden, d.h. ihre Farbe von Grün zu Gelb wechseln. Schließlich entwickeln sich braune Flecken, deren Ränder ganz besonders stark leuchten. Im Todeskampf („Apoptose“ bzw. „programmierter Zelltod“) würden die absterbenden Zellen blau aufleuchten. „Wie die Forscher nun zeigen konnten, leuchten immer diejenigen Zellen vermehrt, die als nächstes absterben werden.“ Mit der einsetzen der Fäulnis hört das blaue Leuchten der Bananen dann ganz auf.

Für den Studenten der Orgonomie ist das blaue Leuchten der reifen Bananen Ausdruck der Orgonenergie und das Erstrahlen der Ränder der braunen Flecken nichts anderes als Ausdruck des bionösen Zerfalls, bei dem besonders viel Orgonenergie freigegeben wird.

Für den Mechanisten handelt es sich hingegen um fluoreszierende Abbauprodukte des grünen Chlorophylls („FCCs“). Tiere, die UV-Licht wahrnehmen können, beispielsweise Affen, werden von dem Leuchten angelockt und so die Pflanzensamen verbreitet. „Außerdem vermuten die Forscher, daß die fluoreszierenden Stoffe vorteilhafte Eigenschaften für die Pflanzenzellen haben. Wissenschaftler fanden bereits bei Säugetieren verwandte Moleküle, wo sie als Zellschützer wirken.“

Die mechanistische Wissenschaft stolpert ständig über jene Phänomene, die Reich in den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts zu entdecken begann, bleibt aber immer an irgendwelchen stofflichen Details („fluoreszierende Abbauprodukte“) hängen und in einem letztendlich mystischen Weltbild verfangen, in dem alles mit einem Zweck „erklärt“ wird. Die Forschungsergebnisse sind natürlich nicht falsch. Es ist nur schade, daß die Forscher in einer mechano-mystischen Betrachtungsweise gefangen sind, die steril ist und nicht wirklich weiter führt.

Ich verweise auf Reichs Studien mit dem Fluoroskop, die er in Der Krebs beschreibt.

Unsere Umwelt wird durch fünf Farben bestimmt: das Orgonblau des Himmels, das Grün der Flora, das Gelb/Braun des Bodens, und das Schwarz des Mutterbodens. Es fehlt die Fauna, deren charakteristische Farbe das Rot ist – jedenfalls, wenn man sie „aufschneidet“. Tiere sind die orgonotischten Einheiten in unserer Umgebung. Das Blut ist rot, da Rot für hocherregtes Orgon steht. Blut außerhalb des Körpers wird schnell braun, weil es seinen Orgongehalt verliert. Das entspricht dem Verwelken von Pflanzen, die von ihrer Energiequelle abgelöst werden: sie werden gelb-braun, weil sie Orgon verlieren. Die „Matrix“ des Lebens, der „Lebenssaft“ ist gelb. Braun wird sie durch Beimengung mit „schwarzem Orgon“, Melanor – das Produkt abgestorbenen Lebens. In reiner Form haben wir es bei tiefschwarzem Humus vorliegen. Wie aus Tod und Verfall neues Leben hervorgeht, hat Reich in Der Krebs beschrieben.

Die mechanistische Wissenschaft hat natürlich jeweils andere Erklärungen, etwa für das Oxidieren („Verrosten“) des Blutes. Betrachten wir die Fauna etwas ausführlicher. Die heutige Wissenschaft hat dazu folgende Erklärungsmodelle entwickelt:

  • Biochemie: im Herbst nimmt das Chlorophyll ab, wodurch andere Farbstoffe, etwa gelbe, sichtbar werden. Zusätzlich wird Anthocyane produziert, das für die Rotfärbung sorgt.
  • Anpassung an die Witterung: die neugebildeten Stoffe schützen die alternden Blätter vor dem Licht an kühlen Tagen.
  • Anpassung an die Freßfeinde: im Herbst legen Läuse ihre Eier bevorzugt auf grünblättrige Bäume.

Für die letzte These spricht eine Arbeit des britischen Forschers Marco Archetti, derzufolge sich kultivierte Apfelbäume, die sich über die Generationen vor Läusen weitgehend geschützt entwickeln konnten, im Herbst weniger verfärben als die Wildformen.

Zur weiteren Erhärtung untersuchte Archetti den ebenfalls von Läusen verursachten und von Landwirten gefürchteten Feuerbrand. Seine Vermutung: Sorten, die empfänglicher für diese Krankheit sind, müßten sich eher rot verfärben als weniger gefährdete Arten. Auch diesen Zusammenhang bestätigt die aktuelle Studie.

Außerdem haben die Apfelbäume mit sich rot verfärbenden Blättern laut dem Forscher deutlich kleinere Früchte. Ein Indiz dafür, daß sie noch viel näher mit ihren wilden Vorfahren verwandt sind.

Hier schließt sich der Kreis zu einer tieferen Ebene, die von der mechanistischen Wissenschaft beharrlich ausgeblendet wird:

  • Bioenergetik: die generelle Kontraktion der blauen Orgonenergie im Herbst geht mit entsprechenden Prozessen in den Lebewesen einher.

Reich:

Die Blätter vertrocknen und werden gelb, weil das Blau aus dem Grün schwindet. Schließlich verlieren die Blattstiele ihren Halt an den Zweigen und fallen ab. Die „Saftigkeit“ weicht einem trostlos wirkenden, trockenen, winterlichen Aussehen. (OROP Wüste, S. 25)

Ariettis Arbeit weist darauf hin, daß die kultivierten Apfelbäume, die von den Obstbauern gezielt so gezüchtet wurden, daß sie größere Früchte tragen, orgonotischer („saftiger“) sind als die Wildformen und deshalb im Herbst länger dem „anorgonotischen“ Trend der Umwelt widerstehen können.

apfel

Zum Abschluß meine aus Spaß zusammengezimmerte „Flagge der Orgonomie“, eine Apotheose des Lebens:

orgonflag

Das Gelb steht für die Matrix des Lebens, das Blau für die atmosphärische Orgonenergie. Beide zusammen ergeben das Grün der Flora (Chlorophyll). Das Rot steht für die Fauna (Hämoglobin), die hochenergetische Form des Lebens. Der weiße Hintergrund (als zusätzliche, sechste Farbe) steht für, man verzeihe mir die Wortwahl, „das höchste Prinzip“ des Lebens. Es wird durch das Orgonit (die Farbe der höchsten Erstrahlung der Atmosphäre zur Mittagszeit) und das weiße Orin (sozusagen geronnene Lebensenergie) verkörpert. Das rote Symbol des orgonomischen Funktionalismus steht für den Kampf für das Leben: die medizinische Orgonomie, die naturwissenschaftliche Orgonomie und das Cosmic Orgone Engineering.

Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 2)

21. November 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Robert A. Harman: Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 2)

acologo

Christusfunktionalismus (Teil 2)

20. November 2014

Der Niedergang des Katholizismus begann mit dem verhängnisvollen Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Kirche sollte Anschluß ans 20. Jahrhundert finden und dergestalt ihre Zukunft sichern. Es kam jedoch zum genauen Gegenteil: die Kirchen wurden leergepredigt. Wie bei den Protestanten, stand nun der intellektuelle Nachvollzug der Glaubensinhalte statt der emotionalen Durchdringung des Glaubens im Mittelpunkt.

Dieser Trend zum Rationalismus wurde zeitgleich im Protestantismus noch offensichtlicher:

Seit den 60er Jahren werden praktisch alle Gremien der Evangelischen Kirche (EKD) von Mitgliedern oder Sympathisanten der SPD dominiert (Jens Motschmann: Die Pharisäer, Frankfurt 1993, S. 50). Als Folge dieser modern liberal (kommunistischen) Unterwanderung sank in den letzten 40 Jahren der spirituelle Gehalt (der verzerrte Kontakt zum Kern) gegen Null, während die Kirche zunehmend zu einer Art steuerfinanzierter „christlicher“ Ersatz-DKP für „mitmenschliche“ Pharisäer wurde. „Gott“ verflüchtigte sich zu einer blutleeren Ethik für Gutmenschen, – die den selbsternannten Feinden Gottes in der „DDR“ die Stiefel leckten. Statt Nächstenliebe (helfe deinem Nachbarn, Arbeitsdemokratie), wurde „Fernstenliebe“ gepredigt – der anonyme Sozialstaat.

Das westliche Christentum ist tot! Es wurde vom modern liberal bzw. durch die Anbiederung nützlicher Idioten an die Ideologie des modern liberal erdrosselt. (vgl. Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie)

Heute sind die Krypto-Kommunisten, nachdem sie die Kirchen leergepredigt und das Christentum im Mark zerstört haben, offensichtlich ganz außer sich vor Freude, daß der Islam in Deutschland „eine neue Heimat gefunden hat“. Hinzu kommt natürlich der sektiererische Genderschwachsinn.

Angesichts der Unterwanderung der Kirche durch den Kommunismus, kann ich nur allzugut verstehen, wenn sich der Papst dagegen wendet, daß Laien, d.h. konkret die üblichen persönlichkeitsgestörten „Aktivisten“, in der Kirche eine immer größere Rolle spielen. Eine typische Predigt in einer evangelischen Kirche hört sich heutzutage wie eine Rede auf dem Parteitag Der Linken an. Jetzt soll auch die Katholische Kirche im Kern ausgelöscht werden.

Wenn katholische Pfarrer junge Leute vor der Lektüre von Harry Potter warnen, da sie hinter den Büchern von Joanne K. Rowling „Satanismus“ vermuten: auch ich kann mir kaum eine schädlichere Lektüre vorstellen! Die magische Weltsicht, mit ihren kontaktlosen Allmachtsphantasien, ist zerstörerisch, ein Ausdruck der Emotionellen Pest.

Apropos magische Weltsicht: Naturkatastrophen als Strafe Gottes. Das grenzt zwar selbst an magische Weltsicht, aber Leute, die Pfarrer in dieser Hinsicht kritisieren, – haben die eigentlich die Bibel gelesen? Diese verfluchten Pharisäer sagen nichts gegen Ökofaschisten, die von „Mutter Natur“ faseln und daß sie jene bestraft, die sich an ihr vergehen.

Abschließend möchte ich mich mit dem Alptraum jedes protestuntischen Pfaffen beschäftigen: mit dem Austreiben „böser Geister“ und der „Auferstehung der Toten“.

Was hat Jesus ausgetrieben?

Der Reichianische Therapeut Sean Haldane beschreibt folgenden Vorfall, der für sich selbst spricht: die „Dämonen“ sind organismisches DOR aus der sekundären Schicht:

In einer (…) wirklich beängstigenden Sitzung wurde ein Mann durch Intensivierung seiner Atmung in einen Zustand versetzt, in dem er vom Teufel besessen zu sein schien – zumindest war sein Gesicht mit einer Mischung von Wut und Schrecken entstellt (wie die Karikatur des Teufels in der mittelalterlichen Malerei) und er fing an zu wimmern, daß etwas in ihm sei, das er nicht herausbringen konnte. Er begann sich in Terror auf der Matte zu winden und verlor dermaßen den Kontakt, daß ich seine Aufmerksamkeit weder dadurch bekommen konnte, indem ich ihn an der Schulter berührte noch ihn bat mich anzusehen. Er fing an, wild um sich zu schlagen und ich befürchtete, daß er sich selbst verletzen könne, so daß ich den Fehler machte, ihn an den Knien festzuhalten. In diesem Moment schrie er und eine dichte braune Wolke, die nach Schwefel roch, formte sich um seinen Körper und verteilte sich im Raum. Schließlich beruhigte er sich und die Wolke löste sich auf. Ich lüftete das Zimmer und brannte darin Kerzen ab, aber es fühlte sich noch einige Tage stickig an. Der Mann erschien nicht mehr zur Therapie – verständlicherweise – und gab an, daß er so ein Erlebnis nicht nochmal durchmachen wolle. Ich auch nicht. Ich war kein Exorzist. (Haldane: Pulsation, London 2014, S. 114)

Wie steht es um den Kern der christlichen Hoffnung?

Das „Channeling“ von Verstorbenen und extrakörperlichen „Wesenheiten“ ist nicht ein, sondern geradezu das Thema der Menschheit. Alle „Offenbarungsreligionen“ beruhen darauf. „Reichianer“ haben bereits Wilhelm Reich höchstpersönlich gechannelt bzw. channeln lassen, andere vertrauen mehr auf den „aufgestiegenen Meister“ St. Germain. „Selbst ich“ habe mich dazu hinreißen lassen Botschaften aus dem Jenseits ernstzunehmen.

Es kann in der Orgonomie keinen vom Körper gelösten „Geist“ geben, denn das wäre nach Reichs Definition Mystizismus. Siehe sein Buch Äther, Gott und Teufel. Es gibt aber ein Äquivalent: die Loslösung der Wahrnehmung von der Erregung als Folge okularer Panzerung.

schizoghost

In diesem Zusammenhang beschreibt Reich bei seiner schizophrenen Patientin (Charakteranalyse), wie sich die Wahrnehmung vom Körper lösen und die Patientin quasi aus ihrem Energiefeld heraus ihren Körper selbst beobachten kann.

Ähnliches berichten Patienten, die aus der Narkose erwachen oder ein „Nahtodeserlebnis“ hinter sich haben. Beispielsweise erzählte eine Patientin, die während des Herzstillstandes bei einer OP ihren Körper verließ, daß sie über dem Krankenhaus schwebte und auf dem Dach einen Schuh sah. Nach ihrem Erwachen wurde tatsächlich der Schuh auf dem Dach entdeckt!

Was wäre passiert, wenn diese Patientin während der Operation gestorben wäre? Hätte die jetzt vom Körper (der Erregungsfunktion) endgültig getrennte Wahrnehmungsfunktion sozusagen „autonom“ weiterbestanden? Was würde geschehen, wenn man den Körper eingefroren hätte und in 200 Jahren wäre die Technik so weit, daß man ihn schadlos wiederauftauen, „reparieren“ und neu zum Leben erwecken könnte? Wäre sie wieder die Alte oder hätte man nichts als einen Zombie vor sich? Existieren die „gechannelten“ Wesenheiten wirklich? Und wenn es sie wirklich gäbe, was wäre ihre Natur?

Eines der vielleicht wichtigsten, mit Sicherheit aber eines der verstörendsten Bücher, die je geschrieben wurden, ist The Siren Call of Hungry Ghosts. Der Autor, Joe Fisher, hat das Buch mit seinem Leben bezahlt. Er war Sachbuchautor, der sich skeptisch mit „paranormalen“ Phänomenen auseinandersetzte. Zum Schluß mit den „gechannelten“ Botschaften von Verstorbenen und anderen „geistigen“ Wesenheiten. Zu diesem Beginnen wurde er selbst Mitglied entsprechender Gruppen. Im Laufe der Zeit fiel ihm auf, daß die gerufenen Geister, darunter eine ehemalige Geliebte, die er angeblich vor Jahrhunderten in Griechenland gekannt hatte, manipulativ waren und ihre Geschichten ein unentwirrbares Sammelsurium von erstaunlichem Detailwissen und blanken Lügen, erstaunlichen Geschichtskenntnissen und lächerlichen Anachronismen waren. Offenbar erwarteten sie nicht, daß Fisher ihre „Informationen“ akribisch überprüfen würde. Am Ende war er der Überzeugung, daß es sich durchweg um böse „Dämonen“ handelte, eine Art vom „Vampiren“, die sich verzweifelt danach sehnten körperlich zu sein und sich deshalb in das Leben von Esoterikgläubigen einklinkten, etwa indem sie, wie in Fishers Fall, behaupteten eine ehemalige Geliebte zu sein, die ihrem Geliebten nahe sein und ihn leiten wolle. Nachdem das Buch veröffentlicht war, fühlte sich Fisher von den Dämonen, deren Geheimnis er preisgegeben hatte, so bedrängt und in einen veritablen Horrorfilm versetzt, daß er sich Mitte 50 das Leben nahm.

Strebt die losgelöste Wahrnehmungsfunktion, dem Wahnsinn verfallen, verzweifelt danach sich wieder mit der Erregungsfunktion zu verbinden? Haben wir es hier mit sozusagen abgesplitterten Bestandteilen unseres eigenen Geistes zu tun, also schlichtweg mit einer Psychose, unter der Fisher und Leute wie er leiden? Oder sind wir tatsächlich mit Dämonen konfrontiert, die als Meister der Lüge und Manipulation von sich behaupten „Wilhelm Reich“, „St. Germain“ oder die vor kurzem verstorbene Tante Emma zu sein?

Das Christentum warnt uns (im Anschluß an das Judentum) vehement davor, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen oder uns in irgendeiner anderen Weise „spirituell“ bzw. spiritistisch zu betätigen. Christliche „Spiritualität“ dreht sich um den Heiligen Geist und um sonst nichts! Es verspricht uns, daß wir nicht der „Verdammnis“ verfallen, d.h. keine Dämonen werden, wenn wir uns einzig an eine bestimmte Wesenheit halten: Christus. Wer ist Christus? Psychoanalytisch ausgedrückt das höchste Ichideal. Siehe hier und hier. Er verspricht uns die „Wiederauferstehung“, d.h. daß sich unsere abgetrennte Wahrnehmungsfunktion erneut mit einem (unserem) Körper verbindet.

Das Ichideal verbindet uns immer wieder mit dem bioenergetischen Kern. Ohne das Ichideal Christus, das etwa in der pseudo-christlichen Sekte, die uns heute als „Islam“ entgegentritt, fehlt, müssen die Dämonen triumphieren. Entsprechend hat sich der Islam als die Religion Satans erwiesen. Schaut ihnen in die toten Augen, in denen kein Mitgefühl ist, und schaut, welche Greuel sie mit ihren Händen verüben und hört, was für rotzfreche Dinge ihren Mündern entweichen!

Viola, mit diesem Artikel habt ihr „Orgonomie und Spiritualität“, doch jene, die uns von diesem Thema immer wieder vorsäuseln, werden sich (wie Dämonen im Exorzismus!) vor Schmerzen und Ekel krümmen, wenn sie ihn lesen. Andere werden sich angesichts solchen „Blödsinns“ in Hohn und Spott ergehen. Beide haben Angst, eine Todesangst, vor der kosmischen Tiefe der Orgonomie. Siehe dazu meine Ausführungen in Reichianischer Mystizismus.

Christusfunktionalismus (Teil 1)

19. November 2014

Die zerstörerischte Häresie, die das Christentum kennt, ist die Vorstellung, daß nur derjenige, der sich zu Jesus bekennt, in den Himmel kommt. Alle anderen sind zu ewigen Höllenqualen verurteilt! Alle Menschen, die vor Jesus gelebt haben? Und auch später alle, die nie von ihm gehört haben? Kein Wunder, daß sich so viele Menschen angewidert von einem derartig teuflischen Glaubenssystem abwenden!

Aber diese abscheuliche Vorstellung ist eine Häresie, da sie implizit in Abrede stellt, daß Christus ewig ist, d.h. durch die Schöpfung spricht, und daß er das Wort ist, d.h. das Gewissen selbst ist.

Alle jene Wilden, die in Übereinstimmung mit der Natur und ihren Gewissen gelebt haben, sind des Himmelreichs sicher. Genauso wie all jene, die in ihren heiligen Schriften von Gottes Geboten gelesen und sich danach gerichtet haben. Psychoanalytisch ausgedrückt: alle, die einem richtigen, d.h. edlen, schönen und guten Ichideal gefolgt sind. Es ist sogar das Gegenteil dieser Ketzerei wahr: diejenigen, die sich als Christen bekennen, aber trotzdem nicht in Jesus wiedergeboren wurden – sie müssen die ewige Verdammnis fürchten.

DoreJesusWarum Christus dann überhaupt in die Welt kommen mußte? Er kam für jene Sünder, die ohne den Glauben an ihn keine Chance haben, sich mit Gott zu versöhnen. Etwa die Verbrecher, die neben ihm gekreuzigt wurden. Das ist die Frohe Botschaft.

Die Verteidigung des Christentums ist so wichtig, weil spätestens seit Reichs Christusmord das Christentum zu einem zentralen Thema der Orgonomie geworden ist. Außerdem ist es der einzige Schutzwall gegen den Islam, dem wir ansonsten hoffnungslos ausgeliefert wären.

Ich selbst bin kein Christ. Ich stehe dem Christentum wie ein Ethnograph gegenüber, der sich in den naiven Aberglauben der Eingeborenen verliebt hat, aber nie und nimmer dieses infantile Zeugs selbst glauben wird.

Und da ist noch etwas: Was ich dem Christentum niemals verzeihen werde, sind die gebrochenen Menschen. Ist Kirchentag in der Stadt, kriege ich Depressionen allein vom Anblick dieser „Erlösten“.

Trotzdem: das Christentum ist vielleicht das Beste, was uns die gepanzerte Kultur zu bieten hat. Deshalb hat Nietzsche das Christentum einerseits als letztes lebendiges Überbleibsel der Antike und letzte „heroische Weltanschauung“ geachtet – und andererseits abgrundtief gehaßt: die gebrochenen Seelen! (vgl. Der verdrängte Nietzsche)

Aber zurück zur Verteidigung des Christentums: Was ist das für ein Gott, der alle zukünftigen Generationen zum Tode verurteilt, nur weil sich der erste Mensch vom Teufel hat verführen lassen, von der „verbotenen Frucht“ zu kosten?

Zunächst einmal liebt Gott die Menschen und hat ihnen deshalb Willensfreiheit gegeben, da Liebe ohne Freiheit keine Liebe ist. Nicht Gott hat den Menschen verdammt und „zum Tode verurteilt“, sondern der Mensch hat sich selbst von Gott und seiner Liebe abgewendet, der Quelle des Lebens. Um mit Reich zu sprechen: der Mensch ist in die Falle geraten. Statt aus seiner Gottesebenbildlichkeit etwas zu machen, hat sich der Mensch „abgepanzert“.

In der Sprache der östlichen Theologie (Priestermönch Paisius Rauer):

Adam – ausgestattet mit freiem Willen, d.h. der Möglichkeit, zwischen Gut und Böse zu wählen – stand also in der Verantwortung, den Pfad der „Vergöttlichung“ (qe,wsij), welche das Ziel der Verähnlichung ist, zu wandeln. Er kam aber vom Weg ab, richtete seinen eigenen Willen gegen den Willen Gottes, wurde ungehorsam und trennte sich so durch seine freiwillige Tat von Gott. Indem er sich vom unsterblichen und lebenspendenden Gott abwandte, starb er einen geistlichen Tod, versetzte sich in einen Zustand wider seine Natur und führte so selber Sterben und Krankheit überhaupt ein. „Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.“, wie uns der Prediger der Weisheit belehrt (Weish. 1:13). Der Mensch hatte sein Ziel verfehlt, was die Urbedeutung des gr. Wortes a`marta,nw (sündigen) ist. In der Hoffnung darauf, ohne Gott Gott zu werden, hat Adam sozusagen die lebenerhaltende Nabelschnur abgeschnitten , seine Geistkraft (nou/j) vom Schöpfer weggewandt auf das Geschaffene hin und seine natürliche Lust an Gott in unnatürliche Lust der Sinne verkehrt. Er wurde von einer Person zu einem Individuum, wie es die orthodoxe Theologie ausdrückt. Das paradiesische Leben in Gemeinschaft wich dem Leben in Vereinzelung, und damit untrennbar verbunden ist die erste psychische Regung nach dem Fall, die alles beherrschende Angst (vgl. Gen. 3: 8, 10). Entfremdung zeigte sich bei Adam in Bezug auf Gott, Entfremdung trat ein zwischen Adam und Eva und zwischen ihnen und der übrigen Schöpfung, und sogar Feindschaft begann zu existieren (vgl. Gen. 3: 15), die ja dann auch den ersten körperlichen Tod zur Folge hatte (vgl. Gen. 4: 8). Getrennt von Gott, verfielen Adam und seine Nachkommenschaft der Herrschaft der Sünde und des Teufels. Seitdem wird jedes menschliche Wesen in eine Welt hineingeboren, wo Sünde allgegenwärtig ist (vgl. Ps. 50: 7) und wo Böses leicht und Gutes schwer zu tun fällt. Infolge des geschwächten Willens leiden alle an den Folgen der urväterlichen Sünde. (Hervorhebungen hinzugefügt)

Was aber ließ den Menschen in die Falle geraten? Dazu zitiert Paisius Rauer aus Orthodoxe Dogmatik von Dumitru Staniloae:

Der Mensch war also von bösen Gelüsten frei und strebte nach dem Gut der Gemeinschaft mit Gott und den Nächsten, war aber in dieser Reinheit und Güte nicht gefestigt. Er war sich seiner selbst bewußt und war frei, und in dieser Bewußtheit und Freiheit strebte er nach dem Guten; aber er hatte noch kein entwickeltes Bewußtsein des Guten und Wahren, ‹und› auch keine Freiheit, die gegenüber gewissen Leidenschaften irgendwie abgesichert gewesen wäre. Er war nicht sündig, aber auch nicht von erworbenen Tugenden geschmückt, auch hatte er nicht willentlich gefestigte reine Gedanken. Er hatte die Unschuld dessen, der die Sünde nicht geschmeckt hat, aber nicht jene, die durch das Zurückweisen der Versuchung gewonnen wird. Er war ein Wesen mit einem von Leidenschaften unverwundeten und ungeschwächten Geist, aber ungeübt und nicht gekräftigt durch die Unterwerfung des Leibes und der Welt in ihrer vielgestaltigen Kontingenz. Sein Leib war nicht geknechtet von den automatisch wirkenden Gesetzen der Sünde, er hatte aber auch nicht die geübte Kraft, gegenüber einem solchen Zustand immun zu bleiben. Die Welt stellte seinem Leib und Geist ihre Abläufe nicht als Ketten entgegen, aus denen es kein Entrinnen gibt, sie war aber auch nicht seinem Geist und dessen Kraft unterworfen. Die Welt hatte für den Menschen die Transparenz, die sie für ein unschuldiges Kind hat, das aber sofort ihrer Undurchschaubarkeit innewird, indem es böse zu handeln beginnt; sie hatte aber nicht jene Transparenz, die sie für den Heiligen hat, durch die ihre Undurchschaubarkeit tatsächlich überwunden wird. Es war eine gesunde Ausgewogenheit der Ratio vorhanden, die Dinge wurden richtig beurteilt und das Handeln klar gewählt, in einer Weise, die der hin- und hergerissene und von Meinungen und Erkenntnissen umgetriebene Mensch nicht mehr kennt; doch hatte er keine unerschütterliche Festigkeit, die auf kritischer Erfahrung beruht, die durch das Bestehen auf dem Grund und durch das Zurückweisen des Bösen erworben wird. (Hervorhebungen hinzugefügt)

Mit anderen Worten: wie das naive Kind, das „auf der Straße“ unter schlechten Einfluß gerät und schließlich straffällig wird; wie die sprichwörtliche „Unschuld vom Lande“, die in der Großstadt „unter die Räder gerät“; wie der „Eingeborene“, der hilfloses Opfer der Verlockungen der Zivilisation wird – wurde der erste Mensch abhängig von „den automatisch wirkenden Gesetzen der Sünde“. Es war wie eine Drogensucht, aus der es kein Entkommen mehr gab und die ihn immer weiter von den Quellen seines Lebens abgetrennt hat. Der gottesebenbildliche Mensch wurde süchtig danach, seine göttlichen Energien zu mißbrauchen. Nach orthodoxer Lehre ist Jesus, die Verkörperung der Liebe Gottes, gekommen, damit sich der Mensch wieder aus den Fängen des Teufels lösen kann; sozusagen wieder „clean“ werden kann.

Die Westkirche (Katholizismus und Protestantismus) hat das Christentum in einem erschreckenden Ausmaß entkernt und verflacht. Und es wird immer schlimmer. Dazu morgen mehr.

Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 1)

18. November 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Robert A. Harman: Ein Fall von Anorexia nervosa (Teil 1)

acologo

Tschernobyl: Krise im Klassenraum

17. November 2014

ORANURlogo

Susan Burns: Tschernobyl: Krise im Klassenraum mit einer Einleitung von Jerome Eden.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 41 Followern an